Die Hojiblanca Olive im Kurzporträt

 

Steckbrief: Hojiblanca Olive

  • Anbaugebiet: Cordoba, Malaga, Granada, Sevilla
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl und Tafeloliven
  • Geschmack: süß, leicht bitter und pikant, mit Kräuternoten
  • Eignet sich besonders: für Salate, Schmorgerichte, Fleisch- und Fischmarinaden, zur Garnierung kalter Speisen

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Auch diese Olivensorte Spaniens wird gern als Alleskönner für Olivenöl und als Tafelolive verwendet. Die Hojiblanca Olive ist eine grüne Frucht mit grünem Fruchtfleisch, die vor allem in Cordoba, Malaga, Granada und Sevilla angebaut wird. Man erkennt diese spanische Olivensorte gut an den weißen Unterseiten der Olivenblätter, was ihr schließlich auch den Namen „Hojiblanca“ (weißes Blatt) verliehen hat.

Geschmacklich zeichnet sich die Hojiblanca Olivensorte durch süße und leicht bittere Noten mit einer finalen Schärfe aus. Ihr Aroma erinnert an Kräuter, Artischocken und frisch geschnittenem Gras. Diese Olivensorte Spaniens eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Salaten, Schmorgerichten, Fleisch- und Fischmarinaden sowie zur Garnierung kalter Speisen.

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Die Arbequina Olive im Kurzporträt

 

Steckbrief: Arbequina Olive

  • Anbaugebiet: Katalonien (Tarragona und Lleida) und Aragon, auch Andalusien und Kastilien-La Mancha
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: süßlich-fruchtig, nussig, mild
  • Eignet sich besonders: für Fischgerichte, in Salaten und aufs Brot

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Die Arbequina ist eine der bekanntesten Olivensorten Spaniens. Ihren Namen hat sie dem katalonischen Ort Arbeca in Lleida zu verdanken. Katalonien ist neben dem hohen Aragon auch Hauptanbaugebiet dieser Olivensorte. Inzwischen hat sich der Anbau dieser Sorte aber in ganz Spanien ausgebreitet, so auch in Andalusien und Kastilien-La Mancha. Grund dafür ist, dass die haselnussgroße Arbequina Olive relativ ertragreich und auch gut geeignet für den Anbau auf hochindustriellen Olivenhainen ist.

Das Arbequina Olivenöl hat eine hellgelbe bis grünliche Färbung und ist arm an Bitterstoffen, weshalb es kaum scharfe oder bittere Aromen aufweist. Sein Geschmack ist süßlich-fruchtig und erinnert an Olive, Apfel, Mandel und Banane. Diese Olivensorte ist besonders für diejenigen interessant, die einen milden und leichten Geschmack bevorzugen. Das Arbequina Olivenöl hat eine geringe Oxidationstoleranz, sodass es sich vor allem für den rohen Genuss in Salaten, auf Brot oder anderen Lebensmitteln eignet, aber auch für die Zubereitung von Fischgerichten und –marinaden.

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Die Cornicabra Olive im Kurzporträt

 

Steckbrief: Cornicabra Olive

  • Anbaugebiet: Toledo, Ciudad Real, Madrid, Cáceres, Badajoz
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: würzig, süßlich-fruchtig, leicht bitter
  • Eignet sich besonders: zum Verfeinern von Wild- und Gemüsegerichten, für Salate

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Die Cornicabra Olive wird in Spanien am zweithäufigsten angebaut – vor allem in den Provinzen Toledo, Ciudad Real und Madrid, aber auch in Cáceres und Badajoz. Ihren besonderen Namen verdankt die grüne Frucht ihrer gebogenen Form, die mit etwas Fantasie einem Ziegenhorn gleicht.

Dieses goldgelbe Olivenöl zeichnet sich vor allem durch seinen ausgeprägten und würzigen Geschmack aus. Neben einem süßlichen Fruchtaroma, das an Olive und Apfel erinnert, hat es auch aromatische Kräuternoten mit einer leicht bitteren Nuance. Es eignet sich daher ideal zum Verfeinern von Wildgerichten, Gemüsespeisen und Salatmarinaden.

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Die nächtliche Olivenernte – Auswirkung auf die Qualität von Olivenöl

 

Ein wichtiger Aspekt vom biozyklisch-veganen Anbau ist der nachhaltige und rücksichtsvolle Umgang mit der Natur. Das schließt Biodiversität und Artenvielfalt sowie die Tierwelt mit ein. Dementsprechend wird auch auf die Vögel geachtet, die in den Bäumen der Olivenhaine ihren Lebensraum finden. Damit sie so wenig wie möglich gestört werden, erntet man beim biozyklisch-veganen Anbau per Hand oder mit dem Ernterechen. Die nächtliche Ernte mit der Maschine kann für die Vögel, die in den Olivenbäumen ihre Nester haben, fatal enden.

In diesem Beitrag berichten wir über eine Studie aus Italien von 2014. Darin geht es um die Auswirkungen von nächtlicher Ernte auf die Qualität von Olivenöl. Die Bestimmung der Qualität eines extra nativen Olivenöls hängt nämlich nicht nur von der genutzten Olivensorte ab, sondern auch von Faktoren wie Säuregehalt und Temperatur. Und die niedrigere Temperatur bei Nacht ist ein ausschlaggebender Punkt für die Ernte bei Nacht.

Möchtest du Olivenöl aus handgepflückten Oliven kaufen oder dich einfach noch mehr zum Thema Olivenöl informieren? Dann bist du bei uns genau richtig. Dieser Beitrag wird dir präsentiert von Bio-Vegan-Bestellen, deinem Infoportal für Bio-Olivenöl.

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Inhalte des Beitrags

Über die Studie – was Olivenöl mit Wein gemeinsam hat

Um bestimmen zu können, ob der Zeitpunkt der Ernte einen Einfluss auf die Qualität des hergestellten Olivenöls hat, wurde im Jahr 2014 von Forschern eine Studie zur nächtlichen Ernte durchgeführt. Es ist bereits bekannt, dass der Reifegrad einer Olive großen Einfluss auf die Qualität des Öls hat. Schließlich bestimmt die Reifephase der Olive den Öl- und Säuregehalt. Grund für die Durchführung der Studie ist, dass die klimatischen Bedingungen, in denen die Oliven wachsen, ebenfalls Einfluss auf die Qualität haben können.

Nächtliches Ernten ist eine Methode, die bereits seit 1998 für “Chardonnay” Wein aus Sizilien angewendet wird. Dort liegen die Temperaturen tagsüber oft über 35 Grad, was den Gärungsprozess der Trauben beschleunigt und so das Aroma verfälscht. Bei Nacht liegen die Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad. Das sind Temperaturen, in denen das volle Aroma erhalten bleibt. Natürlich sind kühlere Temperaturen auch für die Erntehelfer*innen weniger anstrengend und somit weitaus angenehmer! In Australien und Kalifornien wird die nächtliche Ernte seit bald 30 Jahren durchgeführt.

Was hat das mit Oliven zu tun? Oliven wachsen ebenfalls in Gebieten, in denen die Temperaturen sehr hoch sein können. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimawandel wird es auch tagsüber immer heißer. Und weil die Oliven nach der Ernte schnell weiterverarbeitet werden müssen und sehr empfindlich sind, kann die Temperatur beim Erntezeitpunkt eventuell Auswirkungen auf das fertige Olivenöl haben. Um zu testen, ob diese Temperaturunterschiede die Qualität der Olivenöle verändert, wurde diese Studie mit Oliven durchgeführt.

Ein Tipp am Rande von unserer Seite: Du möchtest, dass dein hochwertiges Olivenöl möglichst lange seine hohe Qualität beibehält? Bei bereits fertigem Olivenöl spielt die Temperatur, der Lichteinfluss und allgemein die Lagerung und Verpackung ebenfalls eine große Rolle, was die Haltbarkeit betrifft. So ist die Bag-In-Box Verpackung* eine sehr gute Wahl für Olivenöl. Zu hohe Temperaturen sorgen dafür, dass der Säuregehalt im Öl schneller steigt und sich somit die Qualität verschlechtert.

Einflussfaktoren für die Qualität von Olivenöl

Olivenöl wird in verschiedene Qualitätsstufen unterteilt. Es gibt einige Faktoren, welche die Qualität des Olivenöls beeinflussen. Natürlich hat die Olivensorte selbst einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Olivenöls. Aber auch die agrartechnischen und technologischen Entscheidungen, die beim Anbau und der Ernte getroffen werden, sind wichtig.

Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:

  • Umwelt und Klimabedingungen (z.B. Temperatur, Regen, Feuchtigkeit und Art des Bodens, Höhenlage)
  • Reifezustand bei der Ernte
  • Erntemethode
  • Lagerung
  • Press- und Extraktionsmethoden

Der beste Erntezeitpunkt ist derjenige in der Reifephase, wo die Oliven noch nicht die Vollreife erreicht haben und den höchsten Polyphenolgehalt bei maximaler Ölanreicherung aufweisen. Gleichzeitig haben sie zu diesem Zeitpunkt wenig Wasser, Zucker und einen niedrigen Säuregehalt.

Die Lagerung in perforierten Kisten, die für gute bzw. gleichmäßige Belüftung sorgen, verhindert den Fermentierungs- bzw. Gärungsprozess. In Kombination mit einer Lagerung, die so kurz wie möglich sein sollte, sorgt das für den Erhalt der Aromen in der Olive. Bei zu langer Lagerung gehen zu viele Aromastoffe in der Olive verloren.

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Was Olivenöl extra vergine einzigartig macht, sind vor allem die nicht-wasserlöslichen Bestandteile. Das beinhaltet die Anteile im Öl, die zum Geschmack von Olivenöl sowie zu dessen Nährwerten und natürlichen Antioxidantien beitragen. Zu den Antioxidantien gehören phenolhaltige Stoffe, die durch den Abbau von Oleuropein (eine Art Bitterstoff, der in grüner Olivenhaut vorkommt) und Ligstrosid (eine wichtige phenolische Verbindung in Olivensorten) entstehen. Sie sorgen für die antioxidantischen, bitteren und scharfen Eigenschaften von Olivenöl. Die flüchtigen Anteile stammen von Lipoxygenasen (Enzyme), die für die Aromastoffe sorgen.

Aufbau und Ablauf der Studie

Für die Forschung wurde mit der Olivensorte “Ogliarola Salentina” Olivenöl hergestellt, was eine sehr fruchtige Olivensorte ist. Die für die Studie relevanten Olivenbäume standen auf demselben Olivenhain. Sie wurden mit Blattdüngung, vier Pestizidbehandlungen und einer chemischen Unkrautvernichtung behandelt. Außerdem wurden die Olivenbäume zur selben Zeit gepflanzt und auf ähnliche Weise beschnitten.

Vor der Ernte wurde sichergestellt, dass sich die Früchte im gleichen Reifestadium befanden und nicht durch Parasiten befallen waren. Geerntet wurde tagsüber von 7.00- 13.00 Uhr und nachts von 20.00- 02.00 Uhr. Nach der Ernte wurden die Oliven in perforierten Kisten á 300 kg für circa 5 Stunden aufbewahrt. Die Lagerzeit war für Oliven beider Erntezeiten gleich.

