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Die bekanntesten Olivensorten Spaniens

Spanien ist der weltweit größte Produzent von Olivenöl und Tafeloliven. Rund 1,4 Millionen Tonnen spanisches Olivenöl wurde allein im Erntejahr 2020/21 produziert. Hauptanbaugebiete sind vor allem Andalusien, aber auch Kastilien-La Mancha, Katalonien und Extremadura. 
Spanien hat nicht nur die größten Anbauflächen, sondern bietet mit rund 250 Olivensorten auch eine hohe Vielfalt. Worin sich die einzelnen Olivensorten Spaniens unterscheiden, wofür sie sich am besten eignen und was wir Verbraucher*innen über die Schattenseiten des expansiven Olivenanbaus in Spanien wissen sollten, das erfährst du in diesem Beitrag.

Welche Olivensorten Spaniens besonders beliebt sind, worin sie sich unterscheiden, und wofür sie in der Küche am besten verwendet werden können: Das erfährst du in diesem Beitrag von Bio-Vegan-Bestellen, deinem Infoportal für Bio-Olivenöl.

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Beitragsübersicht:

 

Wie viele Olivensorten gibt es in Spanien? 

Rund 250 verschiedene Olivensorten werden in Spanien kultiviert und für die Produktion von Olivenöl oder Tafeloliven verwendet. Diese Vielfalt an Olivensorten ist vor allem in den regional sehr unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und klimatischen Bedingungen sowie in Spaniens idealer Lage im Mittelmeerraum begründet. 

Jede einzelne der 250 Olivensorten Spaniens hat ihre ganz individuelle Charakteristik in puncto Größe, Form, Farbe, Geruch und vor allem natürlich im Geschmack: ob mild, süßlich, fruchtig, herb, bitter oder pikant - die Nuancen sind vielfältig. Je nachdem, welche Olivensorte zur Pressung verwendet wird, schmecken auch die Olivenöle ganz unterschiedlich.

Olivenöl und Tafeloliven - Die wichtigsten Olivensorten Spaniens im Kurzporträt:

Auch die Verwendung variiert: Die meisten spanischen Olivensorten werden zu Olivenöl verarbeitet. Ein paar wenige Sorten werden vorrangig als Tafeloliven zum Verzehr verwendet und wieder andere Olivensorten eignen sich als Allrounder sowohl für Olivenöl als auch für Tafeloliven. Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die wichtigsten Olivensorten Spaniens und ihre Verwendung genauer vor. 

“Die Top 5” - Spaniens Olivensorten für Olivenöl

 Olivenflaschen ohne Etikett, Vergleich von Olivenölen

Picual 

  • Anbaugebiet: Jaén, Córdoba, Granada, Kastilien-La Mancha
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: vollmundig, süßlich-fruchtig, leicht bitter
  • Eignet sich besonders: zum Kochen und Braten, zur Konservierung gekochter und roher Speisen, für süße Gerichte

Die Picual-Olive* ist die Olivensorte, die nicht nur in Spanien, sondern auch weltweit am häufigsten angebaut wird. Etwa die Hälfte aller in Spanien produzierten Oliven gehört zu dieser Olivensorte. Auf über 900.000 Hektar Anbaufläche wird die Picual Olive vor allem in Andalusien rundum Jaén, aber auch in Córdoba, Granada und Kastilien-La Mancha kultiviert.

Grund für die Beliebtheit ist der hohe Ölgehalt dieser Olivensorte, der üblicherweise zwischen 20 und 27 Prozent liegt. Auch ist diese Olivensorte Spaniens nicht besonders anspruchsvoll, bringt im Anbau schnell Früchte hervor und lässt sich aufgrund seiner Größe gut maschinell ernten. 

Das Olivenöl der Picual-Olive* hat einen vergleichsweise hohen Anteil an Polyphenole, was im Abgang zu einer leichten Schärfe führt. Diese ist neben dem meist vollmundigen, süßlich-kräftigen und eher fruchtigen Aroma gut herauszuschmecken. 

Das grünliche Olivenöl der Sorte Picual* zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus, weshalb es gut zum Kochen und Braten verwendet werden kann. Auch ist es gut geeignet für die Konservierung gekochter oder roher Speisen sowie zur Abrundung süßer Gerichte. Ihren Namen verdankt die schwarze Picual-Olive übrigens ihrer besonderen Form, da sie am Ende eine Spitze (“pico”) statt einer Rundung hat.

