Anbieterverzeichnis: Faires, biologisches Koroneiki Olivenöl von Velanidia

 

 

Über den Onlineshop Velanidia, mit fair produziertem Bio-Olivenöl aus Griechenland

Im Onlineshop von Velanidia finden sich verschiedene Verpackungsgrößen für das Koroneiki-Olivenöl aus Griechenland. Neben dem Olivenöl bietet der Shop ebenfalls Oliven, Früchte und Gemüse, Nüsse, Gewürze und Honig an.

Das Besondere an den Produkten von Velanidia ist:

Die Betreiber Regina und Daniel begleiten von der Ernte bis zum abgefüllten Olivenöl jeden Schritt selbst und können so auch die Verpackungsgrößen individuell für ihre Kunden anpassen. Die beiden legen größten Wert auf Biodiversität und die regenerativen Grundsätze der Bodenbewirtschaftung. Der Verzicht auf Herbizide, Pestizide und Fungizide ermöglicht ihnen eine biologische Landwirtschaft, welche die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren erhält und fördert. Nachhaltig und fair produziert, bietet das Olivenöl hohe Qualität unter strengen ökologischen Standards. Die Olivenhaine liegen auf dem Gemeindegebiet von Vrina/Kato Samiko im Nomos Elias. Die Olivenbäume sind zwischen ca. 60 – ca. 300 Jahre alt.

Bio-Olivenöl aus Griechenland

Im Onlineshop findet sich Bio-Olivenöl, welches vorwiegend aus der Koroneiki-Olive gewonnen wird. Kundinnen und Kunden haben die Wahl zwischen mehreren Verpackungsgrößen und Arten. 750 ml Weißblechbehälter, 3-Liter-Beutel oder auch in Fässchen von 5 bis 50 Litern. In einigen Unverpackt-Läden in der Schweiz kann das Olivenöl auch selbst abgefüllt werden. 

Das Koroneiki-Olivenöl erstrahlt in grasgrün mit Goldtönen, wird begleitet durch einen pfeffrigen Abgang und passt insbesondere gut zu gebratenem und gegrilltem Fleisch, Geflügel und Gemüse sowie zu Vollkornbrot, Nudeln und reichhaltigem Käse. Auch passt es hervorragend zu Bohnen, Linsen und Hülsenfrüchten. 

Kurzum: Ein klassisches Koroneiki-Olivenöl, früh geerntet, mit ganz typischem Charakter. Was mir besonders gut gefällt – und das ist in der Tat eine echte Seltenheit: Hier wird die Angabe des Erntedatums taggenau angegeben. 

 

Über uns – Velanidia Onlineshop

Die Geschichte Velanidia erzählt von der Faszination Griechenlands und der Liebe zum Olivenöl: Aus Leidenschaft für die Gegend der Peloponnes und ihrer einzigartigen lokalen Produkte entstanden das Koroneiki-Olivenöl und der Onlineshop. Neben der Begleitung der Prozesse zur Qualitätssicherung bringt Velanidia viel Herzblut in Sachen Nachhaltigkeit mit ein. Kunden können zwischen dem Kauf im Onlineshop, im Unverpackt-Laden und dem aktiven Helfen bei der Ernte wählen. 

Velanidia GmbH

Baltenschwilerstrasse 29
8962 Bergdietikon
Schweiz

Telefon: +41796844953
info@velanidia.ch 

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Anbieterverzeichnis: “Kallista” Bio-veganes Olivenöl aus Griechenland

Über die Erzeuger des bio-veganen Kallista Olivenöls aus Koroni

Klassisch für Griechenland bzw. die Region von Kalamata, verkauft der Onlineshop nur sortenreines Koroneiki Olivenöl unter der Marke “Kallista” als Jahrgangsprodukt.

Das Besondere am Kallista Bio-Olivenöl ist:

Die Erzeuger sind einer der Bio-Pioniere Griechenlands und seit 1996 biozertifiziert. Da sich die Erzeuger vegan ernähren, legen sie bei der Pflege der Bäume Wert auf entsprechende Düngung. Der Dünger stammt aus einer Kompostproduktion, die ohne tierische Abfälle, nur mit organischen Mitteln arbeitet (bio-vegane Landwirtschaft).

Sortenreines, Koroneiki Olivenöl aus Griechenland

Die Erzeuger produzieren ausschließlich Koroneiki Olivenöl. Bei einem Erntezeitpunkt vom Übergange der grünen zu den farbigen Oliven erhält man ein mild-fruchtiges Olivenöl mit leichter Schärfe und Bitterkeit.

Koroneiki Oliven können auch sehr früh geerntet werden, im fast grünen Stadium. Dann erhält man eine gute Schärfe mit hohem Polyphenolgehalt, hier „Phenolöl“ genannt.

Neben den beiden Olivenölen, die sich zunächst im Tank abgesetzt und anschließend klar abgefüllt werden, gibt es auch noch das “To Proto” („Das Erste“). Dieses direkt abgefüllte Öl schmeckt grasig und mild, später in der Flasche mild und eher nach Mandeln. Das Öl ist sehr universell einsetzbar, da es nicht aufdringlich ist.

Aus 50 kg Oliven werden ca. 8 Liter Olivenöl gewonnen. Die Bio Ölmühlen befinden sich in Falanthi bei Koroni bzw. in Papoulia bei Pylos.

Über uns – Der Kallista Olivenöl Onlineshop

Nachdem die Olivenhaine vor über 30 Jahren gekauft und seitdem biologisch bewirtschaftet werden, zeigt sich der Erfolg: Ninette Lisson betätigt sich als Erzeugerin von

Olivenöl und ergänzt ihr Angebot aufgrund der gestiegenen Nachfrage

seit einigen Jahren mit Olivenöl von anderen Bauern der Umgebung.

Über ihre Olivenhaine schreibt sie: Ein alter Olivenhain hat etwas Mystisches. Die Anordnung der Bäume ist willkürlich. Es gibt in der Regel keine festen Strukturen. Jeder Baum hat einen eigenen Charakter. Olivenhaine sind schroff und sanft zugleich. Die Arbeit im Olivenhain ist zwar anstrengend, gleichzeitig geerdet und abwechslungsreich. Den Erfolg sieht man am Ende jeden Erntetages, wenn die Oliven zur Mühle gebracht werden, und das grasgrüne Öl in die Fässer gefüllt wird. Die Olivenbäume sind von alt bis mittelalt, wenige sind jünger als 50 Jahre. Wir ernten die Früchte traditionell von Hand, eine arbeitsaufwändige, jedoch umweltschonende Methode. Den Ertrag bringen wir noch am selben Tag zur Mühle und erhalten kurz später das grasgrüne, frische Öl.

Kallista-Olivenöl

Ninette Lisson

Heimatstraße 14
79102 Freiburg
GR-24004 Koroni / Messinia

Telefon: 0030-27250-22964
bio@kallista-olivenoel.com

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Alles über weiße Bohnen – Nährwerte, Kalorien, Rezepte, zubereiten & online kaufen

 

Weiße Bohnen schmecken ganz leicht süßlich und haben in gekochter Form eine angenehm weiche, mehlige, auch sämig genannte Konsistenz. Sie zählen zu den Hülsenfrüchten und sorgen mit ihren Ballaststoffen, Vitaminen, pflanzlichen Eiweißen und Kohlenhydraten für eine ausgewogene Ernährung.

Es gibt sie in unglaublich vielen Farben: braune, schwarze, rote und natürlich auch weiße Bohnen. Die Bezeichnung nach Farbe ist daher eher ein Sammelbegriff als eine Sorte. Ob gigantisch groß oder ganz klein – der Geschmack von weißen Bohnen ähnelt sich. Spannend ist, dass die weiße Bohne in vielen Ländern ein fester Bestandteil des nationalen Speiseplans ist – angefangen vom griechischen Salat über die englischen Baked Beans bis hin zum Curry aus weißen Bohnen. Ursprünglich stammt sie aus Mittel- und Südamerika, angebaut wird sie heute – auch biologisch – größtenteils in China.

Besonders in der mediterranen Küche werden weiße Bohnen sehr oft mit Kräutern verfeinert eingesetzt, zum Beispiel als Bohnensalat oder Eintopf. Doch auch darüber hinaus findest du in diesem Beitrag viele kreative Ideen, beispielsweise Hummus mit weißen Bohnen, Brownies oder Bohnen mit Salbei.

Anbau von Stangenbohnen

Bild: Anbau von Stangenbohnen

Weiße Bohnen – wo kaufen?

*Partnerlink: Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

Du findest die weißen Bohnen sowohl trocken/getrocknet als auch verzehrbereit im Glas bzw. in der Dose. Ob bei Edeka oder Rewe – die Bohnen werden mittlerweile in jedem gut sortierten Markt angeboten. Wenn du jedoch, genau wie wir, Bio-Bohnen aus biologischem Anbau bevorzugst, dann wirst du in unseren Partnershops online fündig, zum Beispiel hier:

Frische weiße Bohnen

Weiße Bohnen kannst du auch frisch kaufen. Der Vorteil: Sie sind aromatisch und haben noch ganz viele wertvolle Vitamine. Der Nachteil: Du musst die Bohnen erst “pulen”, also aus den Schoten holen. Im Anschluss kannst du aus den Bohnen die klassischen Gerichte zaubern. Wichtig: Egal ob frisch oder getrocknet, Bohnen müssen vor dem Verzehr immer erhitzt werden. Roh können sie zu Vergiftungen führen!

Die beliebtesten Gerichte mit weißen Bohnen

Weiße Bohnen kennen viele in Deutschland nur als Bohnen in Tomatensauce, Bohnensuppe oder Bohnensalat. Dabei kann die weiße Bohne viel mehr! Vielseitig einsetzbar, verleiht sie auch anderen Gerichten und sogar Kuchen einen besonderen Geschmack!

Diese Speisen werden am liebsten mit weißen Bohnen zubereitet:

  • Salat mit weißen Bohnen, klassischerweise mediterran, bekannt aus Griechenland oder der Türkei (Griechisch, Türkisch, mediterran)
  • Französisches Cassoulet
  • Eintopf mit weißen Bohnen
  • Baked Beans (English Breakfast Style)*
  • Chili sin Carne mit weißen Bohnen
  • Weiße Bohnensuppe
  • Weiße Bohnen in Tomatensoße*
  • Weiße Bohnen italienisch
  • Pasta / Nudeln mit weißen Bohnen
  • Dip aus weißen Bohnen
  • Hummus aus weißen Bohnen
  • Weiße Bohnen Püree
  • Weiße Bohnen Antipasti
  • Weiße Bohnen Curry
  • Burger aus weißen Bohnen
  • Weiße Bohnen süß-sauer
  • Auflauf mit weißen Bohnen
  • Bratlinge / Frikadellen / Patty aus weißen Bohnen
  • Kuchen mit weißen Bohnen
  • Brownies aus weißen Bohnen
  • Weiße Bohnen mit Salbei
  • Weiße Bohnen mit Zucchini

Bohnensalat mit weißen Bohnen, perfekt für jede Party oder Sommerabende

Bild: Bohnensalat mit weißen Bohnen, perfekt für jede Party oder Sommerabende

Trockene weiße Bohnen kochen – so gelingen sie am besten

Für die schnelle Küche eignen sich genussfertige weiße Bohnen*. Überzeugte Bohnen-Genießer*innen bevorzugen jedoch die trockene Version*. Sie lassen sich besser portionieren und mit etwas Planung zügig und leicht zubereiten.

Weiße Bohnen einweichen

Trockene Bohnen sollten vor dem Kochen grundsätzlich eingeweicht werden. Nur so werden sie gut verdaulich – Stichwort Blähbauch!

Wir empfehlen, die weißen Bohnen mindestens 9 bis 12 Stunden – am besten über Nacht – in kaltem Wasser einzuweichen. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben dabei vollständig erhalten.

Falls du die Turbo-Einweich-Methode bevorzugst: Bohnen mit der dreifachen Menge Wasser aufsetzen und wenige Minuten kochen lassen. Anschließend die Bohnen vom Herd nehmen und ca. 2 Stunden lang ruhen lassen.

Dann gibt es noch die Methode mit dem Schnellkochtopf: In diesem gelingen weiße Bohnen auch ohne Einweichen innerhalb von ca. 30 Minuten!

Genussfertige Bohnen aus der Dose mit getrockneten weißen Bohnen ersetzen

Korrekt zubereitet, lassen sich getrocknete weiße Bohnen genauso verwenden wie die aus dem Glas oder der Dose. Der Umrechnungsfaktor liegt bei 0,5. Bedeutet konkret: für 400 g weiße Bohnen aus der Dose kochst du 200 g trockene Bohnen. Und vermeidest damit viel Müll.

Weißen Bohnen perfekt zubereiten

Ob im Turbo-Verfahren oder in aller Ruhe über Nacht eingeweicht, so gelingen die Bohnen garantiert:

  • Einweichwasser abgießen und die Bohnen mit frischem Wasser ansetzen
  • Weiße Bohnen haben eine Kochzeit von ca. 60 bis 90 Minuten
  • Nach dem Garvorgang können die Bohnen direkt angerichtet bzw. weiterverarbeitet werden. Wer jedoch zu Blähungen neigt, dem empfehlen wir, die Bohnen nach dem Kochen nochmals gut zu spülen. So wird man die gelösten Blähstoffe los, leider aber auch wichtige Vitamine.

Kennst du vegane Bratlinge (Frikadellen) aus weißen Bohnen? Dafür brauchst du lediglich:

  • 100 g getrocknete oder 400 g genussfertige weiße Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Rapsöl zum Braten
  • Etwas Tomatenmark
  • Ein bisschen Senf mittelscharf
  • 35 g Paniermehl aus veganem Brot
  • 30 g Haferflocken zart
  • Gewürze und Kräuter: Petersilie, Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Die Bohnen verzehrfertig vorbereiten (siehe “Weiße Bohnen einweichen” weiter oben). Das Paniermehl in etwas Wasser weich ziehen lassen.

Die Zwiebel klein würfeln und in der Pfanne etwas anbraten, bis sie hell glasig ist.

Tomatenmark, Senf und Paprikapulver über die Bohnen geben und mit dem Stabmixer grob pürieren. Das eingeweichte Paniermehl hinzugeben und mit der Hand einarbeiten.

Nun die Zwiebelstücke und Kräuter hinzugeben und die Haferflocken zart unterrühren.

Bratlinge formen und in der Pfanne ausbacken. Dazu passt Reis, Gemüse oder Salat.

Apropos Salat: Hier sind den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Weiße Bohnen passen beispielsweise sehr gut zu einem Tomaten-Gurke-Salat. Für die geschmackliche Vielfalt lassen sich verschiedene Bohnensorten auch prima miteinander kombinieren!

Tipp: Wenn du die weißen Bohnen im eigenen Saft kochst, kannst du damit deinen Saucen und Suppen einen sämigen Geschmack verleihen.

Weiße Bohnen in Tomatensauce, ein absoluter Klassiker

Bild: Weiße Bohnen in Tomatensauce, ein absoluter Klassiker

Weiße Bohnen – Nährwerte und Inhaltsstoffe (Kalorien, Eiweiß, Kohlenhydrate, Eisen & mehr)

Was sind weiße Bohnen? Kurz gesagt – eine leckere und nahrhafte Zutat für eine Vielzahl von Gerichten.

Hier sind die Nährwerte zu weißen Bohnen trocken (roh):

Energie 324 kcal
Fett 1,6 g
Kohlenhydrate 43,9 g
Ballaststoffe 23 g
Eiweiß (Protein) 21,3 g

Die Nährwerte zu weißen Bohnen, verzehrfertig (aus der Dose / dem Glas):

Energie 124 kcal
Fett 0,7 g
Kohlenhydrate 17,5 g
Ballaststoffe 7,5 g
Eiweiß (Protein) 9,7 g

Gekochte weiße Bohnen enthalten kaum Fett (unter 1 %), dafür aber reichlich Eiweiß, wie die meisten Hülsenfrüchte (der Eiweißgehalt liegt hier bei knapp 10 %) und viele wichtige Ballaststoffe. Weiße Bohnen sind allein schon deshalb aus der veganen Küche kaum noch wegzudenken.

Darüber hinaus sind sie reich an Vitamin B1 und B6 und enthalten jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Kalium und Magnesium sowie 6 Milligramm Eisen pro 100 Gramm getrocknete Bohnen.

Wer häufig Bohnen isst, kennt es bereits: Sie sättigen schnell und anhaltend. Weiße Bohnen werden auch als ”natürliche Appetitzügler” bezeichnet. Während sie nur langsam den Magen-Darm-Trakt durchwandern, geben sie ihre Nähr- und Vitalstoffe vollständig an den Körper ab. Bei dieser lang andauernden “Verarbeitung” kommt kein neues Hungergefühl auf! Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass sie mit ca. 320 kcal pro 100 Gramm Bohnen einiges an Kalorien mitbringen.

Weiße Bohnen – gibt es eine Alternative?

Bohnen und Hülsenfrüchte und Reis in Schalen

Es gibt weiße Bohnen in verschiedenen Größen und Sorten, hier die bekanntesten Bohnensorten:

  • Cannellini-Bohnen sind besonders aus Italien bekannt und werden insbesondere in der Toskana in vielen Gerichten verwendet. Sie sind eher klein und nierenförmig. Sie bringen eine weiche, cremige Textur und einen nussigen Geschmack in jedes Gericht. Du findest sie getrocknet* und genussfertig*, auch in Bio-Qualität online.
  • Gigantes, auch “dicke weiße Bohnen” oder “weiße Riesenbohnen” genannt, sind große weiße Bohnen, die besonders in einem griechischen Gericht Verwendung finden: in Gigantes Plaki. Das sind gebackene griechische Bohnen in Tomatensauce. Für eine Person lohnt sich der Aufwand meist nicht, daher findest du auch die Gigantes Bohnen genussfertig online*.
  • Limabohnen, auch “Mondbohnen” oder “Butterbohnen” genannt, sind den meisten eher unbekannt. Es gibt sie in verschiedenen Farben von bräunlich bis grün, gesprenkelt oder gestreift, aber größtenteils sind sie in weiß zu finden. Aufgrund ihres milden Geschmacks und ihrer Konsistenz können Limabohnen vielseitig verwendet werden, beispielsweise als Beilage oder in Eintöpfen. Da sie nach dem Kochen ihre Form behalten, sehen sie in Gerichten besonders schön aus. Limabohnen stammen wahrscheinlich ursprünglich aus Peru – daher der Name, der auf die peruanische Hauptstadt verweist. In ganz Südamerika sind sie eine verbreitete und sehr sättigende Lebensmittelzutat.
  • Aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeit werden weiße Bohnen manchmal verwechselt mit Süßlupinen. Auch diese gehören zu den Hülsenfrüchten und schmecken nussig. In Portugal wird die Süßlupine gern – gekocht aus dem Glas – zu Bier gesnackt, sozusagen als eine Art Antipasti!

Süßlupinen sind ein beliebter Snack in Portugal

Bild: Süßlupinen sind ein beliebter Snack in Portugal

Weitere Alternativen variieren überwiegend in Farbe, Form und Größe. Bohnenliebhaber*innen jedoch schätzen die Gemeinsamkeiten der beliebten Hülsenfrüchte: viel Eiweiß, kaum Fett und ein ausgewogener Vitamin- und Mineralstoffanteil.