Die Weiterverarbeitung der nächtlich geernteten Oliven wurde am frühen Morgen durchgeführt, während die Weiterverarbeitung der am Tag geernteten Oliven am Nachmittag durchgeführt wurde.

Unter gleichen Verfahren und mit denselben Maschinen wurden die Oliven zu Olivenöl verarbeitet. Von den fertigen Olivenölen wurden dann Proben genommen. Die Proben wurden auf die einzelnen Inhaltsstoffe (Fettsäuren, Säuregehalt, Sterolgehalt, Polyphenolanteil uvm.) getestet. Es wurde eine sensorische Auswertung durchgeführt, das bedeutet, dass der Geruch, die Konsistenz und der Geschmack getestet wurde. Die allgemeine Qualität wurde auf Basis von 13 Faktoren berechnet, die Eigenschaften der Nährwerte und Organoleptik von extra vergine Olivenöl beschreiben.

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Ergebnisse der Studie – Unterschiede der Olivenöle

Die Olivenöle beider Erntezeitpunkte waren in extra vergine Qualität. Kosten und Produktivität der Helfer*innen wurde dabei nicht verglichen.

Die Unterschiede in den gemessenen Werten der verschiedenen Bestandteile waren teilweise sehr gering. Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Der Ertrag, also die erhaltene Ölmenge, war nahezu identisch. (Tagernte: 13,8 %, Nachternte: 13,9 %)
  • Zeit und Temperatur der Lagerung sowie die Temperatur bei der Gewinnung des Olivenöls sind die entscheidendsten Faktoren für Qualität und Charakteristik des Olivenöls.
  • Durch niedrigere Temperaturen (bei der nächtlichen Ernte und der Gewinnung) wird das Olivenöl positiv beeinflusst.
  • Die flüchtigen “grünen Aromen” des Olivenöls werden durch die Zeit und Temperatur der Lagerung nach der Ernte sowie bei der Gewinnung ebenfalls positiv beeinflusst.

Das Olivenöl aus nächtlicher Ernte hatte fruchtigere, “grünere” (grasige) Aromen und mehr Anteile, die nussig sind bzw. an Banane oder Apfel erinnern. Es war allgemein kräftiger im Geschmack. Es hatte außerdem einen leicht höheren Polyphenolgehalt und schmeckte “frischer”, weil die Oliven durch kühlere Temperaturen weniger oxidativem Stress ausgesetzt waren. Das bedeutet, dass hier weniger Sauerstoffverbindungen vorhanden waren. Sauerstoff ändert den Säuregehalt und lässt Öl schneller “altern”.

Die Problematik der nächtlichen Olivenernte

Im ersten Moment hört es sich gar nicht so schlecht an, dass bei Nacht geerntet wird. Die Temperaturen machen die Arbeit für die Erntehelfer*innen angenehmer, die Oliven werden geschont und die Qualität des Olivenöls wird in manchen Aspekten sogar verbessert. Und das nur, weil der Erntezeitpunkt verändert wurde.

Leider geht aus der Studie nicht klar hervor, welche Erntemethode angewendet wurde (Maschinelle Ernte, Ernterechen, Ernte von Hand, …). Es ist nämlich aus mehreren Gründen nicht egal, ob die Oliven per Hand oder Ernterechen geerntet wurden oder ob Erntemaschinen zum Einsatz kommen. Denn die Olivenernte mit der Maschine kann Nachteile haben, wie du im nächsten Absatz erfährst.

Oliven: Maschinenernte und Ernte bei Nacht

Eine zeitsparende und “moderne” Erntemethode ist das Ernten mit der Erntemaschine. Zum einen gibt es die Rüttelmaschine: Sie hält den Baumstamm und schüttelt die Oliven vom Baum in darunter aufgespannte Netze und Planen. Zum anderen gibt es auch Maschinen, die wie große “Staubsauger”, die Oliven direkt vom Baum saugen. Die Maschinen können nicht in jedem Gelände eingesetzt werden. Somit können nicht alle Olivensorten auf diese Weise geerntet werden.

Der Einsatz von Maschinen ist aus zwei Gründen problematisch. Das eine ist, dass die Erntemaschinen bei der nächtlichen Olivenernte Vögel töten können. Denn die Erntemaschinen mit der Saugtechnik saugen alles ein, was sie zu fassen bekommen. Dabei handelt es sich nicht nur um Blätter, Äste oder Insekten. Auch Vögel, die in den Bäumen ihre Nester haben, können mit eingesaugt werden und verenden. Denn insbesondere bei Nacht suchen Zugvögel oder Singvögel (wie beispielsweise der Olivenspötter) Schutz und Ruhe in den Olivenbäumen. Kommen die Erntemaschinen nachts zum Einsatz, sorgen die grellen Lichter bei den Vögeln für Orientierungslosigkeit. Sie sind zu verwirrt, um zu fliehen. Sie verharren in ihrer Position. Somit kommen noch mehr Vögel zu Schaden als am Tag.

Eine weitere Problematik ist, dass der hochintensive Olivenanbau vielfach zur Wüstenbildung beiträgt. Und Olivenhaine, die maschinell beerntet werden können, zählen in der Regel zu den hochintensiven Plantagen. Details dazu kannst du in unserem Beitrag “Wie der intensive Olivenanbau zur Wüstenbildung beiträgt” nachlesen. Neben der Problematik der Wüstenbildung kommt hinzu, dass die Artenvielfalt und Biodiversität in diesen hochintensiven Olivenhainen in der Regel bedeutend geringer ist als bei traditionellen Olivenhainen.

 Intensiver, moderner Olivenanbau in Südeuropa - Olivenplantage

Auf dem Bild oben ist ein Olivenanbau zu sehen, der noch nicht zum hochintensiven zählt! Doch was ist zu sehen? Eine reine Monokultur, die bewässert werden muss!

Dazu im Vergleich das folgende Bild eines traditionellen Olivenhains in Griechenland. Du kannst dir selbst denken, welcher mehr Lebensraum für verschiedene Pflanzenarten, Insekten und Vögel bietet:

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Der Erntezeitpunkt ist bedeutend

Zurück zum Einfluss der nächtlichen Ernte auf Olivenöl: Die Qualität des Olivenöls wird sehr stark von der Reife der Olive beeinflusst. Wird die Olive geerntet, wenn sie gerade im Übergang von unreif zu reif ist, erzeugt sie ein hervorragendes Olivenöl in bester Qualität. Diese Übergangsphase ist allerdings nicht sehr lang und kann nach wenigen Wochen bereits überschritten sein.

Auf traditionellen Olivenhainen werden Oliven per Hand oder mit dem Ernterechen geerntet, was positive Auswirkungen auf die Umwelt hat, da unter anderem Wüstenbildung verhindert wird. Gleichzeitig kann dies aber mitunter auch zu mehr Stress für die Erzeuger*innen und Erntehelfer*innen führen, da die Ernte entsprechend länger dauert und sie sich beeilen müssen, um das Zeitfenster des optimalen Reifegrads der Oliven nicht zu überschreiten.
Kurzum: Die Handernte ist zwar zeit- und kostenintensiver, aber sie ist viel besser für Umwelt und Tierwelt, außerdem ist sie auch schonender für die Oliven selbst.

Unser Fazit

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Die Temperaturen bei der Ernte, während der Lagerung und während der Gewinnung machen den größten Qualitätsunterschied aus. Je kürzer die Lagerung dauert und je kühler die Temperatur bei der Gewinnung des Olivenöls ist, desto besser ist die Qualität des Olivenöls. Extra native Olivenöle werden kalt extrahiert (oftmals auch “kaltgepresst” bezeichnet). Die Temperaturen bei der Gewinnung darf 27 Grad Celsius nicht überschreiten.

Die maschinelle Ernte von Oliven hat mehrere Vorteile und wird teils auch im biologischen Anbau durchgeführt. Es liegt auf der Hand, dass die schnellere und unkompliziertere Maschinenernte weniger Erntehelfer*innen benötigt und damit auch bedeutend geringere Kosten hat. Die Ernte per Hand bei Nacht wäre für Erntehelfer*innen wahrscheinlich belastender als am Tag, da der menschliche Biorhythmus erheblich gestört wäre. Wochenlang nachts arbeiten und tagsüber schlafen, wäre schlichtweg eine Zumutung.

Wird Olivenöl bei Nacht geerntet, dann steigt in einigen Aspekten zwar die Qualität, so die Ergebnisse der Studie. Gleichzeitig bringt die Ernte bei Nacht aber auch bedeutende Nachteile mit sich. Aus gutem Grund ist die maschinelle Ernte in vielen Ländern mittlerweile verboten, da dabei viele Vögel getötet werden. Daher sollte man gut überlegen, ob der zu erwartende Qualitätsunterschied verhältnismäßig ist und sich wirklich lohnt.

Auch wenn die Qualität des Olivenöls bei der Nachternte geringfügig höher ist, haben wir uns aus Gründen der Nachhaltigkeit dafür entschieden, nur Olivenöle zu empfehlen, die aus tagsüber geernteten Oliven gewonnen wurden. So wie das griechische Olivenöl aus biozyklisch-veganem Anbau* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt). Oliven und Olivenöle aus hochintensiven Olivenhainen lehnen wir ebenfalls ab, da uns Artenvielfalt und Biodiversität wichtig sind.

 

Anbieterverzeichnis: Ökologisches Olivenöl – Das “Gold der Extremadura”


Ökologisches Olivenöl: Das “Gold der Extremadura”

Über die Finca La Morera aus Spanien, mit dem ökologischen Olivenöl „Gold der Extremadura“

In ihrem Onlineshop verkauft die ALCORNEO Trading GmbH aus Hamburg ein Olivenöl aus ökologischer Landwirtschaft, welches aus der Produktion von eigenen Olivenhainen in der spanischen Extremadura, an der Grenze zu Portugal gelegen, stammt.

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Das Besondere „Gold der Extremadura“ ist:

Auf nahezu 470 Hektar wird eine extensive Landwirtschaft betrieben. Dieses findet in einer unberührten Natur mit vielen seltenen Vögeln wie Adlern, Bartgeiern und anderen Tierarten statt. Eine große Schafherde lebt als natürlicher Gärtner in einer einzigartigen Symbiose mit den teils mehrere hundert Jahre alten Olivenhainen.

Geerntet wird mittels schonender Verfahren. D.h. moderne Maschinen in Kombination mit Handernte kommen in der Erntezeit zum Einsatz, da die Olivenbäume auf einem sehr hügeligen Terrain gelegen sind und sehr viel Wert auf einen behutsamen Umgang mit den Olivenbäumen gelegt wird.