In einem unserer Partnershop findest du ein Picual-Olivenöl der ersten Ernte, welches bei Tests der Stiftung Warentest mit der Note "Gut" abgeschnitten hat! Hier kannst du das "Solereo Romero, Erste Ernte, Picual Bio Natives Olivenöl Extra" kaufen*.

Arbequina 

  • Anbaugebiet: Katalonien (Tarragona und Lleida) und Aragon, auch Andalusien und Kastilien-La Mancha
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: süßlich-fruchtig, nussig, mild
  • Eignet sich besonders: für Fischgerichte, in Salaten und aufs Brot

Die Arbequina ist eine der bekanntesten Olivensorten Spaniens. Ihren Namen hat sie dem katalonischen Ort Arbeca in Lleida zu verdanken. Katalonien ist neben dem hohen Aragon auch Hauptanbaugebiet dieser Olivensorte. Inzwischen hat sich der Anbau dieser Sorte aber in ganz Spanien ausgebreitet, so auch in Andalusien und Kastilien-La Mancha. Grund dafür ist, dass die haselnussgroße Arbequina Olive relativ ertragreich und auch gut geeignet für den Anbau auf hochindustriellen Olivenhainen ist. 

Das Arbequina Olivenöl* hat eine hellgelbe bis grünliche Färbung und ist arm an Bitterstoffen, weshalb es kaum scharfe oder bittere Aromen aufweist. Sein Geschmack ist süßlich-fruchtig und erinnert an Olive, Apfel, Mandel und Banane. Diese Olivensorte ist besonders für diejenigen interessant, die einen milden und leichten Geschmack bevorzugen. Das Arbequina Olivenöl* hat eine geringe Oxidationstoleranz, sodass es sich vor allem für den rohen Genuss in Salaten, auf Brot oder anderen Lebensmitteln eignet, aber auch für die Zubereitung von Fischgerichten und –marinaden.

Wenn du auf der Suche nach Arbequina Oliven oder Olivenöl bist, dann schau in unseren Partnershops vorbei, zum Beispiel findest du dort das Bio Olivenöl Castillo de Canena in Demeter-Qualität*, das Natives Olivenöl Extra Bio Arbequina von deortegas* oder das Arbequina Bio Olivenöl von Art of Oil* sowie in unserem Anbieter- und Produktverzeichnis, in dem du auch fündig wirst!

Cornicabra

  • Anbaugebiet: Toledo, Ciudad Real, Madrid, Cáceres, Badajoz
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: würzig, süßlich-fruchtig, leicht bitter
  • Eignet sich besonders: zum Verfeinern von Wild- und Gemüsegerichten, für Salate


Die Cornicabra Olive* wird in Spanien am zweithäufigsten angebaut - vor allem in den Provinzen Toledo, Ciudad Real und Madrid, aber auch in Cáceres und Badajoz. Ihren besonderen Namen verdankt die grüne Frucht ihrer gebogenen Form, die mit etwas Fantasie einem Ziegenhorn gleicht.

Dieses goldgelbe Olivenöl* zeichnet sich vor allem durch seinen ausgeprägten und würzigen Geschmack aus. Neben einem süßlichen Fruchtaroma, das an Olive und Apfel erinnert, hat es auch aromatische Kräuternoten mit einer leicht bitteren Nuance. Es eignet sich daher ideal zum Verfeinern von Wildgerichten, Gemüsespeisen und Salatmarinaden.

 Cornicabra Olive aus Spanien im Morgentau

Royal

  • Anbaugebiet: Jaén
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: süß, fruchtig, mit Feigennote
  • Eignet sich besonders: zum Backen, zur Herstellung von Mayonnaise, für Salate

Die Royal-Olive macht ihrem Namen alle Ehre: Sie wird ausschließlich in den Bergregionen im Norden der andalusischen Provinz Jaén angebaut, was sie zu einer erlesenen Olive macht. Diese Olivensorte Andalusiens mit roter Färbung und viel Fruchtfleisch hat auch ein sehr eigenes und unverwechselbares Aroma: Arm an Bitterstoffen, schmeckt das Olivenöl der Royal-Oliven vor allem süß und zugleich ausgesprochen fruchtig. Dabei dominiert vor allem der Geschmack von frischen Feigen. 