Für wahre Geschmacksvielfalt findest du in unseren Partnershops neben den weißen Bohnen auch köstliche Bio-Borlotti-Bohnen genussfertig* oder auch Bio-Pinto-Bohnen* und weitere Bohnensorten. Viel Spaß bei der Auswahl und beim Genießen!

Bio weiße Bohnen – getrocknet und in der Dose / im Glas – aus nachhaltiger, biologischer Landwirtschaft online kaufen

Hier zur Erinnerung nochmal unsere Liste mit den Bezugsquellen für weiße Bohnen:

Übrigens: Weiße Bohnen werden auch in Europa angebaut. Wenn dir ein regionaler(er) Bezug wichtig ist, dann könnten die getrockneten, weißen Bohnen aus Griechenland etwas für dich sein. Diese Bohnensorte ist eher klein und trägt den Beinamen „Plaké“. Dieser Zusatz bedeutet, dass die Bohne eine sehr dünne Haut aufweist. Dadurch ist die Kochzeit verringert und sie eignet sich besonders gut für eine leckere Bohnensuppe. Diese Suppenbohnen werden vom Importeur zu 100 % direkt aus Griechenland von den Erzeuger*innen bezogen. In unserem Partnershop kannst du die getrockneten griechischen weißen Bohnen von Aristos kaufen*.

Anbau von Limabohnen

Bild: Anbau von Limabohnen

Weiße Bohnen lagern – einfacher geht es nicht!

Ob getrocknet oder aus der Dose / dem Glas: Weiße Bohnen können über viele Jahre gelagert werden. Wichtig ist, dass getrocknete Bohnen luftdicht verschlossen sind.

Sind Weiße Bohnen giftig?

Die Frage wird häufig gestellt. Die Antwort ist einfach: Ungekocht sind sie tatsächlich ziemlich unverträglich. Du solltest weiße Bohnen bzw. Bohnen generell daher nicht roh essen!

Die unverdaulichen Bestandteile bleiben beim Einweichen im Einweichwasser zurück. Deshalb sollten die Bohnen vor dem Kochen auch abgespült und mit frischem Wasser gekocht werden.

Einmal gekocht, kann man sie jedoch uneingeschränkt genießen und eine Vielzahl von herzhaften bis süßen Gerichten (siehe oben) daraus zaubern.

 

Der Unterschied zwischen Kidneybohnen und schwarzen Bohnen

 

Ganz kurz gesprochen: schwarze Bohnen und Kidneybohnen sind beide eine Variante der Gartenbohne, einer Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Weltweit gibt es über 700 Bohnensorten in verschiedensten Farben und Größen und, eine der wichtigsten Sachen, mit verschiedenen Aromen. Der Unterschied zwischen Kidneybohnen und schwarzen Bohnen liegt also im Aussehen, im Geschmack und in den Nährstoffen.

Schwarze Bohnen vs. Rote Bohnen (Kidneybohnen): Gibt es Unterschiede?

Die einen sind klein, rund und schwarz, die anderen sind nierenförmig und rot. Alles andere ist schlussendlich “Geschmackssache”: von mild, nussig, süßlich bis herzhaft würzig. Im Unterschied zu anderen Bohnensorten saugen die schwarzen Bohnen die Aromen anderer Zutaten leicht auf. Das sollte man beim Würzen berücksichtigen.

Von der auffälligen Farbe einmal abgesehen überwiegen jedoch die Gemeinsamkeiten der beliebten Hülsenfrüchte. Rote Bohnen, schwarze Bohnen, weiße Bohnen, Pintobohnen und mehr: Bohnenliebhaber schätzen vor allem die wertvollen Bestandteile der verschiedenen Bohnensorten. Denn die Hülsenfrüchte überzeugen mit ihrem hohen Eiweißanteil und geringen Fettanteil genauso, wie mit vitamin- und mineralreichen Inhaltsstoffen. Und wer sich geschmacklich nicht festlegen kann: die nahrhaften Bohnen lassen sich auch prima miteinander kombinieren!

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Du liebst es, rote oder schwarze Bohnen zu essen? Dann schau in unserem Partnershop vorbei, hier gibt es immer wieder Bio-Bohnen zu Spitzenpreisen. Zum Beispiel:

Rote Bohnen oder Kidneybohnen – woher sie ursprünglich stammen

Die einen lieben Kidneybohnen, die anderen schwärmen von roten Bohnen. Gut zu wissen, dass damit alle die gleichen wohlschmeckenden Bohnen meinen. Sie sind aufgrund ihres feinen, leicht süßlichen Geschmacks buchstäblich in aller Munde und bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt.

Ihren Ursprung hat die rote Kidneybohne in Peru. Den langen Weg nach Europa hat sie bereits in der Kolonialzeit gefunden. Händler brachten diese mit nach Europa, wo sie sich nach wie großer Beliebtheit erfreut. Selbst den Weg nach Asien hat sie geschafft und wird auch dort für hervorragende Chili verwendet. Angebaut wird sie auch heute noch vorwiegend in Afrika und Amerika, mittlerweile aber auch in China. Eben überall dort, wo ein feuchtes Klima herrscht, das optimal für das Bohnenwachstum ist. Kidneybohnen gibt es aber auch aus europäischem Anbau!

Ihren Namen hat die Kidneybohne von ihrer typischen Form, die an eine Niere (englisch: kidney) erinnert. Aufgrund ihrer Farbe wird sie auch gern rote Bohne genannt.

Rote Bohnen hübsch

Schwarze Bohnen – Das steckt drin

Was sind schwarze Bohnen? Kurz gesagt – eine leckere und nahrhafte Zutat für eine Vielzahl von Gerichten.

Kaum Fett (3 %), reichlich Eiweiß (26 %) und wichtige Ballaststoffe: schwarze Bohnen sind in der veganen Küche kaum mehr wegzudenken. Wie die meisten Hülsenfrüchte enthalten auch Schwarzbohnen viel Protein. Das pflanzliche Eiweiß hat in dieser Bohnenart jedoch eine Besonderheit: Es ähnelt stark dem tierischen Eiweiß. So können schwarze Bohnen eine vollwertige Eiweißquelle sein.

Darüber hinaus sind Vitamine der A- und B-Gruppen, jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor – ebenso wie Antioxidantien – Bestandteile der Black Beans.

Wer häufig Bohnen isst, kennt es bereits: Sie sättigen schnell und anhaltend. Schwarze Bohnen werden auch als “natürliche Appetitzügler” bezeichnet. Während sie nur langsam den Magen-Darm-Trakt durchwandern, geben sie ihre Nähr- und Vitalstoffe vollständig an den Körper ab. Bei dieser lang andauernden “Verarbeitung”, kommt kein neues Hungergefühl auf! Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass sie mit ca. 350 kcal pro 100 Gramm Bohnen einige Kalorien mitbringen.

Schwarze Bohnen findest du auch in unseren Partnershops, zum Beispiel:

Biozyklisch vegane schwarze Bohnen auf einem Brett

Roten Bohnen – das steckt drin

Roten Bohnen überzeugen bereits mit ihrem unbeschreiblich leckeren, leicht süßlichen Geschmack. Darüber hinaus glänzen sie mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen.

Kidneybohnen haben zwar einen relativ hohen Kaloriengehalt (ca. 266 Kalorien auf 100 Gramm), sättigen jedoch recht schnell und überzeugen durch einen sehr geringen Fettgehalt. 70 % Kohlenhydrate, 25 % Eiweiß und 5 % Fett, sowie reichlich Ballaststoffe sorgen für ein gesundes Gleichgewicht. Zusätzlich liefern die “Kidneys” wichtige Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium und einige B-Vitamine.

Wenn du darauf achtest, mehr basische Lebensmittel zu verwenden (Stichwort: Übersäuerung), sind Bohnen im allgemeinen und Kidneybohnen im besonderen empfehlenswert. Sie sind bestens geeignet, den pH-Wert im Körper zu senken.

Die Nährwerte von getrockneten und vorgegarten Kidneybohnen weichen leicht voneinander ab. Naturgemäß gilt: je länger Bohnen garen, desto mehr Nährstoffe gehen verloren. Daran solltest du denken, wenn du deinen Eintopf für einen noch besseren Geschmack besonders lange köcheln lässt.

Rote Bohnen findest du auch in unseren Partnershops, zum Beispiel:

Schwarze Bohnen in der Küche

Wie bei allen getrockneten Bohnen müssen auch die Schwarzbohnen vor dem Kochen eingeweicht werden. Einige Stunden (6-8) sollten es schon sein, am besten über Nacht. In jedem Fall solltest du schwarze Bohnen niemals roh essen! Unverarbeitet enthalten sie unverdauliche – auch giftige – Stoffe, die erst beim Zubereiten unschädlich gemacht werden.

Beim Einweichen der getrockneten schwarzen Bohnen bleiben die für die Verdauung wertvollen Inhaltsstoffe vollständig erhalten. Und es gibt weitere Vorteile:

  • Die anschließende Garzeit verkürzt sich deutlich
  • Die Nährstoffe werden leichter und besser aufgenommen
  • Blähungen und damit ggf. Bauchschmerzen reduzieren sich

Wir empfehlen, die Bohnen vor dem Einweichen gründlich zu waschen, nach der Einweichzeit gut abtropfen zu lassen und mit reichlich kaltem Wasser abzuspülen.

In der Regel brauchen Schwarze Bohnen nach dem Einweichen ca. 60 bis 90 Minuten Kochzeit. 

Kidneybohnen in der Küche

Getrocknete rote Kidneybohnen werden vor dem Kochen einige Stunden lang eingeweicht, am besten über Nacht. Damit lässt sich die anschließende Kochzeit deutlich verkürzen. Und es gibt noch einen guten Grund, die Kidneybohnen vorher einzuweichen: Sie werden bekömmlicher – keine Blähungen mehr!

So lassen sich die roten Bohnen am besten zubereiten:

  • Die getrockneten Kidneybohnen unter kaltem Wasser gut abspülen und in einen Topf geben.
  • Mit der dreifachen Menge Wasser übergießen und ca. 8 Stunden – am besten über Nacht einweichen.
  • Die Bohnen nach der Einweichzeit durch ein Sieb abtropfen lassen und anschließend mit reichlich Wasser abspülen.
  • Jetzt können die Kidneybohnen mit etwa der doppelten Menge Wasser aufgesetzt werden. Nach dem Aufkochen bei mittlerer Hitze zwischen 45 Minuten bis eine Stunde köcheln lassen. Die fertigen Bohnen haben eine feine, cremige Konsistenz und sind auch schon fertig zum Anrichten oder Weiterverarbeiten.

Wem das alles zu lange dauert, kann die “heiße Methode” anwenden. Dazu Bohnen mit Wasser zum Kochen bringen und 2-4 Minuten kochen lassen. Anschließend werden sie einige Stunden – mindestens 2, besser 4 Stunden – sich selbst überlassen. Das Ergebnis ist mit dem des Über-Nacht-Einweichens durchaus vergleichbar.

Wer es noch schneller mag, kann die “heiße Einweichzeit” zusätzlich abkürzen. Dadurch verlängert sich allerdings die anschließende Kochzeit und die Bohnen bleiben etwas knackiger, was gerade für Salate und andere Gerichte sogar gewünscht sein kann.

Und für die schnelle Küche gibt es zwei ganz besondere Tipps von uns! Zum einen das fix & fertige Chili Sin Carne in Bio-Qualität von Nabio* und die leckere Bio-Gewürzzubereitung für Chili sin carne von Azafran*.

Ein Gericht mit Bohnen

Rezepte mit schwarzen Bohnen

In Deutschland ist es das Brot, in Lateinamerika die schwarze Bohne: für die meisten ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Bereits zum Frühstück kommt dort ein nahrhafter Bohnenbrei auf den Tisch. Zum Mittag- oder Abendessen findet man die geschmacksintensive Beilage und sättigende Zutat in Salaten, Suppen, Eintöpfen und diversen Schmorgerichten.

Diese Speisen werden am liebsten mit schwarzen Bohnen zubereitet:

  • Black Beans and Rice
  • Burritos mit Reis und schwarzen Bohnen
  • Gallo Pinto: traditionelles Gericht aus Mittelamerika
  • Moros y Cristianos: kubanisches Gericht aus Reis und schwarzen Bohnen
  • Schwarze Bohnenpaste
  • Salat mit dreierlei Bohnen, Tomaten und Thunfisch
  • Schwarze Bohnensuppe, auch: Spicy Black Bean Soup
  • Quesadillas mit Mais, Tomaten und schwarzen Bohnen

Kennst du Pasta aus schwarzen Bohnen? Diese Bohnennudeln haben deutlich weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Nudeln. Zudem sind sie glutenfrei und vegan sowieso. Einfach ausprobieren!

Rezepte mit Kidneybohnen

Bohne ist nicht gleich Bohne. Zwar gehören alle einer Familie an, jedoch unterscheiden sie sich deutlich in Farbe, Größe und vor allem im Geschmack. Die Kidneybohnen sind u. a. deshalb beliebt, weil sie einen süßlichen Eigengeschmack haben. Sie erinnern ein wenig an Esskastanien. In ihrer Konsistenz sind sie angenehm weich und etwas mehlig. Weil sie leicht das Aroma weiterer Zutaten annehmen, lassen sich so vielfältig in der Küche verwenden.

Rote Bohnen eignen sich u. a. als Aufstrich, im Eintopf, in der Gemüsepfanne, im Salat oder als Füllung für Wraps. Auch als Bohnenmus zu Tortillas oder Reis bzw. als Taco Dip schmecken sie einfach köstlich. Selbst in süßen Leckereien schmecken sie nicht die Bohne langweilig. Probier sie einfach mal in einem saftigen Schokokuchen!

In diesen Gerichten schmecken die roten Kidneybohnen am besten:

  • Bohnenpüree
  • Burrito mit Kidneybohnen
  • Chili sin Carne (vegetarisches / veganes Chili)
  • Gebackene Bohnen
  • Mexikanischer Bohneneintopf mit Kidney- und Pintobohnen
  • Mexikanische Bohnenpaste
  • Veganer Hamburger
  • Western-Bohnenpfanne

Der Klassiker – Chili sin Carne – ist auch eines unserer Lieblingsgerichte. Unser Rezept beinhaltet jede Menge leckeres Gemüse, wie Knoblauchzehen, Möhren, Paprika, ggf. Pilze, Tomaten (frische und getrocknete) und Zwiebeln. Das Gemüse wird mit unserem feinen Bio-Olivenöl* angedünstet. Zusammen mit Kidneybohnen, weißen Bohnen sowie Kräutern und Gewürzen – je nach Geschmack – entsteht daraus ein wunderbar herzhaftes Gericht. Anstelle der typischen Beilagen Tortilla oder Reis verwenden wir den ballaststoffreicheren Bulgur.

Bohnenanbau

Immer mehr Verbraucher*innen schauen genauer hin, wenn es um die Herkunft ihrer Lebensmittel geht. Das hat gute Gründe:

  • In Europa werden die Arbeitsbedingungen bedeutend besser kontrolliert als in Fernost. Besonders bei Bio-Produkten werden diese Vorschriften stärker kontrolliert.
  • Lange Lieferwege sind schlecht für die Umwelt, wegen des hohen CO₂ Ausstoßes und einem generellen hohen Energieverbrauch.
  • Wertschöpfung vor Ort: Durch den Anbau von Hülsenfrüchten wird die Bodenfruchtbarkeit gefördert und Vielfalt auf die Felder gebracht. Du schaffst mit deinem Einkauf zudem Arbeitsplätze vor Ort.

Hülsenfrüchte wie Bohnen, Kichererbsen oder Linsen sind nicht nur schmackhaft. Sie reichern den Boden auch mit Stickstoff, einem pflanzenphysiologisch elementaren Nährstoff, an. Sie gehen an ihren Wurzeln eine Symbiose mit Knöllchenbakterien ein, die wiederum Luftstickstoff binden können. Dieses Wunder der Natur macht es möglich, auf eine mineralische Stickstoffdüngung, wie sie im konventionellen Anbau üblich ist, zu verzichten. Der fixierte Stickstoff aus der Bohnenwurzel steht dann der nachfolgenden Kultur zur Verfügung. Das ist nebenbei gut für unser Klima, denn die Herstellung von Mineraldünger ist ziemlich energieaufwändig!

Nachhaltige Landwirtschaft und Klimaschutz liegt uns sehr am Herzen. Wir bieten wir dir die Möglichkeit, Feinkost und Lebensmittel aus biologischer und möglichst regionaler Landwirtschaft in unseren Partnershops zu bestellen, so z.B. Hülsenfrüchte aus Europa*.

 

Orangen & Zitronen aus Spanien, Portugal oder Italien direkt beim Erzeuger bestellen – die Shopübersicht

 

Frische Zitrusfrüchte direkt beim Erzeuger zu bestellen ist heute über das Internet einfach. In der Anbauübersicht erhältst du je Anbauart einen Überblick über die Hersteller, die erzeugten Früchte und die Preise. In unserer Shopübersicht fassen wir die wichtigsten Daten für dich zusammen:

  • Produktauswahl
  • Anbaumethode (Biologisch mit Siegel, natürlich ohne Siegel oder Konventionell, die chemische Behandlung der Früchte nach der Ernte)
  • Standort des Erzeugers
  • Mindestbestellwert
  • Versandkosten
  • Zahlungsmöglichkeiten
  • Preis

Endlich ist es wieder so weit: Wir können die ersten frischen Orangen aus Südeuropa genießen – hmmm lecker! Discounter und Supermärkte führen abermals einen Preiskampf darum, wer die günstigsten Zitrusfrüchte anbietet. Am schlechtesten kommen dabei die Erzeuger weg. Zwei Brüder aus Spanien haben es sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Ihre kleine “Revolution der Landwirtschaft” nennen Gabriel und Gonzalo selbstbewusst “Landwirtschaft 2.0”. Bei ihnen adoptierst du Orangenbäume und die Orangen werden direkt aus Spanien zu dir nach Hause geschickt! Mehr über die beiden erfährst du am Ende dieses Beitrags.

Nicht nur Gabriel und Gonzalo haben sich entschieden, ihre Orangen, Clementinen und Zitronen direkt an uns Endverbraucher zu verkaufen. Auch einige andere Landwirte bringen ihre leckere Ernte direkt per Paket zu uns nach Hause. Welche das sind, erfährst du in diesem Beitrag.

*Partnerlink: Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

Wenn du Lebensmittel möglichst direkt vom Erzeuger kaufen möchtest um damit nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen, findest du in unseren Partnershops viele leckere Produkte. Diese Produkte erhalten unsere Partnershops meist direkt von Bauern und Erzeugern mit kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Schau doch in diesen Shops vorbei:

Als erste Empfehlung für dich haben wir die Plattform Crowdfarming*. Dort kannst du aus vielen verschiedenen Erzeugern auswählen und erhältst deine Orangen oder Zitronen* direkt von ihnen zu dir nach Hause.