Sortenreines Olivenöl aus ökologischem Anbau in Spanien – mehrfach prämiert

Das sortenreine Morisca Olivenöl “Gold der Extremadura Bio”* ist sehr kräftig, da es relativ früh geerntet wird. Es schmeckt nach reifen Früchten, Beeren und hat auch einige grasige Note. Dies ist durch Analysen auf internationalen Olivenölwettbewerben nachgewiesen (Athena International Olive Oil Competition, Great-Taste-Wettbewerb, International Olive Oil Competition). Da die Sorte “Morisca” relativ groß und fruchtig ist, werden ca. 15-20 kg Oliven für einen Liter Olivenöl benötigt. Das Olivenöl passt gut zu Joghurt mit frischen Früchten, zu Salat, frischem Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Über uns – Das „Gold der Extremadura“

Hochwertiger, biologischer Anbau in historischen Olivenhainen mit altem Baumbestand in Verbindung mit schonender Ernte zu einem relativ frühen Erntezeitpunkt, um die Polyphenole und andere wichtige Inhaltsstoffe zu optimieren, das macht das „Gold der Extremadura“* aus! Dabei liegt die gesamte Lieferkette, vom Anbau bis zum Verkauf, in einer Hand.

ALCORNEO Trading GmbH

Arndtstr. 21

22085 Hamburg

Telefon: 0172/4684121

info@alcorneo.de

» Bio Olivenöl “Das Gold der Extramadura” direkt auf amazon bestellen*

» Zur Webseite von Gold der Extremadura

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Anbieterverzeichnis: Sortenreines Picual Bio-Olivenöl von Delidía

 

Über den Onlineshop Delidía, mit sortenreinem Picual Bio-Olivenöl aus Spanien

Im Onlineshop von Delidía finden sich drei verschiedene sortenreine Picual Bio-Olivenöle aus Spanien, welche direkt vom Bio Olivenbauer Enrique bezogen werden. Als Olivenöl-Produzent in der 8. Generation, mit eigener Ölmühle und über 40 Jahren Erfahrung, weiß Enrique, wie man ein hochwertiges Bio Olivenöl produziert – fernab des Mischmaschs im Supermarkt!

Das Besondere an den Bio Olivenölen von Delidía ist:

Zur Herstellung verwendet der Olivenölbauer Enrique ausschließlich sein selbst angebauten Picual-Oliven. Enrique presst die Oliven in seiner eigenen Ölmühle, eine Besonderheit, weil Ölmühlen in der Anschaffung teuer sind. Aber nur so kann er seinen hohen Ansprüchen genügen, weil es nur so verlässlich möglich ist, dass zwischen Ernte und Presse in der Regel nicht mehr als 3 Stunden vergehen. Warum das nicht nur besonders, sondern besonders wichtig ist? Jede Verletzung der Olive führt zu einer Oxidation. Jede Oxidation führt zu Fehlern in Geruch und Geschmack. Mit der fincaeigenen Ölmühle erreicht er eine möglichst kurze Oxidationszeit, die geringste Oxidation und so ein sehr hochwertiges Olivenöl der Güteklasse „Nativ Extra“.

Sortenreines, Picual Bio-Olivenöl aus Spanien – Direktimport vom Erzeuger Enrique aus der Provinz Jaén in Andalusien

Sortenreines Picual Jahrgangsolivenöl: Auslese 1. Erntetag. Enrique, der Olivenbauer des Bio-Olivenöls von Delidía, hat die besten Oliven des ersten Erntetags ausgewählt, um die authentischsten Olivenaromen einzufangen. Beim Öffnen der Flasche strömt dir dieser Duft entgegen: Intensiv fruchtig nach grünen Oliven, mit einem Hauch von grüner Tomate, Artischocke, grüner Banane und frisch geschnittenem Gras. Im Mund fängt es sanft an und nach und nach nimmt seine Intensität zu, gefolgt von einem bitteren und würzigen Nachgeschmack von mittlerer bis hoher Intensität, voll grüner Frucht. Es ist der Duft des ersten Erntetags.

Das mittelfruchtige Medio schmeckt fruchtig und aromatisch. Es passt gut zu leichten Speisen, als Salatdressing und als Öl für den Luxus im Alltag.

Intenso, das intensiv fruchtige Olivenöl, passt in Kombination mit anderen kräftigen Zutaten wie Oliven oder Knoblauch. Dieses Olivenöl ist ideal zu frischem Brot, damit das Aroma der fruchtig-scharfe Noten voll zur Geltung kommen.

Alle drei Olivenöle werden in Enriques eigener Ölmühle gewonnen und sind Jahrgangsolivenöle. Geerntet wird von Oktober bis Anfang November.

Die Vielfalt der Olivenöle ist, je nach Olivenöl, für fast jedes Food Pairing geeignet, zum Beispiel für Salate und Dressings, aromatische Suppen wie Gazpacho, pur oder mit Salz auf Brot oder als Ergänzung zu kräftigen Geschmacksnoten von Zwiebeln oder Knoblauch.

Über uns – Delidía Onlineshop

Ob spanisches Olivenöl, italienischer Balsamico oder französisches Fleur de Sel – mit den besten Produkten kann Genuss auch im Alltag ganz einfach sein. Das Ziel bei Delidía ist deshalb immer, diese ganz besonderen Produkte zu finden und nach Deutschland zu bringen. Bei der Reise durch Andalusien hat der Olivenbauer Enrique die Gründer von Delidía sofort überzeugt – nicht nur mit seinem außergewöhnlichen Öl, sondern auch mit seiner Geschichte und seiner besonderen Beziehung zu seinem Produkt.

Delidía UG (haftungsbeschränkt)
Kopenhagenerstrasse 15
10437 Berlin

Telefon: +49 30 403611 97
hallo ät delidia.de (bitte ät ersetzen durch @)

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Produktvorstellung: Sortenreines Arbequina Bio-Olivenöl von deortegas aus Spanien

 

Das sortenreine Bio-Olivenöl spiegelt das typische Aroma der Arbequina Oliven wider: Frisch, fruchtig und mild im Geschmack.

Mehrfach prämiertes, sortenreines Arbequina Olivenöl

Die Sorgfalt, die in den Anbau dieser Oliven gesteckt wird, kann man schmecken. Der Charakter der Arbequina Olive zeigt sich in diesem sortenreinen Olivenöl, welches aus den kleinen, ungefähr haselnussgroßen Oliven gewonnen wird. Die hohe Qualität wird auch immer wieder bei Wettbewerben bestätigt: So hat das Olivenöl mehrfach einen der Top-Ten-Plätze beim OliveOil Award der BioFach belegt und wird fast jedes Jahr bei weiteren Wettbewerben mit Silber oder Gold ausgezeichnet. Wer Arbequina probieren möchte, der ist hier richtig.

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Frisch, mild und fruchtig – für fast alles geeignet!

Das Arbequina Olivenöl von deortegas ist harmonisch und wird im Geschmack – trotz der frühen Ernte – nicht dominiert von allzu starker Schärfe oder Bitterkeit. Beides bleibt dezent im Hintergrund, was typisch für die Arbequina Olive ist! Dadurch passt es ideal zu vielen Arten von Salaten, zu Grillgemüse, Suppen, Bruschetta mit Tomaten, Tomatensalat oder einfach zu Brot. Der Hersteller empfiehlt dieses Olivenöl außerdem auch für die Zubereitung von Mayonnaise, Aioli, Gazpacho, Toast oder Pizzateig.

Der herrliche Duft von frischem Olivenöl!

Wenn du die Flasche öffnest, dann hast du genau den Duft in der Nase, den du von frischem Olivenöl erwartest: grün, frisch, floral und intensiv nach Oliven!

Ein frisches Öl mit fruchtiger Note, mittlerer Bitterkeit und ein bisschen Schärfe, das sich durch ein Aroma grüner Früchte mit Nuancen von grünen Mandeln, Tomaten, Bananen und Äpfeln auszeichnet: Und all das in einer guten Harmonie!

Das native Olivenöl extra von deortegas mit der Sorte Arbequina findest du bei Suppenhandel*.

Suppenhandel

Die Familie Ortega: Die Menschen hinter dem Olivenöl

Seit mehr als 30 Jahren widmet sich die Familie Ortega dem biologischen Olivenanbau. Im Jahr 2008 gründeten Marcelo Ortega und Rafaela Ortega ihre eigene Ölmühle mit dem klaren Ziel, ein köstliches biologisches natives Olivenöl extra von höchster Qualität anzubieten.

Auf 170 Hektar konventioneller und biologischer Anbaufläche werden über 33.000 Olivenbäume verschiedener Generationen gepflegt

Angebaut werden die Olivensorten Arbequina, Picual, Cornicabra, Hojiblanca und Frantoio.

Produktvorstellung: Sortenreines Arbequina Bio-Olivenöl von deortegas aus Spanien

Biologischer Olivenanbau aus Überzeugung

Die Familie Ortegas hat ein integriertes, nachhaltiges Landwirtschaftsmodell entwickelt, bei dem sie alles, was sie dem Boden entnehmen, bestmöglich nutzen und alle Nebenprodukte der Ölproduktion wiederverwerten. Sie mischen die Olivenreste und den Baumschnitt mit natürlichem Dünger und verwenden ihn zur organischen Düngung der Böden. Sie verwenden die Olivenkerne als Brennstoff für Heizung und Warmwasser in der Ölmühle, und die Blätter, die sie bei der Reinigung der Oliven sammeln, dienen als biologisches Viehfutter.

Auf diese Weise vervollständigen sie den natürlichen Kreislauf, den sie für die Zukunft unserer Welt für unerlässlich halten und welcher Teil ihrer Philosophie als Landwirte und als Unternehmen ist. Ihr Ziel mit dem biologischen Anbau der Oliven ist ganz klar, eine Frucht mit all ihrem Geschmack, ihren Aromen und ihren Eigenschaften zu produzieren, indem landwirtschaftliche Methoden angewendet werden, welche die Natur respektieren.

Dieses Olivenöl ist richtig für dich, wenn …

… du Olivenöle mit Charakter magst, die nicht mit zu viel Schärfe oder Bitterkeit deine Gerichte überdecken. Dafür erhältst du ein sortenreines, nuancenreiches Olivenöl aus biologischem Anbau, welches fast jedes Gericht gut abrundet.

Das Olivenöl von deortegas findest du im Onlineshop von Suppenhandel*.

 

Die bekanntesten Olivensorten Spaniens

 

Spanien ist der weltweit größte Produzent von Olivenöl und Tafeloliven. Rund 1,4 Millionen Tonnen spanisches Olivenöl wurde allein im Erntejahr 2020/21 produziert. Hauptanbaugebiete sind vor allem Andalusien, aber auch Kastilien-La Mancha, Katalonien und Extremadura.
Spanien hat nicht nur die größten Anbauflächen, sondern bietet mit rund 250 Olivensorten auch eine hohe Vielfalt. Worin sich die einzelnen Olivensorten Spaniens unterscheiden, wofür sie sich am besten eignen und was wir Verbraucher*innen über die Schattenseiten des expansiven Olivenanbaus in Spanien wissen sollten, das erfährst du in diesem Beitrag.

Welche Olivensorten Spaniens besonders beliebt sind, worin sie sich unterscheiden, und wofür sie in der Küche am besten verwendet werden können: Das erfährst du in diesem Beitrag von Bio-Vegan-Bestellen, deinem Infoportal für Bio-Olivenöl.

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Beitragsübersicht:

Wie viele Olivensorten gibt es in Spanien?

