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Die häufigsten Fragen zu Bio-Olivenöl

Was bedeutet “biozyklisch-veganer Anbau”?

Das Wort “biozyklisch-vegan” bezeichnet einen besonders nachhaltigen Bio-Anbau und setzt sich aus zwei Elementen zusammen. Zum einen “biozyklisch”: Das steht für gesunde Lebenskreisläufe (griechisch „bios“ = Leben und „kyklos“= Kreislauf). Zum anderen “vegan”. Der vegane Anbau schließt kommerzielle Nutz- und Schlachttierhaltung aus und nutzt keinerlei Betriebsmittel tierischen Ursprungs. Konkret bedeutet das, dass auf Schlachtabfälle zur Düngung wie z.B. Hornmehl, Blutmehl oder Hühnerschnäbel, aber auch auf tierische Spritzmittel, die z.B. Molke enthalten, verzichtet wird. Dabei wird besonderer Wert auf die Förderung der Artenvielfalt, einen gezielten Humusaufbau und die Schließung organischer Stoffkreisläufe gelegt. [Mehr dazu erfahren:]

Was ist der Unterschied zwischen ”bio-veganer Landwirtschaft” und “biozyklisch-veganer Landwirtschaft”?

In der biozyklisch-veganen Landwirtschaft kommen keine tierischen Düngemittel zum Einsatz. Die Landwirte sind gemäß Richtlinien zum biozyklisch-veganen Anbau zertifiziert und werden von einer unabhängigen Kontrollstelle geprüft. Erzeuger, die “bio-vegane Landwirtschaft” betreiben, verfolgen die gleichen Ziele, sind jedoch nicht durch eine unabhängig Kontrollstelle zertifiiert und kontrolliert. Deshalb kann es sein, dass jeder Betrieb das Wort “bio-vegan” unterschiedlich auslegt. [Mehr dazu erfahren:]

Was bedeutet “sortenreines Olivenöl”?

Sortenreines Olivenöl wird nur aus einer Sorte Oliven gepresst und erhält so seinen einzigartigen Charakter. Bei unserem Olivenöl aus der Sorte Koroneiki ist das der Geschmack von grünem Gras, grünen Bananen und Mandeln. Es schmeckt leicht bitter und leicht scharf, und ist gleichzeitig im Grundgeschmack mild. [Mehr dazu erfahren:]

Was bedeutet “Einzelerzeugerabfüllung”?

Einzelerzeugerabfüllung bedeutet, dass diese Oliven einzig und allein aus den Olivenhainen eines Erzeugers stammen. So entsteht hohe Qualität: kurze Wege und die eigene Ölmühle vor Ort, keine Mischung und kein mehrfaches Umfüllen. So wie bei dem Olivenöl der Familie Kotrótsis. [Mehr dazu erfahren:]

Kommen bei der Olivenernte Vögel zu Schaden?

Diese Gefahr besteht tatsächlich im Winter und besonders bei Nacht, wenn unzählige Zugvögel, wie Rotkehlchen oder Finken Schutz und Ruhe in den Olivenhainen suchen. Werden die Oliven dann nicht traditionell per Hand geerntet, können die Maschinen leider auch Vögel “einsaugen”: Die Erntegeräusche und Lichter verwirren die Vögel derart, dass sie nicht fliehen. Bei den Olivenölen aus biozyklischem oder bio-veganem Anbau ist eine Ernte, bei der Vögel zu Schaden kommen würden, verboten! [Mehr dazu erfahren:]

Kann man Olivenöl erhitzen?

Ja, Olivenöl der Güteklasse nativ extra kannst du bedenkenlos bis 180 °C und mehr erhitzen, ohne dass sich der feine Geschmack verändert. Denn es erträgt aufgrund seines Ölsäuregehalts hohe Temperaturen besser als andere Öle.

Was bedeutet “kaltgepresst”?