Übersicht der Anbaumethoden je Erzeuger

Vergleichspreise kurz und knapp (Tabelle), weitere Details siehe einzelne Shopbeschreibung weiter unten.

Preise vom 16.01.2024

Biologische Landwirtschaft, naturnahe Landwirtschaft (auch ohne Siegel)

Unternehmen

Zitrusfrucht

Preis pro 10 KG inkl. Versandkosten

Naranjas del Carmen

Orangen

22,50 €

Quinta Shopping

Navel-Orangen

39,90 €

Quinta Shopping

Clementinen

59,90 €

DSG Fresh

Tafel Orangen

38,50 €

DSG Fresh

Mandarinen

40,00 €

Delicado48

Mandarinen, Okitsu

45,00 €

Delicado48

Orangen

41,00 € (ab 15 kg ohne Porto 46,50)

Reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und chemisch-synthetischen Düngemitteln sowie
Konservierungsmitteln nach der Ernte

Unternehmen

Zitrusfrucht

Preis pro 10 KG inkl. Versandkosten

Fet a Sóller

Zitronen

35,95 €

Fet a Sóller

Navelina Orange

34,50 €

Orangen frisch nach Hause

Mandarinen

40,00 €

Orangen frisch nach Hause

Orangen

38,00 €

Quiero Naranjas

Bio-Mandarinen

33,10 €

Quiero Naranjas

Bio-Saft-Orangen

23,12 €

Hort Alba Garcés

Mandarinen

Minimum 12 KG für 40,00 €

Hort Alba Garcés

Orangen

Minimum 12 KG für 40,00 €

Essig & Oel Compagnie

Orangen

45,90 €

Mallorca Orangen

Orangen

32,95 €

Konventionelle Landwirtschaft

Unternehmen

Zitrusfrucht

Preis pro 10 KG inkl. Versandkosten

Citrus Ricus

Mandarinen

52,00 €

Citrus Ricus

Orangen

50,00 €

Naranjass

Clementinen

24,00 €

Naranjas Tradicionales

Mandarinen

23,00 €

Naranjas Tradicionales

Saft-Orangen

19,00 €

Zitronen aus Spanien oder Portugal direkt nach Hause bestellen per Paket

Hurra hurra, die Zitrusfrüchte sind da!

Sind deine Zitrusfrüchte endlich zu Hause angekommen? Jetzt fehlt dir aber noch eine gute Saftpresse? Dann schau dir das Einsteigermodell von Lumaland* an – standfest und mit 20 % mehr Saftausbeute im Vergleich zum händischen Pressen! 

Shopübersicht – Einfach und direkt beim Erzeuger frische Zitrusfrüchte bestellen

Kategorisierung der Anbaumethoden:

  • GRÜN          Biologische Landwirtschaft, naturnahe Landwirtschaft (auch ohne Siegel)

  • ORANGE     Reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln u. chemisch-synthetischen Düngemitteln sowie  Konservierungsmitteln nach der Ernte

  • ROT             Konventionelle Landwirtschaft

Shop Name: Crowdfarming*

Als erste Empfehlung für dich, bevor weitere Infos zu den einzelnen Shops folgen, haben wir die Plattform Crowdfarming*. Dort kannst du aus vielen verschiedenen Erzeugern und einer Vielzahl von Lebensmitteln wählen. Dort erhältst du erhältst deine Orangen oder Zitronen* (und noch vieles mehr) ebenfalls direkt von den Erzeugern zu dir nach Hause. Ein Blick auf das vielfältige Angebot lohnt sich in jedem Fall.

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Zitronen, Grapefruit, Limetten, Kumquats, Mandarinen, Blutorange, Clementinen, Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Granatäpfel, Kiwis, Heidelbeeren, Bananen, Maracujas, Papayas, Mangos, Trauben, Kaktusfeigen, Aprikosen, Kakis, Avocados, Litschi, Kirschen, Quitten, Drachenfrüchte, Melonen, Mispeln, Bohnen, Spargel, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Grünkohl, Artischocken, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Linsen, Kichererbsen, Kürbisse, Paprikas, Rhabarber, Fenchel, Zuchini, Auberginen, Ingwer, Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Maiskolben, Kräuterkäse, Ziegenkäse, Schafskäse, Grillkäse, Weichkäse, Schnittkäse, Olivenöl, Walnussöl, Kürbiskernöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Apfelsaft, Quittensaft, Heidelbeersaft, Tees, Kaffeebohnen, Rotwein, Weißwein, Honigwein Balsamico, Essig, Senf, Salz, Safran, Kurkuma, Pestos, Tomatensauce, Olivenpaste, Chutneys, Honig, Konfitüre …

Anbaumethode: Die genauen Anbaumethoden sind je nach Erzeuger unterschiedlich

Was kostet es?: Auch die Kosten unterscheiden sich je nach Erzeuger und Lebensmittel.

Land & von wo wird versandt: Die Auswahl ist in etwa so groß wie die Auswahl der Lebensmittel (z. B. Deutschland, Italien, Griechenland, Spanien und viele weitere)

 

Shop Name: Naranjas del Carmen

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Neben der Möglichkeit, Orangenbäume und Bienenfamilien zu adoptieren, kannst du bei Naranjas del Carmen auch Orangen, Clementinen und verschiedenes weiteres Obst und Gemüse (Artischocken, Fleischtomaten, …), Blütenhonig oder Bio-Olivenöl bestellen.

Anbaumethode: GRÜN 

Laut Webseite werden weder Bäume noch Boden mit Pestiziden behandelt. Auch nach der Ernte erfolgt keine Behandlung der Früchte. Statt eines Bio-Siegels gibt es ein Versprechen, natürlich zu arbeiten.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es? Ab ca. 3 € pro KG inklusive Lieferkosten (ab 40 € für eine Baumpatenschaft + ca. 2 € Lieferkosten pro KG)

Land: Spanien, Ostküste (bei Valencia)

Servicesprache: sehr gutes Deutsch (Mitarbeiter aus Deutschland), Englisch, Französisch, eventuell weitere

Mindestbestellwert: –

Versandkosten: kostenlos, da im Preis inbegriffen

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Kreditkarte
  • Lastschriftverfahren
  • PayPal

YouTube

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H3 Shop Name: DSG Fresh

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Mandarinen, Blutorangen, Kumquats, Lemonquat, Limetten, gelbe Grapefruits, rote Grapefruits, Zitronen, Birnen, Cherimoya, Granatäpfel, Guave, Mangos, Kaki, Kiwi, Papaya, Pflaumen, Quitten, Platano, Pitahaya, violetter Knoblauch, Artischoke, Aubergine, Avocado, Tomaten, Chilis, Fenchel, Paprika, Spargel, Gurken, Ingwer, Pimentos, rote Bete, Staudensellerie, Süßkartoffeln, Zucchini, Haselnüsse, Mandeln, Maronen, Pistazien, Walnüsse, Oliven, Salz, Olivenöl, Honig,

Anbaumethode: GRÜN

Die Produkte aus eigenem Anbau werden nach eigenen Angaben unter nachhaltigen Praktiken unter Förderung der Biodiversität und Einsatz von organischen Düngemitteln angebaut. Ohne Einsatz von synthetischen Pestiziden, Herbiziden oder künstlichen Düngemitteln. Lebensmittel, die nicht selbst angebaut werden, erhalten Sie von Landwirten aus der Region, die ökologischen Anbau betreiben und auf Chemie verzichten.

Von wo wird versandt?: Costa de la Luz (Spanien), Azinhal an der Algarve (Portugal)

Was kostet es?

  • Tafel-Orangen 3,80-3,90 € € pro KG
  • Mandarinen 3,95- 4,05 € pro KG

Land: Spanien und Portugal

Servicesprache: Deutsch, Spanisch und Englisch

Mindestbestellwert: keiner ersichtlich

Versandkosten: 13,95 € pro Paket, kostenlos ab 49 € Bestellwert

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • PayPal
  • Kreditkarte
  • Auf Rechnung (Klarna)
  • Amazon Pay
  • Vorkasse per Überweisung
  • Sofortüberweisung

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Shop Name: Fet A Soller

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Zitrusfrüchte, frisches Gemüse, Mandeln, getrocknete & eingelegte Früchte, Öl, Essig, Konfitüren, Honig, Wein, Spirituosen, Wurst, Käse, Kräuter, Gewürze, Sauce, Snacks, Eis, Süßwaren, sowie Paella-Pfannen, Geschenke und Bücher.

Passend dazu empfehlen wir einen hochwertigen Handentsafter*!

Anbaumethode: ORANGE 

Laut Webseite erfolgt nach der Ernte keine Behandlung der Früchte (Wachs, Konservierungsstoffe). Es werden laut Angaben keine chemischen Insektizide oder Fungizide eingesetzt. Über weitere eingesetzte Mittel während des Anbaus ist nichts zu erfahren. Die Früchte kommen von verschiedenen Erzeugern aus der Region.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Zitronen 3,60 € pro KG
  • Orangen 3,45 € pro KG

Land: Spanien, Palma de Mallorca

Servicesprache: sehr gutes Deutsch (Mitarbeiter aus Deutschland), Englisch, Spanisch, Französisch

Mindestbestellwert: –

Versandkosten: 

  • kostenlos bei der Bestellung einer Kiste (10 KG) Orangen oder Zitronen sowie ab 45 € Bestellwert
  • sonst 6,50 €

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Kreditkarte
  • Überweisung
  • PayPal

Shop Name: Quinta Shopping (Landgut der Vögel) /Orangenfarm

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): frische Früchte, Trockenfrüchte, Olivenprodukte, Nüsse, Honig, Gewürze, Kaffee, Marmelade, Schokodrops

Anbaumethode: GRÜN 

Laut Webseite werden die Früchte nach der Ernte oder die Schale nicht durch Konservierungsstoffe oder anderweitig behandelt. Der Anbau erfolgt „naturbelassen“ ohne Siegel, es gilt das Vertrauensprinzip. Es werden organische Dünger sowie eine biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel durch Wein-Essig-Fallen, eingesetzt.

Von wo wird versandt? Die Ware wird mit einem Kühl-LKW von Portugal nach Deutschland gefahren und von dort aus per DHL verschickt. Das hat eventuell einen Vorteil, da dadurch weniger Transportschäden entstehen können.

Was kostet es?

  • Clementinen ab 5,99 € pro KG
  • Orangen ab 2,79 € pro KG (ab einer Lieferung von 14 kg)

Land: Portugal, ganz im Süden

Servicesprache: sehr gutes Deutsch (Mitarbeiter aus Deutschland)

Mindestbestellwert: 30,00 €

Versandkosten: 8,95 €

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Rechnung (ab der 5ten Bestellung)
  • Vorkasse per Überweisung
  • PayPal
  • Giropay
  • Kreditkarte
  • Zahlung über das Guthabenkonto

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Shop Name: Delicado48

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Zitronen, Pfirsiche, Artischocken, Mango, Blaubeeren, Nektarinen, Avocado, Walnüsse, rote Grapefruits, Äpfel, Papaya, Melone, Pflaumen, Birnen, Platano, Oliven, Spargel, Chili, Paprika, Tomaten, Gurken, Knoblauch, Süßkartoffeln, Auberginen, Olivenöl, Käse, Schinken, Honig, Salz

AnbaumethodeGRÜN 

Laut Webseite werden die Lebensmittel nach den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft ohne chemischen Dünger, Pestizide oder Wachstumsregulatoren angebaut. Darüber hinaus werden nur Dünger mit pflanzlichem Hintergrund eingesetzt, ähnlich wie beim biozyklisch-veganen Anbau. Schädlinge werden nur mit biologischen Mitteln bekämpft. Ein Bio-Siegel gibt es nicht, dafür ein persönliches Versprechen. Alle Artikel sind unbehandelt.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Orangen 4,10 € pro KG
  • Mandarinen Nova 5,20 € pro KG (4,50 €/KG ab 10KG Bestellmenge)

Land: Spanien, Lepe (Andalusien)

Servicesprache: sehr gutes Deutsch (Mitarbeiter aus Deutschland), Spanisch, Englisch

Mindestbestellwert: –

Versandkosten:

  • 14,30 €
  • kostenlos ab 39 € Bestellwert
  • Möglichkeit einer Express-Lieferung für 3,70 € Zuschlag

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Vorkasse

Orangen aus Spanien oder Portugal kaufen und per Paket erhalten

Shop Name: Orangen frisch nach Hause

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Mandarinen und Zitronen

AnbaumethodeORANGE  bzw. GRÜN 

Laut Webseite eine der wenigen valencianischen Firmen mit Online-Verkauf von Zitrusfrüchten, die das Zertifikat für den Online-Verkauf von Bio-Orangen und -Zitrusfrüchten erhalten hat. Dieses europaweit gültige Siegel ist die einzige offizielle Garantie dafür, dass diese Früchte vollständig ökologisch sind.

Seit Oktober 2020 sind Teile der Plantagen offiziell ökologisch. Aktuell sind zwei weitere Haine mit den Sorten Clemenvilla und Lanelate in Umstellung auf Bio-Landwirtschaft. Dies betrifft jedoch nicht alle Pflanzen. Es wird keine Behandlung nach der Ernte durchgeführt. Generell folgt der Betrieb den folgenden Bestimmungen:

  • Umweltschutz und geeignete Nahrungsmittelbehandlung
  • weitgehende Vermeidung von Kunstdünger und anderen chemischen oder schädlichen Stoffen
  • verringerter Einsatz von Pestiziden und wenn möglich vollständiger Verzicht darauf

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Orangen und Mandarinen 3,80-4,00 € pro KG

Land: Spanien, bei Valencia

Servicesprache: sehr gutes Deutsch (Flüssiges Deutsch auf der Webseite), Spanisch

Mindestbestellwert: nicht ersichtlich

Versandkosten: kostenlos, da im Preis inbegriffen

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Banküberweisung
  • PayPal
  • Kreditkarte
  • Lastschrift

Shop Name: Citrus Ricus

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Mandarinen, Kiwis, Avocado, Blütenhonig, Marmelade, Orangen-Marinade, Liköre

Anbaumethode: ROT 

Über die eingesetzten Mittel während des Anbaus und nach der Ernte ist nichts zu erfahren.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Orangen 5,00 € € pro KG
  • Mandarinen 5,20 € pro KG
  • Baumpatenschaft: bei Abnahme von 60 KG pro Jahr anfänglich ca. 20 % Rabatt (ändert sich mit der Zeit)

Land: Spanien, bei Valencia

Servicesprache: mittelmäßiges Deutsch (Webseite teils auf Spanisch), Spanisch, diverse weitere Sprachen holprig

Mindestbestellwert: keiner ersichtlich

Versandkosten: bereits im Preis enthalten

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Banküberweisung
  • PayPal
  • Kreditkarte

Shop Name: Quiero Naranjas

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Mandarinen, Zitronen, Limetten, Grapefruit, Blutorangen, Granatapfel, kanarische Bananen, Avocados, spanische Mangos, Kiwis aus Valencia, Fleischtomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Kartoffeln, Bio-Karotten, Bio-Kürbis, Auberginen, Kaki, Ananas, Nüsse, Essig und Öle, Olivenprodukte, Honig, Marmelade (teils Bio), Käse und Schinken, Reis, Gewürze und Heilkräuter

AnbaumethodeORANGE ROT 

Laut Webseite werden in den Monaten vor der Ernte nur minimale Mengen an Pflanzenschutzmitteln eingesetzt, teilweise solche, die auch im Bio-Anbau zum Einsatz kommen. Außerdem werden Nützlinge und Pheromonfallen zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Nach der Ernte wird auf jegliche chemische Behandlung der Früchte verzichtet. Zur Polsterung der Produkte werden Verpackungschips eingesetzt, die zu 100 % biologisch abbaubar sind.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Tafel- / Saft-Orangen 1,71-3,46 € € pro KG
  • Mandarinen 2,50-4,50 € pro KG

Land: Spanien, bei Valencia

Servicesprache: Webseite in leicht holprigem Deutsch, Telefonservice nur auf Englisch & Spanisch, Website außerdem auf Französisch

Mindestbestellwert: keiner ersichtlich

Versandkosten: 13,92 € (bis 11,5 KG inkl. Verpackung) bis 17,06 € (bis 22 KG inkl. Verpackung)

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Banküberweisung
  • PayPal
  • Kreditkarte

Orangen frisch vom Baum mit Blattgrün online bestellen

Shop Name: Valencia Orangen / Hort Alba Garces

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Mandarinen, Zitronen, Grapefruit, Kaki, Craft Bier, Honig, Marmelade, Reis, Kürbisse, Turron Nougat

Anbaumethode: ORANGE 

Laut Webseite wird ein Anbau der Zitrusfrüchte im Einklang mit der Umwelt, sowie im Rahmen einer integralen Landwirtschaft nach den Richtlinien der EUREP durchgeführt. Nach der Ernte wird auf jegliche chemische Behandlung der Früchte verzichtet.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Orangen 2,61-3,33 € € pro KG
  • Mandarinen 2,61-3,33 € pro KG

Land: Spanien, bei Valencia

Servicesprache: Webseite in akzeptablem Deutsch, zusätzlich Spanisch, Englisch & Französisch

Mindestbestellwert: nicht ersichtlich

Versandkosten: kostenlos

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Kreditkarte
  • PayPal

Shop Name: Naranjass

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Clementinen, Zitronen, Grapefruit, Granatapfel, Avocado, Blutorangen

Anbaumethode: ROT 

Über die eingesetzten Mittel während des Anbaus und nach der Ernte ist nichts zu erfahren.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Clementinen 2,00-4,00 € pro KG

Land: Spanien, bei Valencia

Servicesprache: Webseite in holprigem Deutsch, zusätzlich Spanisch & Englisch

Mindestbestellwert: 10 KG gemischte Waren

Versandkosten: kostenlos

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Banküberweisung
  • Nachnahme

Shop Name: Essig & Oel Compagnie*

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Olivenöl, Nuss- & Kernöle, Essig, Feinkost, Geschenke

AnbaumethodeORANGE 

Laut Webseite* ungespritzt und unbehandelt, jedoch ohne Bio-Zertifizierung. Nach der Ernte wird auf jegliche chemische Behandlung der Früchte verzichtet.

Von wo wird versandt? Die Ware wird wahrscheinlich mit einem Kühl-LKW von Sizilien nach Deutschland gefahren und von dort aus verschickt. Das hat eventuell einen Vorteil, da dadurch weniger Transportschäden entstehen können.

Was kostet es?

  • Orangen 3,95-5,58 € € pro KG

Land: Vertrieb: Deutschland (bei München), Standort der Zitrusfrucht-Haine: Italien, Sizilien

Servicesprache: perfektes Deutsch (Shop in Deutschland)

Mindestbestellwert: nicht ersichtlich

Versandkosten: 4,90 €, kostenlos ab 50 € Bestellwert

Zahlungsmöglichkeiten: 

  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Banküberweisung
  • Sofortüberweisung
  • Rechnungskauf

Baumpatenschaft für Orangen / Zitronen direkt aus Spanien vom Erzeuger

YouTube

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Shop Name: Mallorca Orangen – Lieferung erst ab Dezember

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Zitronen, Spirituosen

AnbaumethodeORANGE 

Ohne Wachs, naturbelassen und ohne Konservierungsstoffe. Über die eingesetzten Mittel während des Anbaus ist nichts zu erfahren.