Rund 250 verschiedene Olivensorten werden in Spanien kultiviert und für die Produktion von Olivenöl oder Tafeloliven verwendet. Diese Vielfalt an Olivensorten ist vor allem in den regional sehr unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und klimatischen Bedingungen sowie in Spaniens idealer Lage im Mittelmeerraum begründet.

Jede einzelne der 250 Olivensorten Spaniens hat ihre ganz individuelle Charakteristik in puncto Größe, Form, Farbe, Geruch und vor allem natürlich im Geschmack: ob mild, süßlich, fruchtig, herb, bitter oder pikant – die Nuancen sind vielfältig. Je nachdem, welche Olivensorte zur Pressung verwendet wird, schmecken auch die Olivenöle ganz unterschiedlich.

Olivenöl und Tafeloliven – Die wichtigsten Olivensorten Spaniens im Kurzporträt:

Auch die Verwendung variiert: Die meisten spanischen Olivensorten werden zu Olivenöl verarbeitet. Ein paar wenige Sorten werden vorrangig als Tafeloliven zum Verzehr verwendet und wieder andere Olivensorten eignen sich als Allrounder sowohl für Olivenöl als auch für Tafeloliven. Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die wichtigsten Olivensorten Spaniens und ihre Verwendung genauer vor.

“Die Top 5” – Spaniens Olivensorten für Olivenöl

 Olivenflaschen ohne Etikett, Vergleich von Olivenölen

Picual 

  • Anbaugebiet: Jaén, Córdoba, Granada, Kastilien-La Mancha
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: vollmundig, süßlich-fruchtig, leicht bitter
  • Eignet sich besonders: zum Kochen und Braten, zur Konservierung gekochter und roher Speisen, für süße Gerichte

Delidia

Die Picual-Olive* ist die Olivensorte, die nicht nur in Spanien, sondern auch weltweit am häufigsten angebaut wird. Etwa die Hälfte aller in Spanien produzierten Oliven gehört zu dieser Olivensorte. Auf über 900.000 Hektar Anbaufläche wird die Picual Olive vor allem in Andalusien rundum Jaén, aber auch in Córdoba, Granada und Kastilien-La Mancha kultiviert.

Grund für die Beliebtheit ist der hohe Ölgehalt dieser Olivensorte, der üblicherweise zwischen 20 und 27 Prozent liegt. Auch ist diese Olivensorte Spaniens nicht besonders anspruchsvoll, bringt im Anbau schnell Früchte hervor und lässt sich aufgrund seiner Größe gut maschinell ernten.

Das Olivenöl der Picual-Olive* hat einen vergleichsweise hohen Anteil an Polyphenole, was im Abgang zu einer leichten Schärfe führt. Diese ist neben dem meist vollmundigen, süßlich-kräftigen und eher fruchtigen Aroma gut herauszuschmecken.

Das grünliche Olivenöl der Sorte Picual* zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus, weshalb es gut zum Kochen und Braten verwendet werden kann. Auch ist es gut geeignet für die Konservierung gekochter oder roher Speisen sowie zur Abrundung süßer Gerichte. Ihren Namen verdankt die schwarze Picual-Olive übrigens ihrer besonderen Form, da sie am Ende eine Spitze (“pico”) statt einer Rundung hat.

In einem unserer Partnershop findest du ein Picual-Olivenöl der ersten Ernte, welches bei Tests der Stiftung Warentest mit der Note “Gut” abgeschnitten hat! Hier kannst du das “Solereo Romero, Erste Ernte, Picual Bio Natives Olivenöl Extra” kaufen*.

Arbequina

  • Anbaugebiet: Katalonien (Tarragona und Lleida) und Aragon, auch Andalusien und Kastilien-La Mancha
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: süßlich-fruchtig, nussig, mild
  • Eignet sich besonders: für Fischgerichte, in Salaten und aufs Brot

Die Arbequina ist eine der bekanntesten Olivensorten Spaniens. Ihren Namen hat sie dem katalonischen Ort Arbeca in Lleida zu verdanken. Katalonien ist neben dem hohen Aragon auch Hauptanbaugebiet dieser Olivensorte. Inzwischen hat sich der Anbau dieser Sorte aber in ganz Spanien ausgebreitet, so auch in Andalusien und Kastilien-La Mancha. Grund dafür ist, dass die haselnussgroße Arbequina Olive relativ ertragreich und auch gut geeignet für den Anbau auf hochindustriellen Olivenhainen ist.

Das Arbequina Olivenöl* hat eine hellgelbe bis grünliche Färbung und ist arm an Bitterstoffen, weshalb es kaum scharfe oder bittere Aromen aufweist. Sein Geschmack ist süßlich-fruchtig und erinnert an Olive, Apfel, Mandel und Banane. Diese Olivensorte ist besonders für diejenigen interessant, die einen milden und leichten Geschmack bevorzugen. Das Arbequina Olivenöl* hat eine geringe Oxidationstoleranz, sodass es sich vor allem für den rohen Genuss in Salaten, auf Brot oder anderen Lebensmitteln eignet, aber auch für die Zubereitung von Fischgerichten und –marinaden.

Wenn du auf der Suche nach Arbequina Oliven oder Olivenöl bist, dann schau in unseren Partnershops vorbei, zum Beispiel findest du dort das Bio Olivenöl Castillo de Canena in Demeter-Qualität*, das Natives Olivenöl Extra Bio Arbequina von deortegas* oder das Arbequina Bio Olivenöl von Art of Oil* sowie in unserem Anbieter- und Produktverzeichnis, in dem du auch fündig wirst!

Cornicabra

  • Anbaugebiet: Toledo, Ciudad Real, Madrid, Cáceres, Badajoz
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: würzig, süßlich-fruchtig, leicht bitter
  • Eignet sich besonders: zum Verfeinern von Wild- und Gemüsegerichten, für Salate

Die Cornicabra Olive* wird in Spanien am zweithäufigsten angebaut – vor allem in den Provinzen Toledo, Ciudad Real und Madrid, aber auch in Cáceres und Badajoz. Ihren besonderen Namen verdankt die grüne Frucht ihrer gebogenen Form, die mit etwas Fantasie einem Ziegenhorn gleicht.

Dieses goldgelbe Olivenöl* zeichnet sich vor allem durch seinen ausgeprägten und würzigen Geschmack aus. Neben einem süßlichen Fruchtaroma, das an Olive und Apfel erinnert, hat es auch aromatische Kräuternoten mit einer leicht bitteren Nuance. Es eignet sich daher ideal zum Verfeinern von Wildgerichten, Gemüsespeisen und Salatmarinaden.

Cornicabra Olive aus Spanien im Morgentau

Royal

  • Anbaugebiet: Jaén
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: süß, fruchtig, mit Feigennote
  • Eignet sich besonders: zum Backen, zur Herstellung von Mayonnaise, für Salate

Die Royal-Olive macht ihrem Namen alle Ehre: Sie wird ausschließlich in den Bergregionen im Norden der andalusischen Provinz Jaén angebaut, was sie zu einer erlesenen Olive macht. Diese Olivensorte Andalusiens mit roter Färbung und viel Fruchtfleisch hat auch ein sehr eigenes und unverwechselbares Aroma: Arm an Bitterstoffen, schmeckt das Olivenöl der Royal-Oliven vor allem süß und zugleich ausgesprochen fruchtig. Dabei dominiert vor allem der Geschmack von frischen Feigen.

Das blassgelbe Royal Olivenöl eignet sich gut zum Backen, aber natürlich auch zum Verfeinern von Salaten, Mayonnaisen und typisch spanischen Gerichten.

Empeltre

  • Anbaugebiet: Aragón, Balearen, Castellón, Navarra, Tarragona
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl
  • Geschmack: mild, süßlich-fruchtig, leicht bitter und pikant
  • Eignet sich besonders: für Salate und Marinaden, zur Herstellung von Mayonnaise

Beliebt und verbreitet ist auch die Empeltre Olive, dessen Name „Propfen“ bedeutet und auf ihre langgezogene Form anspielt. Diese Olivensorte Spaniens wird vor allem in Aragón, auf den Balearen, in Castellón, in Navarra und in Tarragona angebaut.

Das Olivenöl der Empeltre Olivensorte hat eine hellgelbe Färbung und zeichnet sich durch einen süßlichen, milden Geschmack mit einer leicht bitteren und pikanten Note aus. Charakteristisch ist auch das ausgeprägte Fruchtaroma von Äpfeln und Mandeln. Dieses Olivenöl Spaniens ist unaufdringlich und lässt sich auch gut mit anderen Ölen kombinieren. Es eignet sich gut zur Zubereitung von Marinaden und Mayonnaise sowie zur Verfeinerung von Salaten.

“Die Giganten” –  Spaniens Olivensorten für Tafeloliven

Vorspeisenplatte mit Avocado, Tomaten, Kapern, Feigen, Trauben

Manzanilla Cacereña

  • Anbaugebiet: Cáceres, Badajoz, Avila, Madrid, Salamanca
  • Haupt-Verwendung: Tafeloliven (aber auch Olivenöl)
  • Geschmack: süß, fruchtig, bitter
  • Eignet sich besonders: als Tafelolive für Tapas, zum Befüllen mit Paprika, Sardellenpaste, Knoblauch etc.; als Olivenöl für Salate, Brotaufstriche und zum Frittieren

Die Manzanilla Olive ist eine typische Sorte aus Extremadura. Sie wird überwiegend in Cáceres und Badajoz kultiviert, aber auch in den Gegenden von Avila, Madrid und Salamanca finden sich Olivenhaine dieser Olivensorte.
Die Manzanilla Olive wird zwar auch zu Olivenöl verarbeitet, doch internationale Bekanntheit hat sie vor allem als Königin unter den Tafeloliven erlangt, da sie ausgesprochen groß ist und viel Fruchtfleisch hat.

Die klassische Tapas-Olive eignet sich ideal zum Befüllen mit Knoblauch, Paprika, Sardellenpaste und anderen Lebensmitteln. Geschmacklich dominieren bei dieser Olivensorte Spaniens frische Grasnoten und starke Fruchtnoten mit Aromen von Apfel, Mandel und Feige.
Das Olivenöl der Manzanilla Olivensorte schmeckt in gleichem Masse süß, fruchtig wie auch bitter, mit einer sehr aromatischen Note von Apfel, frischem Gras und Banane. Es eignet sich gut für Salate, Brotaufstriche und sogar zum Frittieren.

Gordal

  • Anbaugebiet: Sevilla
  • Haupt-Verwendung: Tafelolive
  • Geschmack: mild, fein
  • Eignet sich besonders: für Tapas, zum Befüllen mit Paprika, Sardellenpaste, Knoblauch etc., für Martini-Cocktails

Die Gordal Olive ist weltweit eine der bekanntesten Olivensorten. Nicht wegen ihrer geschmacklichen Besonderheit, sondern vor allem aufgrund ihrer Größe: Die Gordal Olivensorte gehört mit Abstand zu den größten Olivensorten Spaniens, was sie zu einer äußerst beliebten Tafelolive macht.