Das blassgelbe Royal Olivenöl eignet sich gut zum Backen, aber natürlich auch zum Verfeinern von Salaten, Mayonnaisen und typisch spanischen Gerichten.

Empeltre

  • Anbaugebiet: Aragón, Balearen, Castellón, Navarra, Tarragona
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: mild, süßlich-fruchtig, leicht bitter und pikant
  • Eignet sich besonders: für Salate und Marinaden, zur Herstellung von Mayonnaise

Beliebt und verbreitet ist auch die Empeltre Olive, dessen Name „Propfen“ bedeutet und auf ihre langgezogene Form anspielt. Diese Olivensorte Spaniens wird vor allem in Aragón, auf den Balearen, in Castellón, in Navarra und in Tarragona angebaut.

Das Olivenöl der Empeltre Olivensorte hat eine hellgelbe Färbung und zeichnet sich durch einen süßlichen, milden Geschmack mit einer leicht bitteren und pikanten Note aus. Charakteristisch ist auch das ausgeprägte Fruchtaroma von Äpfeln und Mandeln. Dieses Olivenöl Spaniens ist unaufdringlich und lässt sich auch gut mit anderen Ölen kombinieren. Es eignet sich gut zur Zubereitung von Marinaden und Mayonnaise sowie zur Verfeinerung von Salaten.

“Die Giganten” -  Spaniens Olivensorten für Tafeloliven

Vorspeisenplatte mit Avocado, Tomaten, Kapern, Feigen, Trauben 

Manzanilla Cacereña

  • Anbaugebiet: Cáceres, Badajoz, Avila, Madrid, Salamanca
  • Haupt-Verwendung: Tafeloliven (aber auch Olivenöl)
  • Geschmack: süß, fruchtig, bitter
  • Eignet sich besonders: als Tafelolive für Tapas, zum Befüllen mit Paprika, Sardellenpaste, Knoblauch etc.; als Olivenöl für Salate, Brotaufstriche und zum Frittieren

Die Manzanilla Olive ist eine typische Sorte aus Extremadura. Sie wird überwiegend in Cáceres und Badajoz kultiviert, aber auch in den Gegenden von Avila, Madrid und Salamanca finden sich Olivenhaine dieser Olivensorte.
Die Manzanilla Olive wird zwar auch zu Olivenöl verarbeitet, doch internationale Bekanntheit hat sie vor allem als Königin unter den Tafeloliven erlangt, da sie ausgesprochen groß ist und viel Fruchtfleisch hat. 

Die klassische Tapas-Olive eignet sich ideal zum Befüllen mit Knoblauch, Paprika, Sardellenpaste und anderen Lebensmitteln. Geschmacklich dominieren bei dieser Olivensorte Spaniens frische Grasnoten und starke Fruchtnoten mit Aromen von Apfel, Mandel und Feige.
Das Olivenöl der Manzanilla Olivensorte schmeckt in gleichem Masse süß, fruchtig wie auch bitter, mit einer sehr aromatischen Note von Apfel, frischem Gras und Banane. Es eignet sich gut für Salate, Brotaufstriche und sogar zum Frittieren.

Gordal

  • Anbaugebiet: Sevilla
  • Haupt-Verwendung: Tafelolive
  • Geschmack: mild, fein
  • Eignet sich besonders: für Tapas, zum Befüllen mit Paprika, Sardellenpaste, Knoblauch etc., für Martini-Cocktails

Die Gordal Olive ist weltweit eine der bekanntesten Olivensorten. Nicht wegen ihrer geschmacklichen Besonderheit, sondern vor allem aufgrund ihrer Größe: Die Gordal Olivensorte gehört mit Abstand zu den größten Olivensorten Spaniens, was sie zu einer äußerst beliebten Tafelolive macht.