Von wo wird versandt? Die Ware wird an eine Verteilerstelle in Deutschland verschickt und von dort aus per Paket an die Haustüre – das hat eventuell einen Vorteil, da dadurch weniger Transportschäden entstehen können.

Was kostet es?

  • Orangen 3,29 € pro KG
  • Orangen und Zitronen gemischt 3,29 € pro KG

Land: Spanien, Palma de Mallorca

Servicesprache: sehr gutes Deutsch (Firmensitz in Deutschland)

Mindestbestellwert: nicht ersichtlich

Versandkosten:

  • kostenlos bei der Bestellung einer Kiste (10 KG) Orangen oder Zitronen
  • kostenlos ab 22,95 € Bestellwert
  • ansonsten 4,95 € Versandkosten

Zahlungsmöglichkeiten:

  • PayPal
  • Vorkasse oder Rechnung (ab der zweiten Bestellung)
  • allerdings funktioniert der Shop erst ab Dezember

Shop Name: Naranjas Tradicionales

Was gibt’s zu kaufen? (je nach Saison): Orangen, Mandarinen, Zitronen, Avocados, Honig, Marmeladen, Reis

Anbaumethode: ROT 

Laut Webseite konventionelle Landwirtschaft, die jedoch das Zertifikat des integrierten Anbaus trägt. Dabei wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden möglichst gering gehalten. Auch wird eine Behandlung der Früchte nach der Ernte vermieden, bestimmte Wirkstoffe sind jedoch erlaubt. Eine mechanische Bearbeitung von Unkräutern (hacken) wird der Verwendung von Herbiziden vorgezogen, bzw. empfohlen.

Von wo wird versandt? Die Ware kommt direkt aus Spanien.

Was kostet es?

  • Orangen 1,80-3,20 € € pro KG
  • Mandarinen 1,90-3,00 € pro KG

Land: Spanien, bei Valencia

Servicesprache: Webseite in holprigem Deutsch, zusätzlich Spanisch, Valencia-Katalanisch, Englisch, Französisch, Italienisch

Mindestbestellwert: nicht ersichtlich

Versandkosten: ca. 12 €, je nach Gewicht

Zahlungsmöglichkeiten:

  • PayPal
  • Kreditkarte

Orangenpressen kaufen

Wenn du viel Orangensaft trinkst, lohnt sich für dich die Anschaffung einer richtig guten Orangenpresse. Dabei gilt es beim Privatgebrauch zunächst zwischen verschiedenen Arten von Pressen zu unterscheiden:

Diese Pressen gibt es aus verschiedenen Materialien:

  • Glas (nur bei manuellen Pressen, nicht zu empfehlen, zu hohe Bruchgefahr)
  • Kunststoff (leicht zu reinigen, preiswert, aber eben Plastik, sieht nicht so schön aus)
  • Edelstahl oder Gusseisen (Hebelpressen, robustes Material, gute Stabilität)
  • Kunststoff mit Edelstahl (meist bei elektrischen Pressen)

Um eine möglichst hohe Saftausbeute zu erzielen und gleichzeitig den Aufwand für die Reinigung möglichst niedrig zu halten, empfehlen wir eine Hebelpresse aus Edelstahl / Gusseisen. Hier eignet sich das Einsteigermodell von Lumaland*. Wer das Optimale aus seinen Orangen herausholen und Profiqualität in der Küche möchte, für den lohnt sich die Saftpresse von Optimum* – die übrigens auch für Granatäpfel geeignet ist.

Muss es Bio sein?

Ob du Bio-Orangen oder solche aus konventionellem Anbau kaufst, ist natürlich dir selbst überlassen. Ich persönlich zahle für einen Anbau, der den Boden, den Mensch und die Umwelt schont, gerne ein paar Cent mehr.

Denn: „Die Umweltschutzorganisation Global 2000 hat Zitrusfrüchte auf Pestizidrückstände untersucht. Das Ergebnis: Bei allen getesteten Proben wurden Rückstände auf der Schale nachgewiesen, oft lag gar ein „Pestizidcocktail“ aus verschiedenen Pflanzenschutzmitteln vor. Auch Früchte, die als „unbehandelt“ ausgewiesen waren, waren belastet. Einzig Biofrüchte waren wirklich frei von Giften. […] Die Tester fanden bei allen getesteten konventionellen Proben Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, bei 95 Prozent der Früchte wurde sogar eine Mehrfachbelastung durch verschiedene Pestizide festgestellt. „Das ist ein richtiger Pestizid-Cocktail“, so Waltraud Novak von Global 2000. Einige der Pestizide stünden im Verdacht krebserregend oder fortpflanzungsschädigend zu sein.“

Quelle: ORF

Wer mehr wissen möchte: Supply Cha!nge – Make Supermarktes Fair: Ausgepresst: Hinter den Kulissen der Orangensaftindustrie”Dort finden sich auch mehr Informationen über die Klimabilanz, bezogen auf Orangensaft aus Brasilien.

Unbehandelt bedeutet nicht, dass keine Pestizide eingesetzt wurden

Viele Erzeuger werben auf ihrer Webseite oder der Verpackung damit, „unbehandelte“ Orangen oder Zitronen zu verkaufen. Doch das bedeutet nicht, dass du die Schale bedenkenlos verzehren kannst. Es bedeutet nur, dass die Früchte nach der Ernte nicht mit Pflanzenschutzmitteln, Wachs oder Konservierungsstoffen behandelt wurden. Am Baum wurden sie sehr wahrscheinlich dennoch gespritzt. Wirklich pestizidfrei gibt’s nur bei Bio mit dem EU-Siegel!

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Frische Zitrusfrüchte richtig lagern

Zitrusfrüchte haben eine dicke Schale, wodurch sie gut geschützt sind. Doch bei falscher Lagerung oder beschädigten Früchten ist die Freude schnell vorbei. Denn die leckeren und gesunden Früchte sind empfindlicher, als sie scheinen. Bei richtiger und sorgsamer Lagerung behalten Orangen, Mandarinen oder Zitronen mehrere Wochen ihr Aroma und ihre Qualität.

Bestellte Zitrusfrüchte gut kontrollieren

Wenn die Früchte per Paket kommen, haben sie eine lange Reise hinter sich. Die ein oder andere Frucht hat dabei durch Erschütterungen oder Temperaturschwankungen gelitten. Prüfe die erhaltene Ware direkt nach Erhalt. Alles, was leichte Druckstellen hat, sollte sofort gegessen werden. Wenn viele Früchte beschädigt sind, lohnt sich eine Reklamation. Die meisten Online-Shops sind hier sehr kulant.

So lagerst du Zitrusfrüchte zu Hause richtig

  • Zitrusfrüchte halten sich im Kühlschrank zwar länger, sollten dort aber nicht gelagert werden, da sie durch die Kälte an Süße verlieren. Am besten empfiehlt sich die Lagerung in einem kühlen, aber nicht zu kalten Ort, bspw. im Keller oder Wintergarten.
  • Zitrusfrüchte sollten offen, also nicht in geschlossenen Behältnissen gelagert werden und nicht wenig Druck ausgesetzt sein. Lege daher nicht zu viele Früchte aufeinander und kontrolliere täglich auf Schimmel. Ideal sind Siebe oder luftige Körbe. Dabei sollten Zitrusfrüchte von anderem Obst und Gemüse getrennt bleiben.
  • Zitrusfrüchte mit harter Schale halten sich länger als solche mit weicher. Daher sollten Früchte mit weicher Schale als erstes verbraucht werden.
  • Aufgeschnittene Zitrusfrüchte können mit Frischhaltefolie oder der ökologischeren Variante, mit Bienenwachstüchern*, bedeckt werden. Dies verhindert den Befall durch Fruchtfliegen. So halten sich die Früchte, bevorzugt im Kühlschrank, einige Tage.

Zitrusfrüchte mit Kurkuma Latte (goldene Milch) online kaufen

Crowdfarming: Gabriel & Gonzalo, die Baumpatenschaft und ihre “Landwirtschaft 2.0”

Während ihrer Auslandssemester merkten die beiden Brüder, wie schlecht der Geschmack der Orangenfrüchte außerhalb ihrer Heimat Spanien war. Nach ihrer Rückkehr nach Hause entschlossen sich die beiden, die Orangenplantage ihres Großvaters neu aufblühen zu lassen. Keine einfache Aufgabe zu Zeiten, in denen der Großhandel nur 15 Cent pro Kilogramm auszahlt. Sie mussten sich etwas Neues einfallen lassen. Gabriel und Gonzalo, damals 27 und 24 Jahre alt, hatten sich zunächst für Wege fernab der Landwirtschaft entschieden. Der Ältere studierte industrielles Design und die jüngere Logistik. Mit diesem Wissen gründeten die beiden einen Orangenversand mit dem Namen “Naranjas del Carmen” und brachten mit wenig Geld, aber viel Elan und Herz die Plantage wieder auf Vordermann. Dass die Orangen per Paket versandt werden, hat den Vorteil, dass Zwischenhändler umgangen werden und somit mehr Geld bei den Brüdern als Erzeuger ankommt. Es bedeutet auch, dass die Ware so frisch wie möglich beim Kunden landet und ihr Dasein nicht in kühlen Lagerhäusern fristet.

Doch die beiden benötigten mehr Kapital, um ihren Betrieb weiter auszubauen. Sie entschlossen sich, Bäume zur “Adoption” anzubieten und nannten das ganze “Crowdfarming”. Wer einen Baum adoptiert, zahlt im ersten Jahr 80 € und in den darauf folgenden 60 € pro Jahr und erhält dafür mindestens 80 kg Orangen vom “eigenen” Baum. Die Früchte können flexibel geliefert werden. Lediglich die Versandkosten werden dann noch pro Paket fällig. Die große Menge schreckte die Kunden nicht ab, sie schlossen sich zu Einkaufsgemeinschaften zusammen und wurden immer mehr. In nur einem Monat konnten durch solche Patenschaften über 300 Bäume gepflanzt werden. Die Úrculo Brüder haben daraus gelernt – und bieten nun auch Bienenstöcke zur “Adoption” an. Als Ernte gibt es natürlich Orangenblütenhonig!

Lebensmittel möglichst direkt vom Erzeuger bestellen

Wenn es dir wichtig ist, Lebensmittel möglichst direkt beim Erzeuger einzukaufen, ist der direkte Versand von Zitrusfrüchten aus Südeuropa eine tolle Sache. Es hat aber auch den Nachteil, dass der Paketversand viel Energie verbraucht.

Bio-Vegan-Bestellen wünscht viel Spaß beim Orangen shoppen und fleißigen entsaften!

*Partnerlink: Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten! Dies hilft, www.bio-vegan-bestellen.de zu finanzieren.

Datum des Preisvergleichs: 16.01.2024

 

Bio Olivenöl Testsieger 2022 & 2021 und wo du sie online kaufen kannst

Ein kurzes Wort zu Olivenöl Tests & Olivenöl Awards

Um es direkt am Anfang zu sagen: Wir sehen Olivenöl Awards kritisch. Wenn es dich im Detail interessiert, dann lies dazu gerne unseren Artikel. An dieser Stelle möchten wir kurz zusammenfassen, warum Olivenöl Awards nicht eine allzu hohe Aussagekraft haben.

  • Intransparente Kriterien / Bewertungssystem: Bei manchen Wettbewerben erhält ein Olivenöl, welches als „in Ordnung“ von der Jury bewertet wird, ein Bronze-Siegel. Das ist für uns Irreführung. Wer sich im Dschungel der Siegel auskennen möchte, kann mit der Recherche Tage verbringen.
  • Hohe Kosten für kleine Erzeuger*innen: Aufgrund der vorausgesetzten Produktionsmenge sowie den hohen Kosten sind viele kleinere Betriebe praktisch so gut wie ausgeschlossen. 
  • „Gekaufte“ Siegel: Bei vielen Wettbewerben gibt es ein Siegel für die Teilnahme (außer das Olivenöl ist wirklich grottig). Dieses Siegel sieht hübsch aus – führt aber in die Irre, weil es im Grunde nur die Teilnahme bestätigt (wodurch die Veranstalter ihr Geld verdienen) und so gut wie nichts über die Qualität aussagt.

Was wir durchaus empfehlen, sind die Tests von Stiftung-Warentest bzw. Ökotest. Denn diese Tests werden nicht von den Produzent*innen finanziert und sind wirklich unabhängig. Dabei gilt allerdings zu beachten, dass die Testergebnisse einzig auf dieses Olivenöl des Herstellers zu beziehen ist und auch nur auf diese Charge. Warum das so ist, kannst du gleich lesen.

Die Auswahl der Wettbewerbe ist fast so unüberschaubar wie die Auswahl der Olivenöle selbst. Olivenöl Erzeuger*innen haben auf der ganzen Welt die Möglichkeit, ihre Olivenöle an Wettbewerben teilnehmen zu lassen. 

*Partnerlink: Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

Jetzt aber zu Sache, hier kommen ausgewählte Olivenöle, die gute Bewertungen erhalten habe:

Bio Olivenöl Test 2022 (ÖKO-TEST) und wo du diese Olivenöle kaufen kannst

Das beste Olivenöl aus dem ÖKO-TEST*1 von 2022 – und es wurde nur ein einziges Olivenöl mit „Sehr gut“ bewertet, alle anderen waren höchstens „befriedigend“ – war das Rapunzel Kreta Bio Olivenöl nativ Extra*.

Vom Aroma ausgewogen, trifft dieses Olivenöl auf voller Linie „die Mitte“: mittelfruchtig, mit mittlerer Schärfe und Bitterkeit. Als einziges Olivenöl im Test war das sortenreine Koroneiki-Olivenöl nicht mit Mineralölbestandteilen belastet. Hier kannst du das Kreta Bio Olivenöl nativ Extra von Rapunzel kaufen*.

Übrigens: 2018 wurde ein Olivenöl von Rapunzel von Stiftung Warentest*4 nur mit „ausreichend“ (Note: 3,6) bewertet, da es sensorisch durchschnittlich war und Mängel aufwies. Im Test von 2020*3 wurde wiederum ein weiteres nur mit der Note 4,0 bewertet (ausreichend). Daher gelten solche Testergebnisse einzig und allein für dieses Produkt und diese Charge / Jahrgang und die Testergebnisse lassen sich nicht auf andere Produkte oder Olivenöle des gleichen Herstellers übertragen.

Einzige weitere Empfehlung ist das Mani Bläuel natives Olivenöl Extra Selection*, welches mit der Note „Befriedigend“ im ÖKO-TEST von 2022 bewertet wurde. Ein sehr spannendes Ergebnis, denn genau dieses Olivenöl hat beim OliveOil Award der BioFach 2022 den vierten Platz belegt. Einem Wettbewerb von bis zu 100 verschiedenen Olivenölen. Selbst das ist also nur eine Momentaufnahme …

Bio Olivenöl Test 2022 (Stiftung Warentest) und wo du diese Olivenöle kaufen kannst

Der aktuellste und vorliegende Test der Stiftung Warentest ist aus 2021*2Das beste Bio-Olivenöl aus dem Test ist das native Olivenöl Extra PHEN’OLIO von Artgerecht* (–> mit dem Gutscheincode “bioveganbestellen10” erhältst du 10 % Rabatt auf deine Erstbestellung!). Geschmacklich ist es scharf-bitter und intensiv frisch-fruchtig – so wie Olivenöle mit hohem Polyphenolgehalt in der Regel schmecken! Das ist so ein bisschen die Faustregel bei Olivenöl: Bitter & scharf = gesund. Das brennt und kratzt im Hals und passt nicht zu jedem Gericht, dafür ist es ein Olivenöl mit Charakter. Kein Vergleich zu Olivenölen aus dem Supermarkt!

Eine Auswahl an Bio Olivenöle aus dem Test, die auch mit „gut“ bewertet wurden:

Bestes Olivenöl - OliveOil Award der BioFach 2022

Bestes Olivenöl – OliveOil Award der BioFach 2022

Und es gibt sie doch, die „guten“ unter den Olivenöl-Wettbewerben. Auch wenn einige Olivenöl-Experten über den OliveOil Award der BioFach Messe die Nase rümpfen (Zitat: „Da testen ja auch Laien“), so finden wir genau das Klasse! Denn was nützt es, wenn die Experten noch den letzten Duft einer unreifen Mango mit einer Prise Karamell-Meersalz riechen, das Olivenöl den meisten Menschen aber einfach zu kräftig ist? Da hilft es, wenn Laien und Experten gemeinsam testen, wie es beim OliveOil Award der BioFach der Fall ist. Zwei der besten Olivenöle aus den Top 10 des Wettbewerbs von 2022 gibt es auch in Deutschland zu kaufen.

Den ersten Platz belegte das „Suc de Cel“ Bio Olivenöl Virgen Extra von Fet a Soller aus der Olivensorte Arbequina, angebaut in Mallorca.

Der vierte Platz ging an das griechische „Mani Bläuel Extra virging Olive Selection“*, ein mild-fruchtiges, sortenreines Bio-Olivenöl mit einem angenehmen Aroma von Kräutern und Wildblüten, mit einer leicht pikanten Würze.

Weitere Olivenöle aus der Bestenliste konnten wir in unseren Partnershops leider nicht finden.

Bestes Olivenöl - OliveOil Award der BioFach 2019

Bio Olivenöle mit Awards

Unsere Kritik an den Awards hin oder her, es gibt viele Menschen, denen solche Auszeichnungen wichtig sind. Dir wahrscheinlich auch, sonst würdest du diesen Beitrag aktuell nicht lesen, oder? Daher zeigen wir dir einige Olivenöle, die prämiert wurde, sortiert nach Ländern und / oder Intensität des Geschmacks.

Prämierte Bio Olivenöle aus Italien

Den ersten Platz im Feinschmecker Olio Award von 2018 hat das “De Carlo Bio Tenuta Arcamone DOP”* gemacht. Im italienischen Apulien aus der Coratina Olive gewonnen, schmeckt es leicht herb und entschieden scharf, mit sehr eleganter und komplexer Duftnote.

Mehrfach ausgezeichnet wurde auch das Bio Olivenöl “Bell’Omio” von Agrestis* unter anderem von Slow Food oder Biol sowie von “Der Feinschmecker”. Angebaut in Sizilien hat es Aromen von grüner Tomate und frischen Kräutern mit einer sehr angenehm leichten Schärfe und passt damit zu Gemüse wie auch zu Vanilleeis, einem Geheimtipp der Produzenten.

Die Goldmedaille von BIOL gab es 2020 für das Robusto Etrusco Bio Olivenöl nativ extra*. Es duftet nach Artischocke und Zitrusfrüchten und passt gut zu klassischen Gerichten und natürlich pur zu Brot.

Prämierte Bio Olivenöle aus Spanien

Testsieger des Feinschmecker Olio Awards von 2022 wurde das Rincon de la Subbetica BIO DOP* aus sortenreinen Hojiblanca-Oliven. Extrem frisch im Geschmack, mit Aromen von frischen Kräutern und pfeffrig im Abgang, hat dieses Olivenöl seit 2002 über 260 Awards gesammelt. Sollte jede*er einmal probiert haben!