Als Jumbo-Tapas-Olive mit weichem Fruchtfleisch eignet sich diese Olivensorte Sevillas ideal zum Befüllen mit Paprika, Sardellenpaste, Knoblauch und anderen Lebensmitteln. Gern wird die geschmacklich eher milde Olivensorte auch in Salaten verwendet oder gewürzt mit Zwiebeln und Gurken gereicht. Auch ein Martini à la James Bond schmeckt laut Kennern am besten mit einer Gordal Olive.

Tafelolive im Martini Cocktail

“Die Alleskönner” – Spaniens Olivensorten für Olivenöl und Tafeloliven

Picudo

  • Anbaugebiet: Andalusien (Cordoba, Granada, Malaga, Jaén)
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl und Tafeloliven
  • Geschmack: hocharomatisch, fruchtig-grün
  • Eignet sich besonders: zur Garnierung kalter Speisen, für die Zubereitung von Carpaccio und Salatsoßen

Diese Olivensorte wird vor allem in Andalusien kultiviert, hauptsächlich in den Provinzen Cordoba, Granada, Malaga und Jaén. Auch wenn sie dem Namen nach der „Picual“-Olive ähnelt – vermutlich, weil beide Olivensorten zu einer spitzen Form neigen -, so hat sie jedoch ganz andere Eigenschaften und Geschmacksnoten. Die Picudo Olive ist eine der Olivensorten, die sowohl als Tafelolive als auch für die Produktion von Olivenöl gleichermaßen gern verwendet werden.

Aus den dunkelvioletten Picudo-Oliven mit hellem Fruchtfleisch wird ein aromatisches Olivenöl gewonnen, das sich durch Fruchtnoten von grünen Äpfeln, Olivenblättern und Mandeln auszeichnet. Es eignet sich daher besonders gut zum Verfeinern von Salatsoßen, aber auch für die Zubereitung von Carpaccio. Als Tafelolive wird diese Olivensorte Andalusiens gern zur Garnierung kalter Speisen verwendet.

Hojiblanca

  • Anbaugebiet: Cordoba, Malaga, Granada, Sevilla
  • Haupt-Verwendung: Olivenöl und Tafeloliven
  • Geschmack: süß, leicht bitter und pikant, mit Kräuternoten
  • Eignet sich besonders: für Salate, Schmorgerichte, Fleisch- und Fischmarinaden, zur Garnierung kalter Speisen

Auch diese Olivensorte Spaniens wird gern als Alleskönner für Olivenöl und als Tafelolive verwendet. Die Hojiblanca Olive* ist eine grüne Frucht mit grünem Fruchtfleisch, die vor allem in Cordoba, Malaga, Granada und Sevilla angebaut wird. Man erkennt diese spanische Olivensorte gut an den weißen Unterseiten der Olivenblätter, was ihr schließlich auch den Namen „Hojiblanca“ (weißes Blatt) verliehen hat.

Geschmacklich zeichnet sich die Hojiblanca Olivensorte* durch süße und leicht bittere Noten mit einer finalen Schärfe aus. Ihr Aroma erinnert an Kräuter, Artischocken und frisch geschnittenem Gras. Diese Olivensorte Spaniens eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Salaten, Schmorgerichten, Fleisch- und Fischmarinaden sowie zur Garnierung kalter Speisen.

Wenn du auf der Suche nach Hojiblanca Olivenöl bist, dann schau in unseren Partnershops vorbei, dort findest du zum Beispiel das Rincon de la Subbetica – Testsieger des Feinschmecker Olio Awards 2022* oder das O-Med Bio natives Olivenöl extra* sowie weitere in unserem Anbieter- und Produktverzeichnis!

Olivenblätter Form am Baum

Monokultur, Wüstenbildung und Baumsterben – Die Folgen des “Massenprodukts” Olivenöl

Seit etwa 2500 Jahren wird in Spanien Olivenanbau betrieben. Zunächst waren es die Phönizier, später die Römer, die großflächige Olivenplantagen anlegten. Anstatt diesen historischen Schatz Spaniens zu erhalten, wird er jedoch seit vielen Jahren systematisch geplündert. Und das mit Förderung der EU.

Im Vormarsch zum weltweit größten Olivenproduzenten, hat Spanien zahlreiche hochverdichtete und superintensive Plantagen als Monokulturen aufgebaut. Dort werden ertragreiche Olivensorten in extrem hoher Anbaudichte kultiviert, was eine maschinelle Ernte mit hoher Ausbeute zu geringen Kosten ermöglicht.

Viele jahrhundertealte Olivenbäume auf traditionellen Hainen mit großer Artenvielfalt wurden gefällt, um Platz zu schaffen für die neuen Monokulturen mit jungen Olivenbäumen, wo dank Pestiziden nichts anderes mehr wächst. Der Preis für diese Massenware ist hoch: Was in Jahrhunderten gewachsen ist, wird binnen kurzer Zeit durch Monokulturen, Kunstdünger und Pestizide zerstört.

 Intensiver Olivenanbau, Monokultur, Wüstenbildung, bewässert

Auch Wüstenbildung ist ein Problem: Die hochindustriellen Olivenhaine benötigen eine intensive Bewässerung, was in den ohnehin schon trockenen Gegenden Spaniens zu einer Übernutzung der Grundwasserressourcen führt. Die Folge ist Wassermangel und Trockenheit. Expert*innen warnen davor, dass ein Fünftel Spaniens von Wüstenbildung bedroht ist. Mehr über das Thema Wüstenbildung durch hochintensiven Olivenanbau in Spanien kannst du in unserem Blog nachlesen.

Begünstigt wurde diese Entwicklung von einer Fehlpolitik der EU, die ihre Subventionen an jährliche Produktionsmengen knüpft und damit die Groß-Produzenten fördert, während es die kleinen Olivenbauern und Familienunternehmen oft schwer haben, wirtschaftlich zu überleben.

Dass monokulturelle Landwirtschaften auch anfälliger gegenüber Schädlingen und Pflanzenkrankheiten sind, liegt auf der Hand. Eine besonders aggressive Olivenbaumkrankheit brach erstmals 2013 im italienischen Apulien aus und führte zu einem großen Baumsterben. Krankheitserreger war das Bakterium Xylella fastidiosa, das aus Amerika nach Europa kam, und bei Befall dazu führt, dass der Baum sich nicht mehr mit Wasser und Nährstoffen ausreichend versorgen kann. Befallene Olivenbäume trocknen somit aus und versterben.

Einmal infiziert, breitet sich die Krankheit schnell und unbemerkt auf die umliegenden Bäume aus. Ein wirksames Mittel gegen diese Baumkrankheit gibt es bisher nicht, was viele Olivenbauern beunruhigt. Und das zu Recht: Würde das Bakterium beispielsweise auf den Monokultur-Plantagen Spaniens unkontrolliert ausbrechen, könnte das zu einem verheerenden Massensterben von Olivenbäumen führen. Damit wären sowohl die Existenzgrundlage der spanischen Landwirte als auch die weltweiten Olivenöl-Preise stark gefährdet.

Statt Massenware lieber ein Olivenöl nach Maß aus umweltfreundlichem Bio-Anbau

Olivenöl als Massenprodukt zu betreiben, stellt eine große Belastung für Umwelt und Mensch dar. Wer das nicht unterstützen will, der sollte beim Einkauf von Olivenöl lieber auf die Produkte im Billigsortiment verzichten, und stattdessen Olivenöle aus einer ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft wählen.

Hochwertiges und sortenreines Olivenöl kann, aber muss nicht unbedingt aus Spanien sein. Oftmals sind die Anbaubedingungen in Spanien sehr nachteilig für die Umwelt, was für die Kund*innen jedoch nicht immer ersichtlich ist. Wichtig ist doch, dass das Olivenöl schmeckt und es zugleich auch eine Nachhaltig angebaut wird. Das gibt es in unserem Partnershop von JC-Olivenöle*, auch wenn das Olivenöl aus Griechenland stammt.

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Das sortenreine Koroneiki-Olivenöl von JC-Olivenöl* beispielsweise wird im kleinbäuerlichen Betrieb auf traditionellen Hainen mit alten Olivenbäumen und hoher Artenvielfalt angebaut, direkt vor Ort gepresst und abgefüllt. Dabei entsteht ein sortenreines, extra natives Olivenöl erster Güteklasse* mit einem milden, mittelfruchtigen und leicht bitteren Geschmack. Als Verbraucher*in kannst du dir dabei ganz sicher sein, dass der Anbau nachhaltig und umweltschonend ist.

 

Wie der intensive Olivenanbau zur Wüstenbildung beiträgt


Die Ressourcen der Natur sind begrenzt. Es ist wichtig, sie zu schützen. Wird eine natürliche Ressource durch den Menschen übernutzt, hat das Konsequenzen. In Trockengebieten beispielsweise ist das Grundwasser eine Ressource, die von der Natur nur sehr langsam wieder regeneriert werden kann. Auch durch Landwirtschaft und Tierzucht wird an den Wasserreserven gezerrt. Sie verbrauchen 70 % der Wasservorräte und verursachen 80 % der weltweiten Abholzung. [1] Ohne Wasser ist die natürliche Produktivität gestört. 

*Partnerlink: Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

Inhalte des Beitrags

Die Folge: Wüstenbildung.

Wüstenbildung, auch „Desertification“ genannt, bedeutet, dass in Regionen mit bereits trockenem Klima, durch zu intensive Nutzung die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, beeinträchtigt oder zerstört werden. Zu natürlichen Ressourcen zählen der Boden, die Vegetation und das Wasser. Die Folgen einer Zerstörung dieser Ressourcen sind: Ein Rückgang oder das Verschwinden von Vegetation, ein Mangel an Wasser und folglich das Erodieren, Versalzen oder Versanden des Bodens. Durch den Sand wird die Infrastruktur zerstört, das Land wird unfruchtbar und verödet. [2]

Sie wird auch von weiteren Faktoren beeinflusst: 

  • Verbrauch und Verschwendung von Wasser
  • Übernutzung von Böden
  • Vernichtung von Wäldern
  • Überweidung von Flächen
  • Klimawandel [3]

Wie der hochintensive Olivenanbau in Spanien zur Wüstenbildung beiträgt und was du dagegen tun kannst, darüber erfährst du in diesem Beitrag mehr.

Spanien ist mit einer Produktionsmenge von 1,4 Millionen Tonnen Olivenöl (Stand: Erntejahr 2020/21) einer der größten Olivenöl Produzenten der Welt. Insbesondere in Andalusien wird ein Großteil davon angebaut. Der Anbau findet dort häufig auf Olivenhainen statt, die eine extrem hohe Anbaudichte aufweisen. Diese Anbaudichte und die aktive Übernutzung der natürlichen Ressourcen fördert die Wüstenbildung. Es macht Spanien zu einem der am stärksten von Wüstenbildung gefährdeten Länder der EU. 

Zu viele Olivenbäume auf engem Raum – warum das ein großes Problem ist!

Ein Olivenbaum beginnt erst ab circa sieben Jahren Früchte zu tragen. Je älter ein Olivenbaum wird, desto mehr Früchte trägt er. Zudem ähneln die alten Bäume Urwäldern, was bedeutet, dass sie tiefe Wurzeln haben, mit denen sie auch gut in trockenem Boden wachsen können. Aus diesem Grund stehen auf traditionellen Olivenhainen auch Bäume, die Jahrhunderte alt sein können. Traditionelle Haine bieten der Natur den großen Vorteil, dass die Olivenbäume weit verstreut in Mischkultur mit anderen Bäumen (z.B. Mandelbäume) gepflanzt werden. Das ermöglicht eine Erhaltung naturnaher Ökosysteme.