Es bezeichnet die Methode der Herstellung. Je schonender dies geschieht, umso besser ist am Ende die Qualität. Nur bei Temperaturen von unter 27°C wird von “kaltgepresst” gesprochen. [Mehr dazu erfahren:]

Wie wird Olivenöl am besten im Haushalt gelagert?

Am besten kühl, trocken und lichtgeschützt! Wir empfehlen die Bag-in-Box zur Lagerung. Damit lässt sich auch der 3 Liter Kanister immer wieder gut und schnell verschließen. Kannst du dein Olivenöl nicht innerhalb von drei Monaten aufbrauchen, sind kleinere Einheiten zu 0,5 oder 1 Liter besser geeignet.

Darf Olivenöl gemischt werden?

Ja, wie beim Wein lassen sich auch leckere Olivenöle mischen. Du solltest allerdings beim Kauf darauf achten, dass die Sorten der Mischung angegeben sind. Meist geht es bei Mischungen jedoch darum, Olivenöl ohne besonderen Charakter herzustellen, indem man die Olivenöle verschiedenster Länder und Erzeuger miteinander mischt.

Woran erkenne ich ein hochwertiges Olivenöl? 

Kaltgepresst und extra nativ sollte das Olivenöl sein. Dann gilt es, den Geschmack zu trainieren. Ein wichtiger Parameter für Qualität ist der Säuregrad, je niedriger (bei nativem Olivenöl extra ist der Höchstwert mit 0,8 festgelegt), desto besser. Auch das Etikett kann Rückschlüsse auf die Erntezeit und damit Frische geben und weist auf mögliche Prämierungen hin.

Warum schmeckt Olivenöl oft bitter?

Damit ein Olivenöl als extra nativ bezeichnet werden kann, muss es den geschmacklichen Charakter der Olive widerspiegeln, also zumindest eine leichte bittere Note haben. Es gibt aber auch extra native Olivenöle mit sehr mildem Geschmack! Dies liegt vor allem an der ausgewählten Olivensorte und am Erntezeitpunkt.

Was ist das Besondere am biozyklisch-veganen Olivenöl der Familie Kotrótsis?

Hier werden nur die sortenreinen Koroneiki Oliven mit erster Güteklasse nach manueller Ernte frisch verarbeitet und extra natives und kaltgepresstes (unter 28 °C) Olivenöl erzeugt. Die Familie setzt sich für Artenvielfalt, nachhaltige Landwirtschaft, eine ausgezeichnete Qualität und faire Bezahlung ein. Den besonderen Geschmack belegen auch mehrere hohe Platzierungen beim Olive Oil Award der BioFach, bei dem Besucher und eine Fachjury jährlich mehr als 70 verschiedene Bio-Olivenöle testen und beurteilen.

Worauf sollte ich beim Etikett eines Olivenöls achten? 

Achte auf konkrete Informationen, besonders woher die Früchte stammen (keine Mischung aus verschiedenen Ländern) und wo sie verarbeitet wurden. Ein niedriger Säuregrad (bis 0,8) ist ein weiterer Parameter für Qualität. Auf sehr hochwertigen Olivenölen ist das Erntejahr angegeben.

Wie schmeckt das biozyklisch-vegane Olivenöl der Familie Kotrótsis?

Es schmeckt mild - mittelfruchtig – leicht bitter und scharf im Nachgang. Die Aromen erinnern dabei an grünes Gras, grüne Bananen und Mandeln. Am Ende zählt nicht, ob es Preise gewonnen hat, sondern, dass es dir schmeckt! 

Mein Olivenöl ist trüb, es sieht aus, als wären feste Teile darin (kristallisiertes Olivenöl). Ist es noch genießbar?

Wenn Olivenöl etwas trüb oder flockig aussieht, ist dies kein Indikator für Qualität, sondern meist der Lagertemperatur “geschuldet”. Die natürlichen Trüb- und Schwebstoffe oder auch natürlichen Wachse im Öl verändern sich mit der Temperatur und werden zum Beispiel im Kühlschrank fester. Das hat keine Auswirkung auf die Qualität.

 

 

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