Mehrfach von Stiftung Warentest mit guten Noten “ausgelobt” wurde auch das Soler Romero Bio natives Olivenöl extra* aus der ersten Ernte. Sortenreine Picual Oliven überzeugen mit Aromen von frischem Gras und Artischocken. Das Olivenöl aus grünen Oliven schmeckt deutlich herb und pfeffrig im Abgang – einfach lebendig!

Auf Bestenlisten findet sich auch das Castillo de Canena Bio Olivenöl* immer wieder. 2020 wurde es von Stiftung Warentest mit der Note 2,3 bewertet*3. Ein sortenreines Picual Olivenöl, im Geschmack mittelfruchtig, mit mittlerer Schärfe und Bitterkeit und intensiven grünen Duftnoten von Tomate, Minze und Artischocke. Angebaut wird es nach den strengen DEMETER-Richtlineim in Spanien.

Biozyklischer Olivenhain in Sizilien, Italien

Prämierte Bio Olivenöle aus Griechenland

Auf Messen war ich mehrfach bass erstaunt, wenn Besucher*innen zu mir nach dem Probieren des biozyklischen Olivenöls sagten “Gar nicht schlecht für ein griechisches Olivenöl!”. Und ich dachte mir nur, “Ja, deswegen hat es ja auch den ersten Platz 2014 bei der BioFach gemacht und alle spanischen und italienischen Olivenöle links liegen gelassen …”. Fakt ist: Olivenöl aus Griechenland kann unglaublich aromatisch schmecken und steht dem aus anderen Ländern in nichts nach! Hier findest du einige prämierte Bio Olivenöle aus Griechenland:

Das Bio Olivenöl Oleum Crete* ist ein sortenreines Koroneiki-Olivenöl, eine der meistangebauten Olivenöl in Griechenland, und hat ein ausgewogenes und fruchtiges Aroma. Es wurde unter anderem mit dem Biol Gold Award 2021 und einem Stern beim Great Taste Award 2021 ausgezeichnet.

Auch das Bio Olivenöl von Terra Creta* ist ein sortenreines Koroneiki-Olivenöl, welches als Jahrgangsöl verkauft wird. Geschmacklich ist es fruchtig, mild und leicht würzig im Abgang. Ausgezeichnet wurde es unter anderem mit dem Gold Award in BIOL 2014 Italy und einer der Top Ten Platzierungen beim OliveOil Award der BioFach 2012.

Wie könnte es anders sein, ist auch das Bio Olivenöl “November Polyphenols”* ein sortenreines Olivenöl aus der Koroneiki Olive. Je nach Erntezeitpunkt können die Aromen eines Olivenöls der gleichen Sorte stark variieren.

Das Bio Olivenöl “NOAN Classic”* wurde vom Wettbewerb Flos Olei 2020 als bestes Olivenöl weltweit ausgezeichnet. Auch dieses Olivenöl ist sortenrein, bietet dabei aber Abwechslung, denn es nicht aus der Koroneiki-Olive gewonnen. Hier wird die Amfissa Olive verwendet. Der Geschmack ist leicht fruchtig. Übrigens wurde dieses Olivenöl auch 2020 von der Stiftung Warentest bewertet*3, geschmacklich gut, aber nur die Gesamtnote “Befriedigend”, wegen Kennzeichnungsmängeln.

Bio Olivenöl zum Braten Testsieger

Viel gesucht von Verbraucher*innen, leider haben wir zu nichts gefunden an Testergebnissen zu “Bio Olivenölen zum Braten”. Die gute Nachricht ist: Grundsätzlich sind fast alle Olivenöle zum Braten geeignet! Nur sollten diese nicht über den Rauchpunkt erhitzt werden. Aus persönlicher Erfahrung können wir geschmacklich das Brat-Olivenöl von Bio Planete* empfehlen.

Olivenöl zum braten - Testsieger

Beliebte Olivenöle im Test: Jordan, Bertolli, Alnatura, Latzimas & Co

Immer wieder wird nach den bekannten Marken gesucht. Daher findest du an dieser Schnelle die Ergebnisse von Stiftung-Warentest aus dem Jahr 2021 in Kürze:

  • Bertolli Originale natives Olivenöl extra (konventionell): Note 2,3
  • Latzimas Bio natives Olivenöl extra*: Note 2,3
  • Jordan natives Olivenöl extra (konventionell): Note 2,5
  • Alnatura natives Olivenöl extra (Bio): wurde mit mangelhaft bewertet, daher hat Alnatura die Charge vom Markt genommen, im Test davor (2020) wurde es mit befriedigend bewertet.

Bio Olivenöl Test 2020 (Stiftung Warentest) und wo du diese Olivenöle kaufen kannst

Diese Bio Olivenöle haben im Test von Stiftung Warentest im Jahr 2020*3 mindestens mit der Note „gut“ abgeschnitten:

Ein kurzes Wort zu „abgelaufenen“ Tests von Olivenölen

Welche Aussagekraft hat ein Test von vor drei oder fünf Jahren? Leider fast gar keine! Denn insbesondere die großen Olivenölfirmen kaufen jedes Jahr Ware von verschiedenen Erzeuger*innen und natürlich schwankt auch jedes Jahr der Geschmack, denn Olivenöl ist ein Naturprodukt! Diese zwei Beispiele unterstreichen, warum nur der Test von genau diesem Jahr seine Gültigkeit hat und auch, warum er nur für genau dieses Produkt und diese Ernte / Charge gilt.

  • 2018 wurde ein Olivenöl von Rapunzel von Stiftung Warentest*4 nur mit „ausreichend“ bewertet, da es sensorisch durchschnittlich war und Mängel aufwies. Im Test von 2021 war ein Olivenöl von Rapunzel im ÖKO-TEST*1 das einzige mit der Note „Sehr gut“.
  • 2021 wurde ein Alnatura Bio Olivenöl mit mangelhaft bewertet*2. Das Unternehmen hat die bemängelte Charge vom Markt genommen. Im Test davor von 2020 wurde das Olivenöl mit „befriedigend“ bewertet.

Bio Olivenöl Test 2018 (Stiftung Warentest) und wo du diese Olivenöle kaufen kannst

Bio Olivenöl Test 2018 (Stiftung Warentest) und wo du diese Olivenöle kaufen kannst

Das beste Bio Olivenöl im Test von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2018*4 war das Soler Romero Natives Bio-Olivenöl Extra aus Spanien* mit einer Note von 2,5. Dieses Ergebnis wurde auch im Test von 2020 bestätigt. Weitere Bio Olivenöle erhielten bestenfalls die Note “befriedigend”, darunter die Öle von dmBio, Edeka, Aldi Nord, Lidl oder Rossmann.

Zum Bio Olivenöl Test 2017 von Stiftung Warentest – Eine absolute Enttäuschung!

Im Test der Stiftung Warnetest im Jahr 2017*5 hat kein einziges Olivenöl eine bessere Note als ein “Befriedigend” erhalten – Ein Trost ist, dass sich diese Ergebnisse seitdem geändert haben. Bei den Bio Olivenölen war das von Aldi Nord am besten, mit einer Gesamtnote von 2,9 – enttäuschend! Daher können wir an dieser Stelle nicht mit gutem Gewissen auf diese Olivenöle verweisen, auch da die Testergebnisse von vor einigen Jahren wirklich keine Aussagekraft mehr haben.

Quellen:

*5 test 2/2017: https://www.test.de/shop/test-hefte/test_02_2017/ 

*4 test 2/2018: https://www.test.de/shop/test-hefte/test_02_2018/

*3 test 2/2020: https://www.test.de/shop/test-hefte/test_02_2020/ 

*2 test 11/2021: https://www.test.de/shop/test-hefte/test_11_2021/ 

*1 ÖKO-Test 05/2022: https://magazine.oekotest.de/oeko-test-magazin-mai-2022/ 

Produktvorstellung: Nocellara del Belice Bio-Olivenöl von Proverbio

Sortenreines, biozyklisches Nocellara del Belice Olivenöl von Proverbio

Zwischen den endlosen Olivenhainen Westsiziliens sticht einer besonders hervor: Der des Unternehmens Proverbio. Gegründet von der Österreicherin Astrid Gambino, betreibt Proverbio dort einen der wohl am nachhaltigsten bewirtschaften Olivenhaine Europas, wenn nicht weltweit. Das Ergebnis ist ein sortenreines Olivenöl, welches mit seinem Charakter sofort überzeugt.

Sortenrein & früh geerntet

Im Olivenhain werden, bis auf wenige Ausnahmen, nur Oliven der Sorte “Nocellara del Belice” angebaut. Ursprünglich gezüchtet zur Produktion von Tafeloliven, hat diese Olive zwar einen geringen Ölanteil, der umso mehr durch Qualität punktet. Geerntet wird so früh wie möglich in der Saison, um ein Olivenöl zu erhalten, welches durch Schärfe und Bitterkeit den wahrhaften Charakter widerspiegelt. Extra nativ und kalt extrahiert ist hier selbstverständlich.

Eine gute Kombination

Durch die Frühernte hat das Olivenöl einen starken Charakter: Schärfe, Bitterkeit und Fruchtigkeit. Es passt gut zu Grillgemüse, Bruschetta mit Tomaten, Tomaten mit Crema Aceto Balsamico und herben Salaten wie z.b. Fenchel.

Ein Strauß voller Aromen

Würzig und sehr aromatisch, fruchtig, mit einem Duft von frischem Gras und Noten von Mandel, Tomate und Artischocke.

Das Olivenöl findest du im Onlineshop des Olivenölkontors.

Der Olivenhain

Die Meeresbrise und das milde Klima des archäologischen Naturparks von Selinunte, in dem einige der Parzellen liegen, fördern ein kräftiges Wachstum der Pflanzen und sorgen für eine reiche Ernte besonders aromatischer Früchte.

Olivenbaum in Sizilien, biozyklisch-vegan

Die Menschen hinter dem Olivenöl

Astrid hat sich einen Traum erfüllt. Bei einer Reise nach Sizilien wurde sie verzaubert: vom Klima, der Landschaft mit seinen sonnenverwöhnten Feldern, den kargen Bergen und dem Meer mit seinen herrlichen Naturstränden. Der Duft und Geschmack der Pflanzen und Früchte, sowie die Ruhe in den Weinbergen und Olivenhainen ließen den Wunsch wachsen, in diesem wunderschönen Land zu leben.

Neben der Begeisterung für Sizilien wuchs die Lust, mit der Natur im Einklang zu leben. So kaufte sie ihr bio-landwirtschaftliches Unternehmen, erwarb Olivenhaine und eine Ölpresse. Als Quereinsteigerin macht sie vieles anders. So ist sie überzeugt davon, dass die Ernte von Hand – in diesem Fall wirklich, denn es kommen absolut keine Hilfsmittel zum Einsatz – schonender für die Flora und Fauna ist. Eine weitere Besonderheit ist der biozyklisch-vegane Anbau.

Bio-was?

Aus Liebe zu Mensch, Tier und Natur hat sich Proverbio für den biozyklisch-veganen Anbau entschieden. Es ist der erste biozyklisch-vegan zertifizierte Betrieb in Italien, der berechtigt ist, seine Produkte mit dem biozyklisch-veganen Gütesiegel zu kennzeichnen und zu vermarkten.

Biozyklisch-vegan ist gut für Mensch, Tier und die Qualität unserer Lebensmittel. Dieser besonders nachhaltige Anbau bedeutet Klimaschutz und Tierwohl gleichermaßen. Dabei wird sehr auf eine große Artenvielfalt und die Erhöhung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit Wert gelegt. Dazu gehört der Verzicht auf Nutz- bzw. Schlachttierhaltung und es werden auch keine Düngemittel tierischen Ursprungs verwendet.

Dieses Olivenöl ist richtig für dich, wenn…

… dir nachhaltiger Anbau und Tierwohl genauso wichtig ist wie Geschmack und du verstehst, dass dieses Handwerk seinen Preis hat. Dafür erhältst du ein Olivenöl, welches dir den Geschmack Sizilien nach Hause bringt und jedes Mal Lust auf mehr macht.

Das Olivenöl der Marke “Proverbio” findest du im Onlineshop des Olivenölkontors.

Im Frühjahr 2022 habe ich den Olivenhain Nähe Castelvetrano besucht und mich davon überzeugen können, wie Astrid weit über den biologischen Anbau hinausgeht.

Anfang der Olivenblüte in Sizilien, biozyklisch-vegan

Biodiversität im biozyklisch-veganen Olivenhain in Sizilien (Italien)

Mediterranes Lebensgefühl im biozyklisch-veganen Olivenhain in Sizilien (Italien)

Biodiversität im biozyklisch-veganen Olivenhain in Sizilien (Italien)

Olienbäume im biozyklisch-veganen Olivenhain in Sizilien (Italien)

Knorriger Olivenbaum, biozyklisch-veganer Anbau in Sizilien Italien

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Diese 19 StartUps retten Lebensmittel vor der Tonne: Aboboxen, Fruchtpapier, abgelaufenes MHD als Sonderposten & mehr


Fruchtpapier, Kürbisketchup und Knödel aus dem Glas. Krummes Gemüse aus der Lieferbox, in Kantinen oder eingemacht als Chutneys – es gibt viele Möglichkeiten, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Wir präsentieren 18 StartUps, die mit gutem Beispiel vorangehen!

In Wien wird täglich jede Menge an Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs, das ist Graz, versorgt werden kann. (Aus dem Film: We feed the World – von Erwin Wagenhofer).

Schnell verderbliche Ware kommt oft von weit her. Dann durchläuft sie viele Stationen. Ein Extrembeispiel dafür sind Bananen: Der Landwirt baut die Bananen an und liefert sie an die lokale Kooperative, diese liefert sie an den Exporteur. Der verkauft an den Importeur, welcher an den Großhandelsverteiler liefert. Dieser wiederum gibt die Bananen an den Großhandel, von wo aus sie an die Einzelhändler weiter verteilt werden. (Hier eine Webseite, die verdeutlicht, welche Mengen beim Verpacken und durch Transportschäden aussortiert werden: Bananen von der Plantage bis ins Regal des Supermarktes)

Auch wenn die Reifung der Bananen gut geplant ist: Der Absatz ist kaum zu planen, weshalb nach der Devise „Lieber zu viel als zu wenig“ gehandelt wird. Denn natürlich möchte der Kunde zu jedem Zeitpunkt Bananen im Supermarkt kaufen können, daher werden gewisse Übermengen vom Großhandel mit in den Preis einkalkuliert, ganz egal ob Bio oder konventionell. Spätestens beim „Groß-“Großhandel gibt es also Übermengen. Riesige Übermengen – oft mehrere Paletten am Tag, nur bei kleinen Großhändlern!

Bananen sind unser Einstiegsbeispiel. Diese Problematik gibt es in fast allen Bereichen der Lebensmittelproduktion. Aber es gibt auch Lösungen, wie diese StartUps zeigen:

*Partnerlink: Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

Diese Startups kämpfen gegen Lebensmittelverschwendung – und mit ihnen kannst du Lebensmittel online retten!

  • BeBananas – Bananenbrot für die Rettung von Lebensmitteln
  • Motatos – Onlineshop für Lebensmittel Sonderposten
  • SirPlus – Der Onlineshop für abgelaufene Lebensmittel & Gemüse, das nicht in den Supermarkt kommt
  • Etepetete – Die “Krummes-Gemüse-Retter-Box”
  • Querfeld – Obst und Gemüse in Berlin liefern lassen
  • Rettergut – Wir retten, du auch? (beziehbar: über Motatos* oder über SirPlus*)
  • VeggieSpecials – Onlineshop für gerettete Bio-vegane Lebensmittel
  • Knärzje – Bier aus altem Brot
  • Jacky F. – Jackfrucht als veganer Fleischersatz
  • Brüsli – Müsli aus altem Brot
  • Zeitpulver – Smoothiepulver aus geretteten Früchten
  • Brauerei Locher – Snacks und neue Lebensmittel aus geretteten Nebenprodukten
  • Beetgold* – Tortillas aus Gemüsetrester
  • Dörrwerk – Leckeres Fruchtpapier aus gerettetem Obst
  • Georg Thalhammer – Kürbispüree & mehr
  • Knödelkult – Knödel im Glas aus gerettetem Brot
  • Unverschwendet – Gutes aus gerettetem Obst & Gemüse
  • Impact Bioenergy – Mini-Biogasanlagen für die Gastronomie
  • ReGrained / eat beer – Snacks aus Lebensmittel”abfällen”

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Diese Startups kämpfen gegen Lebensmittelverschwendung – und mit ihnen kannst du Lebensmittel online retten!

BeBananas – Bananenbrot für die Rettung von Lebensmitteln 

Alles Banane? Bei Lebensmitteln, die beim Groß- und Einzelhandel im Müll landen, ist dies viel zu oft der Fall. Die meisten dieser Bananen sind überreif, aber noch immer gut genießbar. Aber wie und zu was könnte man solche Mengen verarbeiten? Auf einer Australienreise kam einem der Gründer von „BeBananas“ eine Idee: Bananenbrot gibt es in Australien in jedem Café, Imbiss und Restaurant – in Deutschland (noch) nicht! Das Team aus drei Gründern suchte sich eine Bäckerei, die für sie die Bananenbrote backen sollte. Und schwupps, kann man in ganz Deutschland Bananenbrot kaufen. Geliefert wird es per Post. Auf der Webseite von BeBananas kann sich jeder sein Lieblingsbananenbrot aus 12 Sorten aussuchen, von fruchtig mit Blaubeeren, Kirschen oder Cranberries, über Dreifachnuss, Walnuss oder Macadamia bis zu Vollmilch oder weißer Schokolade und einer zuckerfreien Variante. Damit das Brot frisch bei den Kunden ankommt, wird Montag gebacken und dienstags versandt. Bananenbrot ist recht feucht, weswegen es sich mehrere Tage gut hält und an den folgenden Tagen an Aroma gewinnt – zumindest bei mir zu Hause. Bananenbrot geht übrigens auch süß-herzhaft. Angeblich ist das Lieblings-Bananenbrot der Gründer die Kombination mit Avocadocreme, Ziegenkäse und Lavendel. Überreife Bananen gibt es in jedem Supermarkt, ein Bäcker in jeder Stadt. Vielleicht ist BeBananas eine Inspiration für lokale Kooperationen zwischen Supermärkten und Bäckern. Damit es endlich auch in Deutschland Bananenbrot in jedem Café, Imbiss und Restaurant gibt 😉

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In den Onlineshops von Motatos und SirPlus kannst du Lebensmittel kurz vor (oder nach) dem Ablaufdatum kaufen (bzw. Mindesthaltbarkeitsdatum)

Motatos* – Onlineshop für Lebensmittel Sonderposten

Motatos* ist ein Online-Supermarkt, der sich auf die Rettung von Lebensmitteln spezialisiert hat, die nicht mehr im regulären Einzelhandel verkauft werden können. Es bietet eine große Auswahl an Lebensmitteln, Snacks, Getränken, Gewürzen, Baby- und Tiernahrung sowie Fitness-, Drogerie- und Haushaltsprodukten zu stark reduzierten Preisen. Kunden können bis zu 80 % bei ihren Einkäufen sparen und gleichzeitig dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung und den Verbrauch wertvoller Ressourcen zu reduzieren. Es hat auch einen sehr guten Ruf und viele Kunden, die dem Onlineshop hervorragende Bewertungen gegeben haben. Motatos* liefert deutschlandweit zu 3,90 Euro Versandkosten für Bestellungen unter 49,00 Euro und versandkostenfrei ab einem Bestellwert darüber. 