71 % (insgesamt 2,5 Millionen Hektar) der Anbaugebiete werden von traditionellen Olivenhainen abgedeckt. 22 % davon werden per Hand gepflegt und die restlichen 49 % maschinell bearbeitet, wobei die Umwelt und die Tierwelt durch maschinelle Ernte belastet wird.

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Finden sich auf den Olivenhainen besonders viele Olivenbäume, werden die Haine als hochverdichtete oder intensive Haine bezeichnet. Auf diesen hochverdichteten Olivenhainen stehen häufig Olivenbäume, die sehr jung (nur wenige Jahrzehnte alt) sind. Aber es gibt auch superintensive Olivenhaine, auf denen Olivenbäume mit einer Lebenserwartung von nur 16 Jahren stehen. Hat ein Olivenhain viele junge Bäume, wird er oft, um den Ertrag weiter zu steigern, vermehrt bewässert. Allgemein besteht in bereits trockenen Regionen größerer Bewässerungsbedarf, das führt zu einer Übernutzung der Grundwasserressourcen und sorgt in den betroffenen Regionen für weiteren Wassermangel und Trockenheit

Olivenöl*, das garantiert nicht für Wüstenbildung sorgt, findest du übrigens in unseren Partnershops*.

Der Preis entscheidet 

Die Kosten für den Olivenanbau innerhalb traditioneller Olivenhaine sind aufgrund der Pflege und des Aufwands sehr hoch. Außerdem sind es vor allem die dicht bewachsenen Haine, die den Markt beherrschen. Dies geht sogar so weit, dass Landbesitzer*innen traditioneller Haine immer häufiger gezwungen sind, ihre Haine aufzugeben. Das Land kann dann aufgekauft und für dicht bewachsene Olivenhaine genutzt werden, was die weitere Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zur Folge hat. 

Für die Ernte bei traditionellen Olivenhainen, die nicht so dicht bewachsen sind, liegen die Erntekosten pro Kilo Oliven bei ca. 0,20 – 0,25 €. Das ist ein drastischer Unterschied zu den dicht bewachsenen Olivenhainen, wo die Erntekosten pro Kilo gerade einmal bei 0,05- 0,06 € liegen können. Nur so sind Olivenöl-Preise von 3,99 € möglich – den wahren Preis zahlen daher nicht wir Verbraucher*innen, sondern die Umwelt. Der Preis lässt darauf schließen, dass diese Olivenöle von den intensiven, dicht bewachsenen Olivenhainen stammen.

Darum sollte man sich als Verbraucher*in beim Kauf eines Olivenöls bewusst sein, wo es herkommt und auch wissen, was man mit dem Kauf von Olivenölen unter 10 € pro Liter möglicherweise unterstützt. Jeder Kauf von Olivenöl aus dicht bewachsenen oder superintensiven Olivenhainen birgt die Gefahr, die Wüstenbildung zu fördern und der Umwelt zu schaden. 

Wüstenbildung verhindern: der biozyklisch-vegane Anbau

Eigentlich kann der Anbau von Oliven dem Klima sehr guttun. Pro erzeugtem Kilo Olivenöl werden im Olivenhain nämlich 11,5 kg CO₂ gebunden, aber nur 1,5 kg pro Kilo erzeugt. [4] Der Anbau muss aber unter den richtigen Bedingungen geschehen, damit die Natur davon auch profitiert.

Nachhaltiger (Oliven-)Anbau sichert landschaftliche Diversität und Artenvielfalt. [5] 

Insbesondere bei biozyklisch-veganem Anbau wird darauf geachtet, dass mit der Natur gearbeitet wird und nicht gegen sie. Die Idee dahinter ist eine Landwirtschaft, die gesund für Mensch, Tier, Umwelt und Klima ist. Das bedeutet, die Natur nicht zu übernutzen oder auszubeuten, sondern die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Der biozyklisch-vegane Anbau zeigt, dass natürliche Kreisläufe auch rein pflanzlich gut möglich sind. Dabei sind die Optionen im biozyklisch-veganen Landbau vielfältig. Um Boden und Pflanzen zu stärken, wird auf viele pflanzliche Mittel gesetzt. Ernterückstände wie Oliventrester oder Holzreste vom Rückschnitt der Obstbäume werden kompostiert und bringen ebenfalls neue Nährstoffe in den Boden ein. 

Dabei arbeitet jeder bio-vegane Betrieb seiner individuellen Situation entsprechend und passt sich den Bedürfnissen von Boden und Pflanzen an. Der Leitspruch lautet: „Vom gesunden Boden zur gesunden Pflanze zum gesunden Menschen“. Es werden in den Olivenhainen gezielte Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt getroffen und das Anbauverfahren zielt ganz bewusst auf die Reaktivierung des Bodenlebens und der Selbstheilungskräfte der Natur ab. Olivenöl aus biozyklisch-veganem Anbau findest du in einem unserer Partnershops* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt).

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Umweltfreundliches Bio-Olivenöl aus Griechenland

Das sortenreine Koroneiki-Olivenöl aus Griechenland wird beispielsweise in kleinbäuerlichen Betrieben angebaut. Es wird direkt vor Ort gepresst und abgefüllt. Dabei entsteht ein sortenreines, extra natives Olivenöl erster Güteklasse! Es handelt sich um traditionelle Olivenhaine. Zwischen den Olivenbäumen wachsen andere Baumarten (z.B. Mandelbäume) und Heilpflanzen. 

Das heißt: 

  • Keine Wüstenbildung durch den bioologischen, kleinbäuerlichen Anbau!
  • Artenvielfalt
  • Vogelfreundliche Ernte per Hand oder Ernterechen
  • Direktimport aus der Ölmühle

In unseren Partnershops weißt du als Verbraucher*in ganz genau, wo das Olivenöl herkommt und kannst dir sicher sein, dass der Anbau nachhaltig und umweltschonend ist. Wenn du der Umwelt etwas Gutes tun willst, solltest du dich gegen billiges Olivenöl entscheiden. Als (viel!) bessere Alternative gibt es Olivenöle mit transparenter Herkunft und aus nachhaltigem Anbau, wie z.B. das biologische Koroneiki-Olivenöl von JC-Olivenöl* oder das biozyklische Olivenöl*(Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt).

https://www.wwf.ch/de/medien/wuestenbildung-menschen-und-biodiversitaet-in-gefahr-0
https://www.desertifikation.de/was-ist-desertifikation/ 

https://www.br.de/wissen/desertifikation-verwuestung-wuestenbildung-ausbreitung-wueste-100.html 
https://www.treurer.com/de/der-umweltwert-des-olivenhains/
https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/olivefarmingde.pdf 

Bio-Olivenöl im 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister online kaufen

 

Olivenöl aus der Flasche gibt es in vielen verschiedenen Formen, Größen und Designs. Ich selbst bevorzuge 3-Liter-Kanister oder eine 3-Liter Bag-In-Box und fülle das Olivenöl, z.B. biozyklisches Olivenöl, nach Gebrauch in kleinere Flaschen um. Da ich aber täglich Olivenöl genieße, habe ich auch einen entsprechend hohen Verbrauch. Für den gelegentlichen Bedarf reicht auch eine Flasche… Warum sich der Einkauf von 3-Liter-Kanistern dennoch lohnen kann, liest du in diesem Beitrag!

Kurz zusammengefasst bieten die großen Verpackungen folgende Vorteile:

  • Einfach mehr Olivenöl zu Hause, z.B. wenn spontan Besuch kommt, der keinen Kuchen mag – und stattdessen lieber Fladenbrot in Olivenöl tunkt!
  • Die Kosten pro Liter sind bei fast allen Anbietern bedeutend geringer.
  • Weniger Lichteinfall und weniger Sauerstoffkontakt (Licht & Sauerstoff lassen Olivenöl schneller “altern” und sorgen damit für Qualitätseinbußen) – dadurch behält das Olivenöl länger seine Qualität.
  • Weniger Umweltbelastung durch das Kaufen größerer Mengen in einer Verpackung statt die gleiche Menge in einzelnen kleinen Verpackungen zu kaufen.
  • Nicht zerbrechlich wie Glas, einfacher im Transport.
  • Nimmt weniger Platz in der Vorratskammer weg.

Stellt sich jetzt noch die Frage, welches Olivenöl du kaufen solltest? Ich stelle dir in diesem Beitrag verschiedene Olivenöle unserer Partnershops vor. Alle Olivenöle stammen aus biologischem Anbau, denn da bin ich Überzeugungstäter. Zu jedem Olivenöl gibt es eine kurze Beschreibung mit Geschmack, Aromen, Olivensorten, Herkunftsland und weiteren Besonderheiten. Und los gehts!

*Partnerlink: Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du über einen so markierten Link Produkte bestellst, erhalten wir von unserem Partnerunternehmen dafür eine Provision. Für dich ergeben sich dadurch jedoch keine weiteren Kosten!

An dieser Stelle findest du eine kurze Tabelle mit den recherchierten Bio-Olivenölen im Preisvergleich – mit Stand vom 03.03.2023. Weiter unten findest du mehr Details und eine kurze Beschreibung zu jedem einzelnen Olivenöl. Wichtig ist uns Transparenz: Wir haben nur einen kleinen Teil der Olivenöle selbst probiert und beziehen uns bei den Angaben auf die Informationen, welche von den Händler*innen in ihren Produktbeschreibungen sowie Verbraucher*innen in ihren Bewertungen geliefert werden.