Als Jumbo-Tapas-Olive mit weichem Fruchtfleisch eignet sich diese Olivensorte Sevillas ideal zum Befüllen mit Paprika, Sardellenpaste, Knoblauch und anderen Lebensmitteln. Gern wird die geschmacklich eher milde Olivensorte auch in Salaten verwendet oder gewürzt mit Zwiebeln und Gurken gereicht. Auch ein Martini à la James Bond schmeckt laut Kennern am besten mit einer Gordal Olive.

Tafelolive im Martini Cocktail

“Die Alleskönner” - Spaniens Olivensorten für Olivenöl und Tafeloliven 

Picudo

  • Anbaugebiet: Andalusien (Cordoba, Granada, Malaga, Jaén)
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl und Tafeloliven
  • Geschmack: hocharomatisch, fruchtig-grün
  • Eignet sich besonders: zur Garnierung kalter Speisen, für die Zubereitung von Carpaccio und Salatsoßen

Diese Olivensorte wird vor allem in Andalusien kultiviert, hauptsächlich in den Provinzen Cordoba, Granada, Malaga und Jaén. Auch wenn sie dem Namen nach der „Picual“-Olive ähnelt – vermutlich, weil beide Olivensorten zu einer spitzen Form neigen -, so hat sie jedoch ganz andere Eigenschaften und Geschmacksnoten. Die Picudo Olive ist eine der Olivensorten, die sowohl als Tafelolive als auch für die Produktion von Olivenöl gleichermaßen gern verwendet werden.

Aus den dunkelvioletten Picudo-Oliven mit hellem Fruchtfleisch wird ein aromatisches Olivenöl gewonnen, das sich durch Fruchtnoten von grünen Äpfeln, Olivenblättern und Mandeln auszeichnet. Es eignet sich daher besonders gut zum Verfeinern von Salatsoßen, aber auch für die Zubereitung von Carpaccio. Als Tafelolive wird diese Olivensorte Andalusiens gern zur Garnierung kalter Speisen verwendet. 

Hojiblanca

  • Anbaugebiet: Cordoba, Malaga, Granada, Sevilla
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl und Tafeloliven
  • Geschmack: süß, leicht bitter und pikant, mit Kräuternoten
  • Eignet sich besonders: für Salate, Schmorgerichte, Fleisch- und Fischmarinaden, zur Garnierung kalter Speisen

Auch diese Olivensorte Spaniens wird gern als Alleskönner für Olivenöl und als Tafelolive verwendet. Die Hojiblanca Olive* ist eine grüne Frucht mit grünem Fruchtfleisch, die vor allem in Cordoba, Malaga, Granada und Sevilla angebaut wird. Man erkennt diese spanische Olivensorte gut an den weißen Unterseiten der Olivenblätter, was ihr schließlich auch den Namen „Hojiblanca“ (weißes Blatt) verliehen hat.

Geschmacklich zeichnet sich die Hojiblanca Olivensorte* durch süße und leicht bittere Noten mit einer finalen Schärfe aus. Ihr Aroma erinnert an Kräuter, Artischocken und frisch geschnittenem Gras. Diese Olivensorte Spaniens eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Salaten, Schmorgerichten, Fleisch- und Fischmarinaden sowie zur Garnierung kalter Speisen.

Wenn du auf der Suche nach Hojiblanca Olivenöl bist, dann schau in unseren Partnershops vorbei, dort findest du zum Beispiel das Rincon de la Subbetica - Testsieger des Feinschmecker Olio Awards 2022* oder das O-Med Bio natives Olivenöl extra* sowie weitere in unserem Anbieter- und Produktverzeichnis!

Olivenblätter Form am Baum

Monokultur, Wüstenbildung und Baumsterben - Die Folgen des “Massenprodukts” Olivenöl 

Seit etwa 2500 Jahren wird in Spanien Olivenanbau betrieben. Zunächst waren es die Phönizier, später die Römer, die großflächige Olivenplantagen anlegten. Anstatt diesen historischen Schatz Spaniens zu erhalten, wird er jedoch seit vielen Jahren systematisch geplündert. Und das mit Förderung der EU.

Im Vormarsch zum weltweit größten Olivenproduzenten, hat Spanien zahlreiche hochverdichtete und superintensive Plantagen als Monokulturen aufgebaut. Dort werden ertragreiche Olivensorten in extrem hoher Anbaudichte kultiviert, was eine maschinelle Ernte mit hoher Ausbeute zu geringen Kosten ermöglicht.