PS: Wer einen Rabattcode für Motatos sucht, sollte sich für den Newsletter anmelden. Und die erste Bestellung gibt es Stand aktuell versandkostenfrei!

SirPlus* – Der Onlineshop für abgelaufene Lebensmittel & Gemüse, das nicht in den Supermarkt kommt 

SirPlus* ist ein Unternehmen aus Berlin, das daran arbeitet, Lebensmittel, die aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) im normalen Handel verkauft werden, aufzukaufen und zu reduzierten Preisen im Onlineshop zu verkaufen. SirPlus bietet bis zu 250 verschiedene Produkte an, von Einzelprodukten über Bio-, Vegan- und Gemüseboxen bis hin zu frisch gerettetem Obst und Gemüse, das nicht in den Supermarkt kommt. Kunden können bis zu 80 % bei ihren Einkäufen sparen. SirPlus* hat auch ein Crowdinvesting-Programm, das es Menschen ermöglicht, in ihr Unternehmen zu investieren und Teil des Wandels zu werden. Die Mission des Unternehmens ist es, noch essbare Lebensmittel davor zu bewahren, auf Mülldeponien zu landen und den Kunden gleichzeitig hochwertige Produkte zu einem reduzierten Preis anzubieten. Mit ihrem im Jahr 2016 ins Leben gerufenen StartUp wollen die beiden Geschäftsinhaber, Raphael Fellmer und Martin Schott, nicht nur die Wertschätzung von Lebensmitteln steigern, sondern zugleich auch einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten.

PS: Mit dem Rabattcode “LIEFERN” sparst du dir bei deiner ersten Bestellung bei SirPlus* über 25 € Warenwert die Versandkosten! (gültig bis 31.12.2024, nicht mit anderen Rabatten kombinierbar)

Krummes Gemüse als Abobox: Etepetete & Querfeld liefern nach Hause

Etepetete* – Die “Krummes-Gemüse-Retter-Box”

Wer is(s)t schon gern normal? Das haben sich die Gründer von Etepetete gedacht und sich ein Beispiel am boomenden Markt der Aboboxen genommen. Doch hier gibt es keine Proben von Süßkram, Lipgloss oder veganen Köstlichkeiten (auch wenn dieses Gemüse natürlich vegan ist). Bruch-Karotten, zu kleine Tomaten, krumme Paprika und Avocados mit „Schalenfehlern“. All dies und noch einiges mehr verschickt ETEPETETE in einer wöchentlichen „Gemüseretterbox”* bequem zu den Kunden nach Hause. 19,90 € kostet eine gemischte “Classic” Box mit Versand. Liebe Landwirt*innen mit Lieferdienst: Ich hoffe, ihr hört die Glocken klingeln 😉

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Querfeld – Obst und Gemüse in Berlin liefern lassen

Krummes Gemüse ist sexy und hipp! Querfeld, ein Unternehmen mit Standorten in Berlin, München, Hamburg und Köln / Bonn verbindet Erzeuger*innen (Landwirt*innen), die nicht wissen, wer ihnen das „krumme“ Obst und Gemüse abnehmen soll, mit Großverbraucher*innen und Endkund*innen, die diese optischen Makel nicht stören, dafür aber günstiger und mit gutem Gewissen Obst und Gemüse in Bio-Qualität beziehen können. Bedeutet konkret: Querfeld ist sozusagen ein Lieferservice für krummes Obst und Gemüse! Besonders beliebt sind die „Krummen“ bei Kantinen, Kindergärten und ähnlichen Verarbeitern mit Großküchen.

Die Ware kommt bevorzugt von regionalen Erzeugern, aber auch aus ganz Deutschland und anderen Ländern Europas, da viele Landwirte auf der Suche nach Abnehmern für die „Individuellen“ sind. Ein kleines Manko gibt es zurzeit jedoch noch: Ausgeliefert wird bisher nur in Berlin und München.

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Rettergut – Wir retten, du auch? (beziehbar: über Motatos* oder über SirPlus*)

Rettergut ist ein Unternehmen, das sich der Rettung von Lebensmitteln spezialisiert hat, die sonst im Müll landen würden. Sie spüren Qualitätsprodukte im gesamten Lebensmittelherstellungsprozess auf und verarbeiten sie zu neuen Köstlichkeiten wie Suppen, Aufstriche oder Nudeln. Dazu gehören vegane Rettungswarenboxen (die sog. Veganuary Box), die 100 % vegane Produkte mit einer begleitenden Sammlung von Rezepten und exklusiven Rabatten enthält, um Menschen zu motivieren, Veganismus auszuprobieren. Darüber hinaus arbeitet Rettergut mit lokalen Gemüsebauern zusammen, um Kinder und Jugendliche darüber aufzuklären, wo ihre Lebensmittel herkommen und die entsprechende Wertschätzung dafür schon sehr früh zu fördern. Sie sind auch auf Instagram aktiv, was es den Menschen leicht macht, ihrer Mission und Geschichte zu folgen.

Veggie-Specials – Bio-veganer Onlineshop für bewussten und nachhaltigen Genuss

Um bewussten Genuss und Lebensmittelwertschätzung: Darum geht es den Gründern von Veggie-Specials. Im Onlineshop findest du vor allem Bio-vegane Lebensmittel und Drogerieartikel. Die Produkte werden aus Restbeständen, die im regulären Handel nicht mehr verkauft werden, in größeren Mengen eingekauft. Warum die Produkte aussortiert werden, hat viele Gründe. Ein Partner ist zum Beispiel der Hersteller von Bio-Tofu “Taifun-Tofu” aus Freiburg, dessen Produkte man in jedem Bioladen findet. Manchmal ist eine Charge falsch abgewogen worden oder die Farbe eines Räuchertofus ist zu hell. Der Tofu und viele weitere Produkte wird dann im Onlineshop im Großgebinde angeboten. Die Preise sind dabei gegenüber den Preisen im Bioladen stark reduziert. So kostet eine Packung mit 6 x 200 g mariniertem Tofu bei Veggie-Specials anstatt 17,94 € im regulären Handel nur 10,76 €. Das Schöne bei VeggieSpecials ist – auch im Vergleich zu anderen Postenhändlern – dass das Sortiment immer recht ähnlich ist, da immer wieder ähnliche Ware von den gleichen Lieferanten bezogen wird.

Knärzje – Bier aus altem Brot

Die Firma Knärzje ist ein Zero-Waste-Bierproduzent aus Deutschland, der für sein Bier überschüssiges oder zurückgehendes Brot der Bäckerei Biokaiser verwendet. Rund ein Viertel des Braumalzes haben sie bei diesem Brot ersetzt, um ein Bier mit ganz individuellem und sicher wenig typischem Geschmack zu kreieren. Ihre Mission ist es, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und gleichzeitig ein hochwertiges Genussmittel zu schaffen. Das Bier ist seit Ende 2021 in allen Alnatura Supermärkten in Deutschland sowie online erhältlich.

Jacky F.* – Jackfrucht als veganer Fleischersatz

JACKY F. ist ein Social-Food-Startup, das hochwertige, moderne und biologische Jackfruit aus Sri Lanka anbietet. Die junge Jackfrucht* ist von Natur aus reich an Ballaststoffen und arm an Kalorien, Fett und Zucker, was sie zu einer wunderbaren pflanzlichen, natürlichen Alternative zu Fleisch macht. JACKY F. bietet auch Rezepte, Restaurants und Einzelhändler, mit denen Kunden ihre Jackfruit-Optionen erkunden können, sowie ein Rundum-Sorglos-Paket mit Kochbuch und Gewürzen für ein volles kulinarisches Erlebnis. Und wie kämpft JACKY F. konkret gegen Lebensmittelverschwendung? Die Jackfrucht wird in Sri Lanka kaum verwendet, wächst aber an jeder Straßenecke. So wird aus einem Überfluss ein Genussmittel. Und schafft dabei auch noch Einkommen für viele Familien!

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Oben: Veganer Pulled-Jackfrucht-Burger, Unten: Jackfrucht

Brüsli – Müsli aus altem Brot

Die Firma Brüsli hat eine einzigartige Lösung zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen in Österreich entwickelt. Sie verwandeln hochwertiges, überproduziertes Brot in Müsli, damit die Menschen ein leckeres Frühstück genießen und gleichzeitig die Umwelt schonen können. Durch dieses Verfahren tragen sie dazu bei, die täglich 600 Tonnen Brot, die in Österreich weggeworfen werden, zu reduzieren. Das Müsli wird ohne Zusatzstoffe hergestellt und ist eine tolle Protein- und Ballaststoffquelle. Brüsli hilft nicht nur, Lebensmittelabfälle und CO₂-Emissionen zu reduzieren, sondern bietet auch eine köstliche und nahrhafte Frühstücksoption

Zeitpulver – Smoothiepulver aus geretteten Früchten

Zeitpulver ist ein Unternehmen, das sich für eine gesundheitsbewusste und nachhaltige Ernährung einsetzt. Ihre Produkte wie z.B. ein Smoothiepulver, bestehen aus geretteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Samen, Nüssen und Hülsenfrüchten und sind frei von raffiniertem Zucker, künstlichen Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen. Mit Zeitpulver können Verbraucher ganz einfach in Sekundenschnelle eine sättigende Mahlzeit zubereiten, die den Ernährungsempfehlungen renommierter Fachinstitute entspricht. Neben dem Angebot gesunder Mahlzeiten engagiert sich Zeitpulver auch für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, indem es plastikfreie und heimkompostierbare Verpackungen verwendet und die meisten seiner Rohstoffe aus lokalen und biologischen Quellen bezieht.

Brauerei Locher – Snacks und neue Lebensmittel aus geretteten Nebenprodukten

Eigentlich kein StartUp, aber ein tolles Beispiel dafür, wie eine “normale” Brauerei dafür sorgen kann, keine Lebensmittel mehr im Zuge ihrer Bierproduktion zu verschwenden: Die Schweizer Brauerei Locher hat aus dem Braumalzrückstand (Biertreber) einen neuen Knabbersnack entwickelt. Der Snack, der unter der Marke brewbee vertrieben wird, besteht zu 56 % aus Gerstenmalztreber sowie Linsen. Es handelt sich um die erste Food-Upcycling-Marke der Schweiz, bei welcher Nebenprodukte der Brauerei, wie Malztreber und Bierhefe weiterverwendet werden, um neue Lebensmittel zu entwickeln: Neben dem Knabbersnack findet man auch Fleischalternativen wie auch vegane Bolognese und Desserts. 

Bis 2025 will die Locher Brauerei restlos alle Nebenprodukte (wie Hefe, Restbier und Treber) zu Lebensmitteln verarbeiten, die nicht in die Landwirtschaft gehen. Dafür investiert das Unternehmen einiges: Allein 10 Mitarbeitende werden für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Lebensmitteln aus Nebenprodukten beschäftigt. Außerdem ist der Bau einer Treber-Upcycling-Anlage zur Proteingewinnung in Appenzell geplant, welche die größte Europas dieser Art sein dürfte.

Beetgold* – Tortillas aus Gemüsetrester

Die Beetgold GmbH ist ein Unternehmen, das Tortillas mit einem Gemüseanteil von 80 Prozent herstellt und dabei Pflanzentrester als Mehlersatz verwendet. Die Herstellung ihrer Tortillas spart ziemlich genau ein Kilogramm Trester pro Kilogramm Tortillas* ein. Ihr Produkt war erstmals im Februar 2020 im Handel erhältlich, und das Unternehmen gewann 2021 den „Best New Product Award“ auf der BioFach Messe. Das zwölfköpfige Team widmet sich der Entwicklung und Vermarktung von mehr pflanzlichen Produkten und sucht nach Rohstoffen aus Produkte der Lebensmittelproduktion. Ihr Ziel ist es, im Jahr 2021 insgesamt rund 100 Tonnen Trester einzusparen.

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Auf dem Bild ist Apfeltrester zu sehen, aus einer Hauspresse.

Dörrwerk* – Leckeres Fruchtpapier aus gerettetem Obst

Dörrwerk* ist ein StartUp-Unternehmen aus Berlin, das sich auf die Fahne geschrieben hat, Obst und Gemüse, das aufgrund ästhetischer Mängel oft in der Tonne landet, zu leckerem Fruchtpapier zu verwerten und damit einen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung und für nachhaltiges Snacken zu leisten. Und das mit Erfolg: knapp 88.000 kg Obst und Gemüse konnte das Unternehmen bereits retten (Stand Januar 2023). 

Das Fruchtpapier* – also dünne Blätter, die aus einer Kombination pürierter und getrockneter Früchte besteht – gibt es in verschiedenen leckeren Kombinationen, z.B. Mango-Apfel, Ananas-Apfel und Erdbeere-Apfel. Vegan, glutenfrei, aus 100 % Frucht, vitamin- und nährstoffreich sowie ohne Zusatz an Zucker (enthält von Natur aus Zucker) oder Konservierungsmittel sind die dünnen Streifen, die lange haltbar und genießbar sind. Die Bio Crunchy Apples Apfelchips (mit oder ohne Zimt)* und die Bio Crunchy Tomatoes runden das Sortiment ab, sind jedoch nur zeitweise zu haben, da es nicht immer so leicht ist, Tomaten und Äpfel zu retten, die wirklich 100 % Bio sind. 

Seine ersten Versuche machte einer der Gründer, Zubin Farahani, mit Trockenobst. Das aber kam bei seinen Freunden nicht so gut an, weil es meist zäh und trocken ist. Fruchtpapier dagegen ist dünn, knusprig, geschmacksintensiv und kombiniert einen süßsauren Geschmack. Finanziert wurde das Unterfangen auch über eine Crowdfunding-Kampagne. Wie sehr das Unternehmen an Nachhaltigkeit interessiert ist, zeigt auch das aktuelle Spendenprojekt: So unterstützen die Dörrwerker mit einem Teil ihrer Einnahmen Projekte wie z.B. die Gemüseackerdemie. Diese bringt Schüler*innen bei, wo Essen überhaupt herkommt und was „gutes Essen“ bedeutet. Außerdem baut sie mit dem Nachwuchs eigenes Gemüse an und macht nachhaltige Landwirtschaft somit erlebbar. 

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Georg Thalhammer – Kürbispüree & mehr

Hokkaido ist heutzutage einer der bekanntesten Kürbisse, nicht nur, weil er lecker cremig-nussig schmeckt, sondern auch, weil er leicht zu verarbeiten ist und nicht geschält werden muss. Als einer der ersten Bauern in Süddeutschland hat Georg Thalhammer den aus Asien stammenden orangefarbenen Kürbis auf dem Feld angebaut. Heute versteht sich der Pionier als Anwalt der Bauern. Angesichts der immer schwierigeren finanziellen Situation vieler Landwirte agiert er als Mittler zwischen Bauer und Verbraucher. Inzwischen ist der ehemalige Bio-Landwirt mit seinem Unternehmen „Georg Thalhammer – Gesundes von Feld und Wald” zum Marktführer für frische Hokkaido-Kürbisse geworden. Rund 3.000 Tonnen Hokkaido-Kürbisse nimmt Georg Thalhammer den Bio-Landwirten, mit denen er zusammenarbeitet, jährlich ab.

Da sich nicht jeder produzierte Kürbis im Frischebereich vermarkten lässt – die Früchte sind manchmal zu groß oder zu klein, die Farbe stimmt nicht oder es gibt Druckstellen – hat Georg Thalhammer einen Weg gesucht und gefunden, auch die Industrieware der Hokkaidos sinnvoll zu verwerten. Er ließ die Kürbisse zu Püree verarbeiten, das ihm nun als Basis für die Herstellung von Feinkostprodukten dient. (Mittlerweile) wurden Kürbissuppen entwickelt, Kürbisketchup, Kürbisnudeln und das Püree wurde für den Endverbraucher ins Glas und in die Dose gebracht – als Basis für Suppen, Soßen, Backwaren, Eis oder als Zutat für den selbstgemachten Babybrei.

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Probieren kann sich lohnen: Im „Bio-Food-Test” gab es für den Kürbisketchup eine gute Note!

Knödelkult* – Knödel im Glas aus gerettetem Brot

Dieses StartUp aus Konstanz am Bodensee hat scheinbar alles richtig gemacht: Angesteckt von der Idee, aus altem Brot leckere Knödel zu machen und diese (fast) servierfertig im Glas zu vertreiben, kann es seit seinem Start im April 2016 inzwischen auf einen sehr erfolgreichen Weg zurückblicken: Mehr als 58 Tonnen Brot konnten die Knödelfans bereits retten. Nur mal so: Das entspricht einer Länge von über 130 km aneinandergereihten Baguettes. 

Angefangen hat alles mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Startnext: Mehr als 300 Unterstützer waren von der Knödel-im-Glas-Idee überzeugt und finanzierten mit einer Summe von über 23.000 Euro den Start des Brotrettungs-Unternehmens. Schlugen sich Janine und Felix, die Gründer von Knödelkult, anfangs noch selbst die Nächte um die Ohren, um unverkauftes Brot zu schnippeln und zu trocknen, um es anschließend nach allen Regeln der Kunst per Hand zu verknödeln, arbeiten sie heute mit Partnern zusammen, die ihnen bei dieser Mission helfen. So werden beispielsweise in einem Schwarzwälder Familienbetrieb jeden Tag mehrere hundert Kilo unverkauftes Brot angeliefert, und unter strengen Qualitätsrichtlinien geprüft und zu Knödelbrot verarbeitet. 

Ziel von Knödelkult ist es, so viel Brot wie möglich vor der Tonne zu bewahren, mehr Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln zu schaffen und – ganz nebenbei – das verstaubte Beilagen-Image vom guten, alten Knödel aufzuwerten. Das schaffen sie mit einer Vielzahl von leckeren Geschmackskombinationen: Ob klassische Semmelknödel mit Speck & Zwiebeln* oder mit Petersilie, ob ausgefallene Kreationen mit Karotte & Curry* oder mit Mohn & Mandel oder ob süße Knödel mit Apfel und Zimt*: Hier zeigt der Knödel, dass er definitiv das Zeug zum Hauptdarsteller auf dem Teller hat! Das Sortiment wurde inzwischen abgerundet mit “brotalen Naschereien” wie Keksen, Knuspertalern und Brotlingen / Bratlingen in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Unser Tipp: Die Knödelkult Probier-Box!* – Voll mit leckeren Semmelknödel im Glas in 6 Variationen.

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Mittlerweile sind die beliebten Knödel im Glas auch in Supermärkten wie REWE zu haben.