Produktname Erzeugungsland Aroma Preis pro Liter (ab)
Happy Belly Select griechisches natives Bio-Olivenöl extra* Griechenland fruchtig, leichte Bitterkeit und Schärfe 8,31€
Plakias BIO Olivenöl Extra Nativ, Koroneiki* Griechenland mild, fruchtig, leichte Schärfe im Abgang 8,98€
Latzimas BIO Extra Natives Olivenöl, Koroneiki* Griechenland leicht fruchtig, pfeffriger Abgang 9,08€
Bio Olivenöl Princess of Crete, Koroneiki* Griechenland mild, fruchtig, ausgewogen 9,18€
Hellenikos Finikas BIO Olivenöl extra nativ, Koroneiki* Griechenland mild, leichte Schärfe im Abgang 9,58€
Hellenikos Finikas BIO Olivenöl extra nativ, Koroneiki* Griechenland mild, leichte Schärfe im Abgang 9,78€
El Lagar del Soto native Bio-Olivenöl extra “clasico”, Manzanilla Cacereña* Spanien mild, mittelfruchtig, leichte Bitterkeit im Nachgang 9,78€
Terra Creta estate BIO Olivenöl extra nativ, Koroneiki* Griechenland ausgewogen, wenig Bitterkeit oder Schärfe 9,98€
Vafis Extra natives Olivenöl BIO aus Sivas Kreta, Koroneiki* Griechenland mild, harmonisch 10,00€
Don Giovanni Bio-Olivenöl extra vergine, Coratina* Italien intensiv, bitter, scharf 10,98€
Bio-Olivenöl von Minotaur of Crete, Koroneiki* Griechenland fruchtig, ausgewogen, wenig Bitterkeit oder Schärfe 11,00€
Cretan Agrelia natives Bio-Olivenöl extra, Koroneiki* Griechenland fruchtig, leicht pfeffrig 11,20€
Frantoio Le Fascine Biologico Bio-Olivenöl nativ extra, Peranzane* Italien fruchtig, leichte Schärfe und Bitterkeit 11,99€
direct&friendly griechisches Bio-Olivenöl extra nativ – unser Mildes, Koroneiki* Griechenland mild 12,42€
Cirulli natives Bio-Olivenöl extra, Coratina* Italien fruchtig, mittlere Intensität, leicht bitter 13,00€
Soler Romero natives Olivenöl extra, Picual* Spanien herbe und pfeffrige Noten 14,63€
SPARTA Bio-Olivenöl nativ-extra, fairer Handel, NATURLAND-zertifiziert, Koroneiki & Athinolia* Griechenland Sehr fruchtig, wenig Bitterkeit 14,66€
Biotopos native Bio-Olivenöl extra, Koroneiki* Griechenland kräftig-frisch, bitterer Nachgeschmack 14,99€
direct&friendly griechisches Bio-Olivenöl extra nativ – das Grüne, Koroneiki* Griechenland intensiv grasig, scharf 15,00€
direct&friendly griechisches Bio-Olivenöl extra nativ – naturtrüb, Koroneiki* Griechenland leicht fruchtig, intensiv, scharf im Abgang 15,00€
Biozyklisches Olivenöl der Familie Kotrotsis, Koroneiki* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt) Griechenland ausgewogen mit Charakter, leichte Bitterkeit und Schärfe 15,00€
Soi Bio Olivenöl vom Peloponnes extra virgin, Manaki* Griechenland mild, fruchtig-harmonisch 15,00€
JC Olivenöl Bio Nativ Extra, Koroneiki* Griechenland ausgewogen, leichte Bitterkeit & Schärfe 15,39€
Oelea Premium natives Bio-Olivenöl extra, Koroneiki* Griechenland ausgewogen, fruchtig, wenig Bitterkeit oder Schärfe 15,98€
Jordan Bio-Olivenöl nativ extra, Kolovi & Adramitiani* Griechenland mild, fruchtige und pfeffrige Noten 16,69€
Biologisches Olivenöl extra vergine mit Zitrone, Koutsourelia* Griechenland fruchtig-mild, ausgewogen, mit Zitrusnote 17,66€
Olivares de Altomira natives Bio-Olivenöl extra, Verdeja* Spanien fruchtig, leichte Bitterkeit und Schärfe 17,67€
Biologisches Olivenöl von Kreta extra virgine, Koroneiko* Griechenland harmonisch, ausgewogen, fruchtig 18,66€
Ancient Foods Kerós natives Bio-Olivenöl extra, Athenoelia* Griechenland mild, ausgewogen 19,98€
Delidía Bio-Olivenöl medio, Picual* Spanien mittelfruchtig, aromatisch 20,40€
Delidía Bio-Olivenöl intenso, Picual* Spanien intensiv fruchtig, scharf 24,40€
Extra natives Bio-Olivenöl Cuvée Pauline, Mischung* Frankreich intensiv fruchtig, pfeffriger Abgang 35,98€

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Bild: Biozyklischer Olivenhain in Sizilien

JC-Olivenöl – Sortenreines Koroneiki-Olivenöl aus Kalamata

In seinem Onlineshop vertreibt Claas Wandrey nur ein Bio Olivenöl: Das sortenreine Koroneiki Bio-Olivenöl* aus der Olivenregion Kalamata in Griechenland – immer frisch aus dem aktuellen Erntejahr. Aus zwei Gründen ist das JC-Olivenöl einen Kauf wert:

Das mehrfach bei der GOOA (Berliner Global Olive Oil Award) preisgekrönte Olivenöl (2021 Bronze, 2022 Silber) wird von den meisten Verbraucher*innen als idealer Allrounder empfunden, denn es punktet mit Charakter, ohne dabei den Geschmack anderer Speisen zu überdecken: Ein ausgewogen herb-fruchtiger Geschmack mit wohltuender Schärfe und angenehmen Bitternoten im Abgang, die typisch für die Olivensorte Koroneiki sind. Insgesamt ausgeglichen und für fast jedes Gericht geeignet, mit Aromen von Artischocke, Mandel, grüner Tomate, Wildblüten und Kräuternoten. Von der hohen Qualität zeugt auch der geringe Säuregehalt von ca. 0,35 %.

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Zum anderen wird es aus Überzeugung biologisch angebaut: Von alten Olivenbäumen, die als Lebensraum für viele Tiere dienen und vogelfreundlich von Hand bzw. mithilfe von Ernterechen geerntet werden und nur aus der Olivenregion Kalamata mit dem roten P.D.O. Gütesiegel (Geschützte Ursprungsbezeichnung) stammen. Das leckere Olivenöl gibt es natürlich auch in den Vorteilspackungen von 3 Litern im Kanister* und 3-Liter-Bag-in-Box* wie auch im “ganz großen” 5-Liter-Kanister*.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Kalamata, Griechenland

Geschmack: ausgewogen, mit leichter Bitterkeit und Schärfe

Besonderheit: Mehrfach prämiert, sortenrein, geschützte Ursprungsbezeichnung

Gebinde: 3-Liter-Kanister, 5-Liter-Kanister & 3-Liter-Bag-in-Box 

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Bild: Olivenbäume auf Kreta

Direct & friendly: Sortenreine Koroneiki-Olivenöle aus Griechenland im 3- und 5-Liter-Kanister bestellen

Im Onlineshop von direct & friendly finden sich mehrere sortenreine Koroneiki Olivenölen. Die Aromen reichen dabei von sanft-mild bis fruchtig, intensiv-grasig, mit scharfem Abgang.

Das milde Bio-Olivenöl*: Dieses griechische Bio-Olivenöl extra nativ ist die perfekte Wahl für diejenigen, die ein milderes Olivenöl suchen oder gerade erst damit beginnen, das einzigartige Aroma von Olivenöl zu entdecken. Das Olivenöl wird nur aus der Koroneiki-Olive hergestellt. Dieser Allrounder unter den Olivenölen eignet sich hervorragend zum Kochen, Dünsten, Backen, Marinieren und sogar zum Braten bis 180 °C.

“Das Grüne“ Bio-Olivenöl*, ungefiltert, naturtrüb: Griechisches Bio-Olivenöl extra nativ aus noch grünen, unreifen Koroneiki-Oliven. Es wird sortenrein aus Koroneiki-Oliven hergestellt, die im Oktober und November geerntet werden, um das frischeste und schmackhafteste Produkt zu gewährleisten. Im Geschmack ist es fruchtig und intensiv grasig mit einem scharfen Abgang. Das Öl ist unfiltriert und naturtrüb und eignet sich daher bestens für kalte Speisen wie Salate, zur abschließenden Verfeinerung oder einfach mit etwas Brot zum Dippen.

Das naturtrübe Bio-Olivenöl aus reiferen Oliven*: Das Öl ist – genau wie “Das Grüne” – unfiltriert und naturtrüb, wird jedoch aus reiferen Oliven gepresst und besitzt eine etwas weniger fruchtige, jedoch intensive Note mit einem ausgewogenen, scharfen Abgang. Es eignet sich bestens für kalte Speisen und Salate.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Griechenland

Geschmack: von mild bis intensiv grasig

Besonderheit: Auch ein naturtrübes Olivenöl im Sortiment

Gebinde: 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

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Cretan Oil – Spezialisiert auf Feinkost aus Kreta, Griechenland

Cretan Oil ist ein Onlineshop, der eine Vielzahl von natürlichen Olivenölprodukten aus Kreta verkauft. Alle Produkte stammen von Bauern aus der Region und werden aus reinen Bio-Zutaten hergestellt. Das Sortiment umfasst natives Olivenöl extra, aromatisierte Olivenöle, Gourmet-Saucen, Gewürze, Honig, Balsamico Essig, Weine, Spirituosen und weitere Feinkost von der Insel und teilweise auch aus ganz Griechenland.

Natives Bio-Olivenöl extra von Latzimas – ein Klassiker im 5-Liter-Kanister. Das biologisch produzierte “Latzimas natives Olivenöl extra”* ist ein hochwertiges natives Olivenöl extra aus dem Ort Myloptamos, der in der Provinz Rethymnon in Nordkreta liegt. Hergestellt wird es von der Familie Latzimas, eine der Bio-Pioniere Griechenlands, die seit 1991 natives Olivenöl extra produziert und damit handelt. Die für das Öl verwendeten Oliven stammen von der Sorte Koroneiki und werden in den eigenen Olivenhainen angebaut. Das Öl hat bei der Abfüllung einen Säuregehalt von weniger als 0,5 Prozent. Es ist ein leichtes und fruchtiges Olivenöl mit einem Hauch von Kräutern und einem angenehm pfeffrigen Abgang. Das extra native Olivenöl Latzimas BIO kann in Salaten oder zum Kochen und Braten verwendet werden – bis 180 Grad Celsius. Die Familie Latzimas engagiert sich aus Liebe zum angestammten Land für die Herstellung von Olivenöl von ausgezeichneter Qualität und verfügt über zahlreiche Zertifizierungen in Bezug auf ökologischen Landbau und die Qualität ihrer Produkte. Im Test der Stiftung Warentest wurde das Latzimas natives Bio-Olivenöl extra mit der Note “gut” bewertet.

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Finikas BIO natives Olivenöl extra – Mild mit leichter Schärfe im Abgang*: Ein hochwertiges Öl aus Südkreta, Griechenland. Es wird aus den Koroneiki-Oliven kaltgepresst, die unter der griechischen Sonne ihren vollen Geschmack entfalten, wodurch sich ein milder Geschmack mit mediterraner Frische und einer leichten Schärfe im Abgang ergibt. Dieses Öl eignet sich perfekt zum Backen, Braten, Frittieren und Garen bis 180 °C und ist auch “pur” sehr lecker – zum Dippen von Brot und Brötchen.

Das Plakias Natives BIO-Olivenöl extra* ist ein echter Kundenliebling und die perfekte Wahl für diejenigen, die ein mildes, fruchtiges und frisches Olivenöl suchen, welches dennoch mit einem typischen, leicht pfeffrigen Abgang punktet. Das Olivenöl ist im 3-Liter-Kanister, 4-Liter-Kanister sowie im 5-Liter-Kanister erhältlich, was seine Beliebtheit unterstreicht. Es wird sortenrein aus der Koroneiki-Olive in Rethymnon (Süd-Kreta) produziert. Das Bio-Olivenöl von Plakias ist auch auf amazon erhältlich*.