Viele jahrhundertealte Olivenbäume auf traditionellen Hainen mit großer Artenvielfalt wurden gefällt, um Platz zu schaffen für die neuen Monokulturen mit jungen Olivenbäumen, wo dank Pestiziden nichts anderes mehr wächst. Der Preis für diese Massenware ist hoch: Was in Jahrhunderten gewachsen ist, wird binnen kurzer Zeit durch Monokulturen, Kunstdünger und Pestizide zerstört.

 Intensiver Olivenanbau, Monokultur, Wüstenbildung, bewässert

Auch Wüstenbildung ist ein Problem: Die hochindustriellen Olivenhaine benötigen eine intensive Bewässerung, was in den ohnehin schon trockenen Gegenden Spaniens zu einer Übernutzung der Grundwasserressourcen führt. Die Folge ist Wassermangel und Trockenheit. Expert*innen warnen davor, dass ein Fünftel Spaniens von Wüstenbildung bedroht ist. Mehr über das Thema Wüstenbildung durch hochintensiven Olivenanbau in Spanien kannst du in unserem Blog nachlesen.

Begünstigt wurde diese Entwicklung von einer Fehlpolitik der EU, die ihre Subventionen an jährliche Produktionsmengen knüpft und damit die Groß-Produzenten fördert, während es die kleinen Olivenbauern und Familienunternehmen oft schwer haben, wirtschaftlich zu überleben. 

Dass monokulturelle Landwirtschaften auch anfälliger gegenüber Schädlingen und Pflanzenkrankheiten sind, liegt auf der Hand. Eine besonders aggressive Olivenbaumkrankheit brach erstmals 2013 im italienischen Apulien aus und führte zu einem großen Baumsterben. Krankheitserreger war das Bakterium Xylella fastidiosa, das aus Amerika nach Europa kam, und bei Befall dazu führt, dass der Baum sich nicht mehr mit Wasser und Nährstoffen ausreichend versorgen kann. Befallene Olivenbäume trocknen somit aus und versterben.

Einmal infiziert, breitet sich die Krankheit schnell und unbemerkt auf die umliegenden Bäume aus. Ein wirksames Mittel gegen diese Baumkrankheit gibt es bisher nicht, was viele Olivenbauern beunruhigt. Und das zu Recht: Würde das Bakterium beispielsweise auf den Monokultur-Plantagen Spaniens unkontrolliert ausbrechen, könnte das zu einem verheerenden Massensterben von Olivenbäumen führen. Damit wären sowohl die Existenzgrundlage der spanischen Landwirte als auch die weltweiten Olivenöl-Preise stark gefährdet.

Statt Massenware lieber ein Olivenöl nach Maß aus umweltfreundlichem Bio-Anbau 

Olivenöl als Massenprodukt zu betreiben, stellt eine große Belastung für Umwelt und Mensch dar. Wer das nicht unterstützen will, der sollte beim Einkauf von Olivenöl lieber auf die Produkte im Billigsortiment verzichten, und stattdessen Olivenöle aus einer ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft wählen.

Hochwertiges und sortenreines Olivenöl kann, aber muss nicht unbedingt aus Spanien sein. Oftmals sind die Anbaubedingungen in Spanien sehr nachteilig für die Umwelt, was für die Kund*innen jedoch nicht immer ersichtlich ist. Wichtig ist doch, dass das Olivenöl schmeckt und es zugleich auch eine Nachhaltig angebaut wird. Das gibt es in unserem Partnershop von JC-Olivenöle*, auch wenn das Olivenöl aus Griechenland stammt.

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Das sortenreine Koroneiki-Olivenöl von JC-Olivenöl* beispielsweise wird im kleinbäuerlichen Betrieb auf traditionellen Hainen mit alten Olivenbäumen und hoher Artenvielfalt angebaut, direkt vor Ort gepresst und abgefüllt. Dabei entsteht ein sortenreines, extra natives Olivenöl erster Güteklasse* mit einem milden, mittelfruchtigen und leicht bitteren Geschmack. Als Verbraucher*in kannst du dir dabei ganz sicher sein, dass der Anbau nachhaltig und umweltschonend ist.

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