Unverschwendet – Gutes aus gerettetem Obst & Gemüse

Köstlichkeiten aus überschüssigem Obst und Gemüse werden zu edlen Fruchtaufstrichen, Gelees, Sirupen, pikantem Brotaufstrich, Chutneys und Senf verarbeitet. Dabei kommen richtig spannende und mutige Kombinationen zustande, wie beispielsweise Kirsche- und Gin-Gelee, Marille-Vanille-Konfitüre, Apfel-Mohn-Senf, Apfel-Thymian-Chutney oder Wassermelonen-Pfeffer-Sirup. Natürlich, nachhaltig, regional, vegan, glutenfrei und natürlich köstlich – das verspricht das bunte Sortiment des österreichischen StartUps, das seit März 2016 besteht und seitdem rasant wächst. Über 10 Millionen Kilo Obst und Gemüse in durchaus bester Qualität haben sie bereits verarbeitet – und nur weil die Früchte entweder zu groß, zu klein, zu unschön oder zum falschen Zeitpunkt reif geworden sind, oder weil es ein gutes Jahr war und einfach zu viel produziert wurde. Die Gründe sind vielfältig, warum gutes Obst und Gemüse in der Tonne landet, aber da nicht hingehört.

Zu kaufen gibt es die Köstlichkeiten im Unverschwendet Online-Shop sowie in Österreich vor Ort im „Schwendermarkt” (Wien), in diversen Feinkostläden / Greißlereien, ausgewählten Billa (Plus) Filialen und den prokopp Reformhäusern. Firmen können die Köstlichkeiten auch als originelle und nachhaltige Mitarbeitergeschenke mit ihrem Logo, Design und Branding verschenken. 

Auch Unverschwendet ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr eine tolle Idee, ein guter Zweck und ein Sinn für schönes Design Fans zu Unterstützern werden lassen. Denn das Ganze kam erst so richtig ins Rollen, als Unverschwendet auf Startnext über 21.000 €  zur Finanzierung eines neuen Lieferwagens, neuer Ausrüstung und neuem Personal erfolgreich sammelte. Auf der Webseite wird nicht nur Aufklärung zum Thema Lebensmittelverschwendung angeboten, auch weiß man nach einem Besuch, welche Mythen der Nachhaltigkeit es gibt. 

https://www.youtube.com/watch?v=-Fnh85v2U2Q 

Und für alle jene Lebensmittel, deren Vermeidung besonders in der Gastronomie unmöglich ist, haben wir noch zwei Vorschläge (leider aktuell nur in der USA erhältlich):

Impact Bioenergy – Mini-Biogasanlagen für die Gastronomie

Der einfache Ansatz des 2013 gegründeten Unternehmens ist die Umwandlung von Abfällen in Ressourcen durch mobile Biogasanlagen vor Ort. Und zwar für Bauernhöfe, Landwirte, Lebensmittel- und Getränkehersteller, Hochschulen, Unternehmen, Behörden, Restaurants, Cafés usw. Kurz: für alle mittleren und größeren Produzenten von organischem Abfall, die ihren ökologischen Fußabdruck mit schnellen und kosteneffizienten Bioenergielösungen verkleinern wollen. Die Minimierung des Exports von “Abfall” macht in jeder Hinsicht Sinn, vor allem weil daraus saubere erneuerbare Energie erzeugt wird und Wasser, Nährstoffe, organische Stoffe/Kohlenstoff sowie nützliche Mikroben zurückgewonnen werden. Man spart damit Ressourcen, baut einen gesunden Boden auf, vermeidet Importe und Kosten. 

Das Bioenergiesystem der Serie HORSE beispielsweise passt theoretisch in jeden Hinterhof eines Restaurants. Dort können die Abfälle in Flüssigdünger und Energie verwandelt werden. Somit wird der ökologische Fußabdruck einer einzigen Cafeteria deutlich verringert!
Die größere Version ist das Modell NAUTILUS – ideal für Bauernhöfe, Landwirte & Co. Es ist ein lebendes System, das organische Abfälle in Energie und probiotische Pflanzennahrung umwandelt, ohne dass dabei Abfall entsteht. Das System kann Abfallrecycling, Energiespeicherung, Erzeugung von Wärme, Warmwasser, Strom, Trinkwasser und Nahrungsmittelproduktion umfassen. 

Ganz klar: Impact Bioenergy zeigt, dass ein neues Modell der lokalen Energie-, Recycling- und Lebensmittelproduktion auf reale und wirkungsvolle Weise miteinander verbunden werden kann. Gute Sache! Fragt sich nur, wie wir es hinbekommen, dass dieses Teil auch hierzulande bald jedes Restaurant und jeder Bauernhof zur Verfügung hat! Crowdfunding bietet hier gleich zwei Lösungen: die Finanzierung der Geräte UND die Finanzierung eines Campaigners, der Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit plant – bezahlt von der Crowd und durch Fördergelder. Und von vielen Restaurantgutscheinen Vielleicht ja dein nächster Job?

https://www.youtube.com/watch?v=C_lOC_Yh2Os

ReGrained / eat beer – Snacks aus Lebensmittel”abfällen”

Das sind Riegel, Snacks, Backmischungen und sogar Pasta – gefertigt aus dem Getreide, welches nach dem Prozess des Bierbrauens nicht mehr benötigt wird. Beim Bierbrauen landen nur etwa 10 % der Zutaten, die zum Brauen verwendet werden, auch tatsächlich im Glas. Der Großteil der Nebenprodukte, nämlich etwa 85 %, besteht aus Getreide. Dieses enthält scheinbar sehr viele gute Inhaltsstoffe, wie etwa Eiweiß und Ballaststoffe. ReGrained macht sich das zunutze und bietet seine Leckereien in verschiedenen Geschmacksrichtungen an. Die Getreideriegel beispielsweise gibt es als Honey Cinnamon, Chocolate Coffee und Blueberry Sunflower. Mit den Backmischungen kann man leckere Brownies, knusprige Pizzaböden, Bananenbrot oder Karottenkuchen backen. Die upgecycelte Pasta wird in Kooperation mit Semolina Artisanal Pasta produziert und zeichnet sich durch einen malzigen Geschmack und ein verbessertes Nährwertprofil aus. Und auch die gepufften Snacks mit so klingenden Namen wie “Mexican Street Corn” oder “Urban Garden” bieten für jeden Geschmack etwas.

In der Europäischen Union werden jedes Jahr pro Person durchschnittlich 179 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Das macht insgesamt zirka 89 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr. Gemäß einer von der EU finanzierten Untersuchung „Preparatory study on food waste across EU 27“ (6,2 MB PDF) gehen 42 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel auf das Konto der privaten Haushalte. 39 Prozent landen bei den Herstellern im Müll, 14 Prozent in der Gastronomie und fünf Prozent bei den Einzelhändlern.*(1)

Übrigens: Wenn du selbst einen Betrieb hast und überschüssige Lebensmittel verkaufen möchtest oder du Lebensmittel vor Ort retten möchtest, dann schau dir die App “Too good to go” an!*

Schwarze Bohnen Bio getrocknet und im Glas online kaufen

 

Schwarze Bohnen wirken – wie alle schwarzen Lebensmittel – ganz besonders auf unsere Sinne. Allein die Farbe ist schon auffallend. Noch mehr jedoch sticht ihr Geschmack hervor: fein und zugleich intensiv-würzig, mit einem Hauch von Beere, Brot und leichtem Pilzaroma.

Wusstest du, dass diese Bohnenart zu den ältesten Nahrungsmitteln zählt? Sie gilt als das Grundnahrungsmittel der amerikanischen Ureinwohner. Deshalb findet man sie bereits seit mehr als 7.000 Jahren auf den Speiseplänen von Nord- über Mittel- bis Südamerika.

Wurden die Black Beans – auf Deutsch: schwarze Bohnen – ursprünglich vor allem in der mexikanischen Küche eingesetzt, so erfreuen sie sich mittlerweile auch bei uns großer Beliebtheit und bereichern so manchen Eintopf oder Salat. Besonders alle, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, haben die schwarze Bohne sicher längst als vollwertige Eiweißquelle für sich entdeckt

Alles über ihre wertvollen Inhaltsstoffe, wie die leckeren Schwarzbohnen zubereitet werden und was du damit kulinarisch alles zaubern kannst, erfährst du hier!

 *Partnerlink: Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

Beitragsinhalte:

Du möchtest BIO Schwarze Bohnen trocken* oder genussfertig in der Dose* kaufen? In unseren Partnershops findest du neben den schwarzen auch die beliebten roten Kidneys getrocknet*, bzw. in der Dose*, so wie weitere Bohnensorten, bspw. Pintobohnen*, Cranberry Borlotti Bohnen*, und weiße Bohnen*..

Schwarze Bohnen – Nährwerte und Inhaltsstoffe

Was sind schwarze Bohnen? Kurz gesagt – eine leckere und nahrhafte Zutat für eine Vielzahl von Gerichten.

Kaum Fett (3 %), reichlich Eiweiß (26 %) und wichtige Ballaststoffe: schwarze Bohnen sind in der veganen Küche kaum mehr wegzudenken. Wie die meisten Hülsenfrüchte enthalten auch Schwarzbohnen viel Protein. Das pflanzliche Eiweiß hat in dieser Bohnenart jedoch eine Besonderheit: Es ähnelt stark dem tierischen Eiweiß. So können schwarze Bohnen eine vollwertige Eiweißquelle sein.

Darüber hinaus sind Vitamine der A- und B-Gruppen, jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor – ebenso wie Antioxidantien – Bestandteile der Black Beans.

Wer häufig Bohnen isst, kennt es bereits: Sie sättigen schnell und anhaltend. Schwarze Bohnen werden auch als „natürliche Appetitzügler“ bezeichnet. Während sie nur langsam den Magen-Darm-Trakt durchwandern, geben sie ihre Nähr- und Vitalstoffe vollständig an den Körper ab. Bei dieser lang andauernden „Verarbeitung“, kommt kein neues Hungergefühl auf! Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass sie mit ca. 350 kcal pro 100 Gramm Bohnen einige Kalorien mitbringen.

Schwarze Bohnen zubereiten: Kochen mit und ohne einweichen

Wie bei allen getrockneten Bohnen müssen auch die Schwarzbohnen vor dem Kochen eingeweicht werden. Einige Stunden (6-8) sollten es schon sein, am besten über Nacht. In jedem Fall solltest du schwarze Bohnen niemals roh essen! Unverarbeitet enthalten sie unverdauliche – auch giftige – Stoffe, die erst beim Zubereiten unschädlich gemacht werden.

Beim Einweichen der getrockneten schwarzen Bohnen bleiben die für die Verdauung wertvollen Inhaltsstoffe vollständig erhalten. Und es gibt weitere Vorteile:

  • Die anschließende Garzeit verkürzt sich deutlich
  • Die Nährstoffe werden leichter und besser aufgenommen
  • Blähungen und damit ggf. Bauchschmerzen reduzieren sich

Wir empfehlen, die Bohnen vor dem Einweichen gründlich zu waschen, nach der Einweichzeit gut abtropfen zu lassen und mit reichlich kaltem Wasser abzuspülen.
In der Regel brauchen Schwarze Bohnen nach dem Einweichen ca. 60 bis 90 Minuten Kochzeit. 

Die Turbomethode: Schwarze Bohnen ohne Einweichen kochen
Manchmal muss es einfach schneller gehen. Vielleicht hast du auch nur vergessen, die Bohnen rechtzeitig quellen zu lassen. Dann kannst du die getrockneten Bohnen mit Wasser im Verhältnis 1:3 aufsetzen und einige wenige Minuten kochen lassen. Anschließend nimmst du sie vom Herd und lässt sie zugedeckt ca. 2 Stunden ruhen. Danach kannst du die Bohnen in 60-90 Minuten fertig kochen.

Die fertig gegarten Bohnen haben eine cremige, fleischige Konsistenz und ein kräftiges Aroma. Selbst das Kochwasser ist noch reich an Aromastoffen, sodass du es auch als Suppenbasis bzw. zum Würzen verwenden kannst.

Manche fragen sich jetzt: Warum soviel Aufwand, wenn es die leckeren schwarzen Bohnen bereits verzehrfertig im Glas gibt? Natürlich sind sie eine hervorragende Alternative für die schnelle Küche, denn sie enthalten die wertvollen Inhaltsstoffe in fast identischen Mengen, wie die getrockneten Bohnen. Besonders kleine Haushalte bleiben jedoch gern auf Dosenresten sitzen. Bei den getrockneten Früchten hingegen kannst du die exakt benötigte Menge leicht abmessen.

Ein weiterer Vorteil: trockene Bohnen benötigen weniger Verpackung und Logistik – es muss kein Wasser transportiert werden. Das macht dein Gericht pro Mahlzeit günstiger.

Bio schwarze Bohnen getrocknet aus biozyklisch-veganem Anbau im Onlineshop kaufen

Gerichte mit schwarzen Bohnen

In Deutschland ist es das Brot, in Lateinamerika die schwarze Bohne: für die meisten ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Bereits zum Frühstück kommt dort ein nahrhafter Bohnenbrei auf den Tisch. Zum Mittag- oder Abendessen findet man die geschmacksintensive Beilage und sättigende Zutat in Salaten, Suppen, Eintöpfen und diversen Schmorgerichten.

Diese Speisen werden am liebsten mit schwarzen Bohnen zubereitet:

  • Black Beans and Rice
  • Burritos mit Reis und schwarzen Bohnen
  • Gallo Pinto: traditionelles Gericht aus Mittelamerika
  • Moros y Cristianos: kubanisches Gericht aus Reis und schwarzen Bohnen
  • Schwarze Bohnenpaste
  • Salat mit dreierlei Bohnen, Tomaten und Thunfisch
  • Schwarze Bohnensuppe, auch: Spicy Black Bean Soup
  • Quesadillas mit Mais, Tomaten und schwarzen Bohnen

Kennst du Pasta aus schwarzen Bohnen? Diese Bohnennudeln haben deutlich weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Nudeln. Zudem sind sie glutenfrei und vegan sowieso. Einfach ausprobieren!

Schwarze Bohnen – wo kaufen?

Es wird immer wieder gefragt, ob man in den Rezepten die schwarzen Bohnen durch andere ersetzen kann, da es sie nicht so häufig zu kaufen gibt. Die Antwort ist: ja, kann man, muss man aber nicht. In unseren Partnershops findest du in der Regel ausreichend getrocknete schwarze Bio Bohnen*, sowie die genussfertigen schwarzen Bio Bohnen in der Dose*. Du brauchst also nicht auf Alternativen zurückzugreifen, kaufe einfach das „Original“.

Bio Schwarze Bohnen genussfertig / im Glas kaufen - aus bio-veganem Anbau von Mutter Natur
Schwarze Bohnen vs. Kidneybohnen: Gibt es Unterschiede?

Die einen sind klein, rund und schwarz, die anderen sind nierenförmig und rot. Alles andere ist „Geschmackssache“: von mild, nussig, süßlich bis herzhaft würzig. Im Unterschied zu anderen Bohnensorten saugen die schwarzen Bohnen die Aromen anderer Zutaten leicht auf. Das sollte man beim Würzen berücksichtigen.

Von der auffälligen Farbe einmal abgesehen überwiegen jedoch die Gemeinsamkeiten der beliebten Hülsenfrüchte. Rote Bohnen, schwarze Bohnen, weiße Bohnen, Pintobohnen und mehr: Bohnenliebhaber schätzen vor allem die wertvollen Bestandteile der verschiedenen Bohnensorten. Denn die Hülsenfrüchte überzeugen mit ihrem hohen Eiweißanteil und geringen Fettanteil genauso, wie mit vitamin- und mineralreichen Inhaltsstoffen. Und wer sich geschmacklich nicht festlegen kann: die nahrhaften Bohnen lassen sich auch prima miteinander kombinieren!

Bio schwarze Bohnen getrocknet und im Glas aus nachhaltiger Landwirtschaft online kaufen

Natürlich gibt es auch schwarze Bohnen in sortierten Supermärkten zu kaufen. Wir empfehlen jedoch, genauer hinzuschauen, woher die Hülsenfrüchte stammen. Die Bio schwarzen Bohnen von Mutter Natur* kommen ausschließlich aus bio-veganer Landwirtschaft in Ungarn, bzw. aus bio veganer Landwirtschaft in Österreich. Das bedeutet unter anderem, dass keine tierischen Produkte zum Einsatz kommen. Auch die Bodendüngung erfolgt rein pflanzlich.

Ganz egal, welche Sorte Bohnen du bevorzugst: in unseren Partnershops findest du neben den köstlichen Bio Schwarzen Bohnen getrocknet* und den Bio Schwarzen Bohnen genussfertig in der Dose* auch die beliebten Bio-Kidneybohnen trocken* sowie genussfertig in der Dose*. Probier auch mal die trockenen Bio Pinto Bohnen* und Bio Borlotto Cranberry Bohnen in der Dose*. Viel Spaß bei der Auswahl und beim Genießen!

 

Oliven ernten in Spanien: Ein Tag auf dem Olivenhain von Roger Schläpfer

 

In den Hügeln der Sierra de Montoro/Cardeña in Andalusien

Gern möchten wir euch einen Tag zur Olivenernte mitnehmen – nach Spanien, genauer gesagt in die Hügel Andalusiens rund um Montoro, einem Dorf, das nur aus Oliven und Olivenbäumen besteht. Mein Bekannter Roger Schläpfer hat dort seinen biologisch bewirtschafteten Olivenhain und ein kleines Hotel mit dem Namen “Olivetum Colina” mit etwa 300 Bäumen, allesamt im stolzen Alter zwischen 300 und 400 Jahren. Wie ein typischer Erntetag auf seinem Olivenhain aussieht, wann und wie dort die Oliven geerntet werden und was ihr sonst noch unbedingt über das Ernten von Oliven wissen solltet – das hat mir Roger mit Bildern berichtet und ihr erfahrt es in diesem Beitrag.

Doch zunächst noch einen ganz kurzen Dank an Roger und einen Hinweis auf sein Guesthouse: Er freut sich über jeden Besuch und natürlich auch über jede Bestellung seines sehr delikaten Olivenöls. Im Folgenden findest du einige Eindrücke, und hier geht es zur Webseite von Olivetum Colina:

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Wie läuft ein Erntetag genau ab? – Ein “Insider-Bericht” der Ernte 2022 von Olivenöl-Erzeuger Roger Schläpfer

Der nachfolgende Ernteablauf beschreibt den allerersten Tag der Ernte im Jahr 2022: der 24. Oktober 2022. Im andalusischen Montoro wird es in dieser Jahreszeit um 8.30 Uhr hell. Entsprechend dem Tageslicht beginnt genau dann die Arbeit. Und so verlief dieser Tag:

8h45 8 Erntehelfer treffen ein (9 waren bestellt). Begrüßung durch mich (Roger Schläpfer). Die Vorbereitungen starten ohne Verzögerung. DSC06649-Kopie-K-250
8h55 Das typische Geräusch des Handschüttlers ist zu hören. Die Ernte hat begonnen. Der Handschüttler ist ein Gerät, welches dem kräftigsten und erfahrensten Erntehelfer übergeben wird. Mit diesem kann am Olivenbaum eine Fibration ausgelöst werden. Gleichzeitig ernten 2 Erntehelfer mit den Stangen, um die Oliven vom Baum in die darunter liegenden Netze zu bringen.  DSC06666-Kopie-K-250
09h30 Die ersten Bäume mit gestochenen Oliven werden separiert und von Hand aussortiert.  DSC06850-Kopie-K-250
10h05

Die ersten 250 Kilos Oliven sind am Boden. Nun gilt es, diese rasch an einen kühlen und schattigen Ort zu bringen.

Bedingt durch die sehr anstrengende Arbeit der Erntehelfer ist es üblich, dass in den ersten 3 Stunden etwa 60 % des Tagesertrags geschüttelt werden. Die restlichen 40 % werden in den verbleibenden 3.5 Stunden geerntet.

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12h00

Die Arbeit geht voran. Der Mund ist ausgetrocknet, die Arbeitskleidung ist nass vom Schweiß. Es bedarf einer ersten 15-minütigen Pause. Der Chef der Erntetruppe verrät mir, dass 2 Handschüttler – die gerade frisch aus der Revision kamen – nicht richtig funktionieren und daher außer Betrieb genommen werden müssen. Der Ersatz-Handschüttler kommt zum Einsatz.

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13h00 Erster Meilenstein des heutigen Tages: Die ersten 40 Bäume sind geerntet. Das schwierige, steile Gelände rund um das Haus verlangt von den Erntehelfern alles.  DSC06805-Kopie-K-250
14h00

Die große Mittagspause steht an. Alle packen die traditionellen Bocadillos (Sandwiches) aus, beträufeln das Brot mit Olivenöl und füllen es mit Fleisch, Käse, Oliven und manchmal auch mit Fisch. Alkoholische Getränke sind tabu!

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15h00 Es geht nochmals für 1.5 Stunden weiter. Die Kräfte schwinden, erste Erschöpfungszustände bei den jüngeren, weniger geübten Erntehelfern zeigen sich. Das ist typisch für den ersten Erntetag. Nun der nächste kleine Rückschlag: Auch der dritte Handschüttler fällt aus. Um 15.30 ist vorzeitig Schluss für heute. Morgen muss die verlorene Stunde nachgeholt werden.  DSC06753-Kopie-K-250
16h00 Die geernteten Oliven wurden den ganzen Tag über umgehend aus dem Olivenhain an den Sammelplatz geführt und dort kühl gehalten. Der Transport in die Mühle trifft nun ein. Ein Zweierteam startet mit der Beladung des Anhängers. Es geht so schnell wie möglich in die Mühle. Abfahrt mit den Oliven um 16.30 Uhr.  DSC06906-Kopie-K-250
16h50 Eintreffen in der Mühle, der Prozess startet in wenigen Minuten: Oliven von den Blättern befreien, waschen, wiegen. Nun wird zerhackt und verarbeitet.  DSC06917-Kopie-K-250
17h47 Die ersten Tropfen des exklusiven Olivenöls sind sichtbar. Ein sehr emotionaler Moment!!  DSC06941-Kopie-K-250
18h43

Aus den 1370 Kilos Oliven wurden 192 Liter Olivenöl bester Qualität extrahiert. Was für ein Glücksgefühl!! Eine Probe des Bio-Olivenöls wird morgen ins Labor gebracht und auf Rückstände und Kontamination geprüft.

(Erklärung: Da am heutigen Tag die Bio-Bäume an der Grenze zu den Nachbarn geerntet wurden, wird das daraus gewonnene Olivenöl zunächst immer erst auf Rückstände und Kontaminationen untersucht, bevor es mit dem Olivenöl der nachfolgenden Erntetage gemischt wird.)

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20h30 Verkostung des Olivenöls am Familientisch. Sehr lecker!

Und das ist das Ergebnis der Ernte: Das Bio-Olivenöl Olivetum Colina extra native «riquessa»

Die Aufmerksamkeit bei der Herstellung dieses Bio-Olivenöls gilt ausschließlich der Gesundheit. Die Anbau- und Produktionsmethoden sind nachhaltig. So verzichtet Roger Schläpfer z.B. aus Respekt zur Natur auf jegliche zusätzliche Bewässerung der Olivenbäume.

Qualitätsmerkmale (Ernte Ende 2022)

  • Säuregrad: 0,14 %
  • Periodix Index: 3,6 meq O2 / kg
  • Polyphenolgehalt: 674 mg/kg
  • Fruchtgehalt: 6,2
  • Bitterkeit: 3,6
  • Schärfe: 4,3
  • Kilos Oliven pro Baum: 10,93 kg
  • Olivenölertrag pro Baum: 1,55 kg
  • Alter Baumbestand, geschätzt 300 – 400 Jahre
  • Trockenanbau (keine Bewässerung)

Bio-Olivenöl Olivetum Colina extra native «riquessa» als “Gesundheitselixier”

Meist früh gegen Mitte Oktober geerntet, entsteht ein sehr kräftiges Bio-Olivenöl aus Picual-Oliven, mit einer ausgewogenen Harmonie zwischen Bitterkeit, Schärfe und Fruchtigkeit. Es ist in der Nase sehr aromatisch und vielschichtig, mit den Noten von frisch geschnittenem Gras, Tomatenblättern, grüner Banane und Basilikum. Es zeigt im Gaumen und vor allem in der Kehle eine deutliche Schärfe und eine gute harmonische Bitternote. Das Olivenöl passt zu kräftig aromatischen Speisen, Bruschetta, Holzofenbrot, Steinpilzen, Früchte-Sorbet und Südfrüchten.

Über Roger Schläpfer

Seit 9 Jahren lebt Roger Schläpfer mit seiner Familie in Montoro, Andalusien. 2013 verwirklichten sie ihren Traum, eine alte Olivenölmühle mit eigenem Olivenhain im spanischen Andalusien zu kaufen. Ihre Aufmerksamkeit gilt der Natur mit all ihren Vorzügen und Kräften. Roger ist Mitbegründer der Bio-Bauernvereinigung in Montoro. Seine Frau Brigitte führt seit 20 Jahren eine Praxis der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Der Vertrieb der Olivenöle erfolgt über die Suportis GmbH aus der Schweiz, der Versand für Europa erfolgt aus Deutschland. Dadurch können auch Kunden aus Deutschland schnell und unkompliziert dieses Olivenöl erhalten.

Einige Eindrücke aus dem Olivenhain:

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Bilder Erntetag & Olivenhain: Roger Schläpfer / Olivetum Colina

Wissenswertes zur Olivenernte – Die wichtigsten Fragen und Antworten

Und für alle, die mehr wissen wollen, kommen hier noch die wichtigsten allgemeinen Fakten zum Ernten und Verarbeiten von Oliven – konzentriert auf einen Blick. Los geht’s!

Wann werden die Oliven geerntet?

Die Olivenernte findet in den meisten südeuropäischen Ländern zwischen Oktober und Januar statt. Bei manchen Sorten und Regionen reicht die Ernte sogar bis in den März oder April hinein, aber das ist eher selten. Der konkrete Zeitpunkt der Ernte hängt davon ab, wo genau der entsprechende Olivenhain liegt, wie die klimatischen Bedingungen dort sind und ob man die Oliven z.B. eher frühreif (grün in der Farbe), violett / rot (Übergang zur Reife, Farbe je nach Sorte) oder vollreif (schwarz in der Farbe) ernten möchte. Bei Roger beispielsweise begann die Ernte am 24. Oktober 2022, also noch zu einem relativ frühen Zeitpunkt. Der gewünschte Reifegrad der Oliven hat einen großen Einfluss, nicht nur auf die Ölausbeute, sondern auch auf den Geschmack und die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Olivenöls.

Kleiner Exkurs: Grüne Oliven vs. violette / schwarze Oliven ernten – Was der Reifegrad der Oliven für das Olivenöl mit sich bringt

Etwa in der Zeit von Anfang Oktober bis Mitte November werden die noch unreifen und daher grünen Oliven geerntet. Diese ergeben ein schärferes, pfeffriges und bitteres Olivenöl, das intensiv im Geschmack und sehr reich an gesunden Inhaltsstoffen ist. Erntet man die Oliven in einem späteren Reifestadium, werden sie deutlich milder im Geschmack. Oliven reif zu ernten, hat für die Erzeuger*innen den Vorteil, dass sich der Ölgehalt erhöht. Dadurch kann aus der gleichen Menge Oliven eine größere Menge Olivenöl gewonnen werden. Wie hoch der Ölgehalt konkret ist, kann je nach Sorte und Erntezeitpunkt stark variieren. Das erklärt die großen Preisunterschiede bei sortenreinem Olivenöl und ist auch der Grund, warum ein scharfes, bitteres Olivenöl in der Regel teurer ist als ein sehr mildes.

Viele Erzeuger*innen ernten nach der 60/40-Regel: Also zu dem Zeitpunkt, wenn etwa 60 Prozent aller Oliven violett gefärbt, also im Übergang zur Reife, und 40 Prozent noch grün sind. In der Vollreife sind alle Oliven schwarz. Dies bringt eine optimale Ausbeute bei sehr gutem Geschmack mit sich.

Ein paar Beispiele: Anfang Oktober (early harvest / frühe Ernte) geerntete Oliven der Sorte Nocellara del Belice aus Sizilien haben einen Ölgehalt von ca. 12-18 %. Die Koroneiki Olive aus Griechenland liefert bis zu 25 % Ölgehalt und die Olivensorten mit dem höchsten Ölgehalt kommen auf bis zu 35 %.

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Oben: Grüne Cerignola-Oliven (in der Reife rot bis schwarz), Unten: Im Übergang zur Reife, violette Koroneiki-Oliven

Wie werden die Oliven geerntet? – Warum die Beschaffenheit der Olivenhaine die Erntemethode bestimmt

Die Lage und Beschaffenheit des Olivenhains bestimmt die Erntemethode. Rogers Olivenhain zum Beispiel liegt in den Hügeln rund um Montoro und weist eine Neigung zwischen 20 % und sogar 48 % auf – eine relativ steile Hanglage. Den Bäumen stehen ca. 30 cm Erde/Steine zur Verfügung, darunter befindet sich Fels, vornehmlich Schiefer. Deshalb sind die Bäume eher kleinwüchsig und knorrig. Sämtliche Arbeiten in diesen Hügeln können daher nur manuell erledigt werden, d.h. per Hand und Ernterechen bzw. Handschüttler (elektrische oder benzinbetriebene Rechen). Das ist körperlich sehr anstrengend für die Erntehelfer*innen. Eine maschinelle Ernte ist in dieser Hanglage schlichtweg unmöglich.

Kleiner Exkurs: Maschinenernte vs. Handernte

Allein auf groß angelegten Plantagen im Flachland ist es möglich, Erntemaschinen einzusetzen, mit denen die Ernte auf die denkbar schnellste und effektivste Weise vollzogen werden kann. Doch diese Art von intensiver Landwirtschaft hat eine Reihe von negativen Folgen für Umwelt, Tier und Mensch: Dazu zählt vor allem der Artenverlust aufgrund der Zerstörung des Ökosystems auf diesen Hainen und die fortschreitende Wüstenbildung mit all ihren weitreichenden Konsequenzen. Mehr zum Thema ”Wie der intensive Olivenanbau zur Wüstenbildung beiträgt”, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

So beschwerlich wie die Ernte per Hand und Ernterechen auf einem alten, natürlich gewachsenen Olivenhain manchmal sein kann (- vor allem in Steillagen wie bei Roger – ), so wertvoll ist dieser traditionelle Olivenanbau jedoch: für Bodenförderung und Humusbildung sowie für die Biodiversität und den Schutz einer reichen Pflanzen- und Tierwelt. Wenn du ausführliche Informationen über die Vor- und Nachteile der einzelnen Erntemethoden erfahren möchtest, dann schau dir gern unseren Blogbeitrag an: “Wie werden Oliven geerntet?”.

Wieviele Personen helfen bei der Olivenernte?

Für einen Olivenhain in der Größe und Lage, wie ihn Roger betreibt, werden bis zu zwei Ernteteams benötigt, wobei ein Team aus jeweils 4 oder 5 Personen besteht. Die Arbeiten innerhalb eines Teams sind klar aufgeteilt: 2 Personen sind stets damit beschäftigt, die Bäume für die Ernter (also für die anderen 2-3 Personen) vorzubereiten. Dazu gehört, die Netze auszulegen und diese anschließend auch zu leeren bzw. die Oliven in die Gefäße oder Säcke abzufüllen. In den steilen Hanglagen, die körperlich am herausforderndsten sind, arbeiten mehrheitlich Männer. Ansonsten gibt es aber auch gemischte Teams.

Es werden einheimische Erntehelfer*innen angestellt und entsprechend den vorgegebenen Entlohnungstabellen bezahlt. Generell berichtet Roger davon, dass die Ernte in solch schwierigen Hainen sehr unbeliebt ist und man fast schon betteln muss, um überhaupt Leute dafür zu finden.

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Wie werden die Oliven weiter verarbeitet?

Nach dem Ernten der Oliven geht es so schnell wie möglich in die Ölmühle. Dort wird das Olivenöl meist kalt extrahiert (auch “kaltgepresst” bezeichnet) und damit ausschließlich im mechanischen Verfahren gewonnen.
Im ersten Arbeitsschritt werden die frisch geernteten Oliven von Blättern und Zweigen getrennt, danach werden sie gewaschen und im Anschluss zu einer Olivenpaste zermahlen. Die schonende Kaltextraktion, bei der die Maische sowie das frisch gewonnene Olivenöl zu keinem Zeitpunkt Temperaturen über 27 °C ausgesetzt wird, garantiert den vollen Erhalt sämtlicher Inhaltsstoffe sowie des ursprünglichen Fettsäuremusters, das ausschlaggebend für Geschmack und Haltbarkeit des Öls ist.

Kleiner Exkurs: Kaltextraktion vs. Kaltpressung? Was ist der Unterschied?

Auf den Etiketten von Olivenöl findet man entweder die Angabe “kaltgepresst” oder “kalt extrahiert” (wie es beim Olivenöl von Roger korrekt der Fall ist). Im Sprachgebrauch und im Handel ist vor allem “kaltgepresst” geläufig, weshalb viele davon ausgehen, dass dies die bessere Qualität verspricht. Aber ist das wirklich so?

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Nein! Die Kaltpressung ist das traditionelle Verfahren, das früher ausschließlich angewendet wurde, heute aber immer seltener anzutreffen ist. Die Kaltextraktion dagegen ist das fortschrittlichere Verfahren, das zugleich auch schonender und der Qualität des Olivenöls zuträglicher ist. Der heutige Qualitätsstandard sollte daher eigentlich “kalt extrahiert” sein. Warum aber steht auf vielen Etiketten von extra nativem Olivenöl immer noch “kaltgepresst” drauf (obwohl die meisten vermutlich kalt extrahiert wurden)? Ganz einfach: Weil dies bei den Verbraucher*innen bekannter ist und immer noch den Ruf hat, “das Beste” zu sein. Das aber ist überholt. Seit 2002 unterscheidet die Europäische Union ganz klar zwischen “kaltgepresstem” und “kalt extrahiertem” Herstellungsverfahren. Beide Methoden haben Gemeinsamkeiten, aber auch ganz entscheidende Unterschiede.

Die Gemeinsamkeiten beider Herstellungsverfahren betreffen vor allem die vorbereitenden Arbeitsschritte und die Temperatur: Sowohl in der Kaltpressung als auch in der Kaltextraktion werden die Oliven vorab von Blättern und Zweigen getrennt, dann gewaschen und zu einer Olivenpaste zermahlen. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass die Temperatur bei beiden Methoden während des gesamten Verarbeitungsprozesses nicht mehr als 27 Grad beträgt.

Übrigens: Das Merkmal “kalt” ist inzwischen kein besonderes Qualitätsmerkmal mehr, denn wirklich heiß presst heute eigentlich niemand mehr. Die Zeiten sind lange vorbei. Vor gut einem Jahrhundert hatten die Ölmüller keine andere Wahl, als das Olivenöl in mehreren Pressungen zu gewinnen: erst kalt und am Ende heiß, indem erhitztes Wasser hinzugefügt wurde, wodurch auch noch der letzte Öltropfen herausgepresst wurde. Diese Vorgehensweise gilt übrigens nur für Olivenöl. Andere Speiseöle werden durchaus, auch mit modernen Methoden, „heiß gepresst“ – auch wenn es, was eine sehr gute Entwicklung ist, immer mehr „handwerkliche“ Ölmühlen gibt, die Speiseöle aus Nüssen oder Saaten rein mechanisch und kalt extrahieren!

Die heutigen Maschinen sind jedoch längst so leistungsstark, dass eine (kalte) Pressung bzw. Extraktion genügt. Die Bezeichnung “erste Kaltpressung”, die man ebenfalls manchmal auf Etiketten liest, ist zwar nicht falsch, aber auch irreführend: Denn hochwertiges Olivenöl wird heutzutage weder heiß noch mehrfach gepresst.

Heiß gepresst bzw. korrekterweise extrahiert wird dennoch, so schreibt es mir Roger. Das Ergebnis ist ein Olivenöl der Güteklasse 3 (Güteklasse 1 ist natives Olivenöl extra, Güteklasse 2 ist natives Olivenöl): Lampantöl, auch Lampenöl genannt. Um dieses zu gewinnen, durchläuft die Maische der hochwertigen Oliven einen zweiten “Extraktionsprozess”, mit mehr Umdrehungen in der Zentrifuge und auch mit höherer Temperatur. Es gibt auch noch eine zweite Ausgangssituation, in welcher Lampantöl aus Oliven hergestellt wird: Sobald das Rohmaterial Oliven nicht mehr nativ ist (bei Roger mit Ernte ab ca. Ende Jahr bzw. je nach Witterung und Reifegrad), wird normalerweise gleich Lampantöl hergestellt. Hier wird die Temperatur nach Möglichkeit bis zu 60 Grad hochgeschraubt, um möglichst viel Olivenöl zu extrahieren. Dieses Lampant Olivenöl wird im Anschluss raffiniert, gemischt mit nativem Olivenöl, schlicht als “Olivenöl” (Güteklasse 3) – in den Handel gebracht. Oftmals wird es auch illegalerweise mit Farb- und Aromastoffen angereichert und / oder es werden andere Speiseöle beigemischt und im Anschluss als natives Olivenöl extra in den Handel gebracht.  Dieser Prozess, Oliven aus Maische eines vorangegangen Exktraktionsprozesses oder qualitativ minderwertigen Oliven zu Lampantöl zu verarbeiten, ist nach Rogers Aussage hochrentabel und beliebt. Wie ist es sonst zu erklären, dass die Vergütung pro Tonne Olivenöl nur ca. 10 % unter dem für natives Olivenöl extra liegt.

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Oben: Eine Ölmühle mit Kaltpressung, Unten: Eine moderne Olivenöl-Extraktionsanlage

Quelle zum Thema “Kaltpressung unter 27 Grad Celsius”: DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 29/2012 DER KOMMISSION vom 13. Januar 2012 mit Vermarktungsvorschriften für Olivenöl