Das Bio-Olivenöl Vafis Natives Olivenöl Extra BIO aus Sivas Kreta* wird im Messara-Tal auf Kreta, Griechenland, vom Familienunternehmen Nikitakis hergestellt. Es wird aus der Olivensorte Koroneiki gewonnen, die ihm – eher spät geerntet – einen milden, harmonischen und leicht zitronigen Nachgeschmack verleiht. Dieses native Bio-Olivenöl extra enthält Aromen von Wildkräutern und grünem Gemüse. Es eignet sich ideal als Dressing und für alle Rezepte der mediterranen Küche.

Das Terra Creta Estate native BIO-Olivenöl extra* ist in Deutschland ein absoluter Klassiker, da es mit Charakter punktet, ohne dabei zu viel Bitterkeit oder Schärfe aufzuweisen. Es wurde mehrfach preisgekrönt, u.a. Doppel-Gold, Best Greek Koroneiki & Best of Crete bei der Athena IOOC 2021, Gold bei der Berlin IOOC 2021 und Goldene Elea bei der kretischen IOOC 2021. Die Qualität dieses Olivenöls wird auch durch seinen geringen Säuregehalt von 0,2-0,5 % bestätigt.

Die Oliven der Sorte “Koroneiki” werden für Terra Creta auf Kreta angebaut und von Hand geerntet, um höchste Qualität und eine umweltfreundliche Landwirtschaft zu gewährleisten. Dieses Öl hat einen fruchtigen Geschmack und ein Aroma von frisch geschnittenem Gras, ohne dabei zu bitter oder zu scharf zu schmecken. Übrigens ist Terra Creta sehr transparent und schreibt: “Sämtliche Olivenöle von Terra Creta können anhand einer individuellen LOT-Nummer jederzeit online zurückverfolgt werden. Neben Angaben zum Produktionsdatum und zum Mindesthaltbarkeitsdatum lassen sich auch Angaben zum Standort des Olivenhains, zu Laborparametern, sowie zu organoleptischen Eigenschaften wie bspw. Säuregehalt abrufen.“ Das Terra Creta Estate native BIO-Olivenöl extra ist im 5-Liter-Kanister auch auf amazon erhältlich*.

Das milde native Bio-Olivenöl extra “Princess of Crete”* wird aus biologisch angebauten Koroneiki-Oliven in der Messara-Ebene bei Plora im Süden Kretas gewonnen. Es wird bei maximal 25° Celsius kaltgepresst, um alle wertvollen Nährstoffe zu erhalten. Das Ergebnis ist ein mildes und fruchtiges Öl mit ausgewogenem Geschmack. Es eignet sich perfekt für hausgemachte Dips und Salate sowie zum Braten, Kochen und Backen.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Griechenland

Geschmack: von mild bis ausgewogen fruchtig

Besonderheit: Mit Latzimas einer der Bio-Pioniere Griechenlands im Angebot, mit Terra Creta eine der beliebtesten Olivenöl-Marken in Deutschland

Gebinde: 3-Liter-Kanister, 4-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

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Bild: Olivenbäume auf Kreta

PlantAge – Olivenöl aus biozyklisch-veganem Anbau – natürlich auch in der Großpackung

“Wow, schmeckt das gut!” – Das schoss mir sofort in den Kopf, als ich (Malchus Kern) 2019 zum ersten Mal das Olivenöl der Familie Kotrótsis* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt), einer sehr sympathischen Biobauer-Familie aus Griechenland, probierte und sich ein wahres Feuerwerk an Genuss in meinem Gaumen entfaltete. Mein zweiter Gedanke überraschte sogar mich: “Wenn ich jemals ein Bio-Produkt verkaufe, dann dieses!” – Ich war einfach Feuer und Flamme und davon ist in den Jahren kein Funken gewichen. Dieses erstklassige Olivenöl* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt) war der Grundstein, die Webseite von Bio-Vegan-Bestellen ins Leben zu rufen. Vom Onlineshop hat sich die Seite zu einem Infoportal gewandelt, der biozyklische Anbau liegt mir weiterhin am Herzen. Umso mehr freut es mich, mit der Genossenschaft PlantAge einen Partner gefunden zu haben, welcher das biozyklische Olivenöl* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt) vertreibt!

Das Koroneiki Olivenöl überzeugt dabei vor allem in seinem fantastischen Geschmack, aber auch in seiner natürlichen Qualität, seinem nachhaltigen Anbau und seiner hohen Transparenz. Hier weiß man als Verbraucher*in genau, was drin ist und woher es kommt.

Olivenöl-Liebhaber*innen, die auf bewusste Ernährung, hochwertigen Genuss und transparente Herkunft ihrer Lebensmittel achten, kommen mit dem Koroneiki Olivenöl ganz auf ihre Kosten. Hier bleiben keine Wünsche offen:

  • Preisgekrönter Geschmack
    Einzigartiger mittelfruchtiger Charakter mit leichter Schärfe und Bitterkeit. Mehrfach hohe Platzierungen beim Olive Oil Award der BioFach.
  • Extra natives Olivenöl erster Güteklasse
    Hochwertige und handgemachte Qualität, ausschließlich im mechanischen Verfahren gewonnen, Einzelerzeugerabfüllung.
  • 100 % Sortenrein
    Ausschließlich aus den beliebten Koroneiki-Oliven hergestellt, keine Mischung mit anderen Olivensorten.
  • Aus biozyklisch-veganem Anbau
    Zertifizierte biozyklisch-vegane Qualität, Förderung der Artenvielfalt, 100 % vegan.
  • Handgepflückt – vogelfreundlich & baumschonend
    Ernte per Hand oder Ernterechen, ohne maschinellen Einsatz, ausschließlich am Tag durchgeführt (keine Nacht-Ernte) – zum Schutz von Tier, Baum und Mensch.
  • Kalt extrahiert in Rohkost-Qualität
    Schonende Kaltextraktion (auch Kaltpressung genannt) unter 28 Grad – zum vollen Erhalt sämtlicher Inhaltsstoffe.
  • Eigene Olivenpresse und Abfüllanlage vor Ort
    Vom Anbau bis zur Verarbeitung & Abfüllung – Alles aus einer Hand.
  • Fairer Direktimport
    Faire Preise für Erzeugerfamilie & Verbraucher*innen durch direkten Handel.

PlantAge als Genossenschaft hat sich dem bio-veganen Anbau von Lebensmittel verschrieben. Auf Dauer möchte die Genossenschaft eine vegane Versorgung mit Obst, Olivenöl und mehr aus biozyklisch-veganem Anbau anbieten.
Beim Anbau der Produkte verzichtet Plantage bewusst auf tierische Bestandteile und setzt stattdessen auf rein pflanzliche Düngemittel und Nährstoffkreisläufe wie Kompost und Mulch. Dadurch wird die Humusbildung im Boden nachhaltig gefördert und die Bodenfruchtbarkeit erhöht. Durch den Verzicht auf tierische Produkte in der Landwirtschaft trägt PlantAge auch zum Schutz von Natur und Klima bei, wodurch der Landverbrauch pro Kopf um 50 % reduziert wird. PlantAge bietet auch saisonale Abo-Obstkisten mit Orangen, Zitronen, Avocado oder Granatapfel, die in Griechenland und Zypern größtenteils biozyklisch-vegan angebaut werden. Im Onlineshop finden sich auch die berühmten Olivenprodukte der Familie Kotrótsis*, die neben dem Olivenöl auch Premium Oliven im Glas sowie Premium Olivenpaste produzieren.

Übrigens: über den folgenden Link erhältst du mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” 10 % Rabatt auf deine erste Bestellung!

Mein Tipp: Du kannst direkt 3 Liter bestellen. Es schmeckt einfach unglaublich lecker!

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Pylos, Griechenland

Geschmack: ausgewogen mit leichter Schärfe und Bitterkeit, klarer Charakter

Besonderheit: Biozyklisch-veganer Anbau, Einzelerzeugerabfüllung, eigene Ölmühle

Gebinde: 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

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Bild: Stelios & Efi Kotrotsis mit ihren biozyklischen Olivenprodukten

Essig & Oel Compagnie – Preisgekröntes Olivenöl aus Spanien in der Vorteilsgröße

Die Essig & Oel Compagnie bietet eine große Auswahl von über 700 Köstlichkeiten, hauptsächlich mit dem Schwerpunkt Olivenöl. Das Unternehmen beschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit dem Thema und versorgt Kund*innen mit hochwertigen, authentischen und zum Teil auch biologischen Olivenölen aus dem gesamten Mittelmeerraum – Italien, Spanien, Griechenland usw. Darüber hinaus gibt es weitere “feinköstliche” Produkte wie Oliven, Essig und Gewürze. Besonderer Fokus liegt darauf, dass viele preisgekrönte Olivenöle verkauft werden, zu denen es meist auch viele Details zu erfahren gibt, wie z.B. zum Thema Anbau oder Sortenreinheit.

Dazu gehört auch das native Bio-Olivenöl extra “Soler Romero Picual”*. Es wird in der Region Andalusien in Spanien produziert. Das Olivenöl zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Säuregehalt von 0,15 % aus – eine große Besonderheit – und hat ausgeprägte, herbe und pfeffrige Noten. Die zur Herstellung des Öls verwendeten Oliven werden auf traditionelle Weise von Hand geerntet.

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Bild: Picual Olive

Die Produzenten des Soler Romero sind seit drei Generationen im Olivenöl-Geschäft tätig und haben zahlreiche Auszeichnungen für ihre Produkte erhalten. So auch dieses Olivenöl: Mehrfach wurde es von der Stiftung Warentest mit guten Noten “ausgelobt”. Die sortenreinen Picual Oliven aus der ersten Ernte überzeugen mit Aromen von frischem Gras und Artischocken mit einem Hauch von Mandel und Apfel. Das Olivenöl aus grünen Oliven schmeckt deutlich herb und pfeffrig im Abgang – einfach lebendig!

Olivensorte: Picual

Herkunft: Andalusien, Spanien

Geschmack: herb und pfeffrig, nach frischem Gras und grünen Oliven

Besonderheit: Niedriger Säuregehalt von 0,15 %, mehrfach von der Stiftung Warentest “ausgelobt”

Gebinde: 3-Liter-Kanister

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Soi Olivenöl – Milde Bio-Olivenöle aus Griechenland

Das native Bio-Olivenöl extra der Marke Soi* wird auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland sortenrein nur aus Manaki-Oliven hergestellt. Es hat einen besonders milden und fruchtig-harmonischen Geschmack. Die Oliven werden von Hand geerntet und kaltgepresst. Darüber hinaus werden die Oliven nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus ohne den Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden angebaut.

Dieses Bio-Olivenöl wird aus der Olivensorte Koroneiko produziert* und im November auf der griechischen Insel Kreta geerntet. Es hat einen harmonischen und ausgewogenen Geschmack mit einer goldgrünen Farbe und einem fruchtigen Aroma. Es ist im 3-Liter-Kanister* und im 5-Liter-Kanister* erhältlich.

Das native Bio-Olivenöl extra mit Zitrone von Lianos* wird zu 100 % aus der Olivensorte Koutsourelia gewonnen und mit frischen Zitronen verfeinert. Angebaut wird es in der griechischen Region Aegialia. Dieses einzigartige Olivenöl ist im Geschmack fruchtig-mild mit erfrischenden Zitrusnoten und insgesamt sehr ausgewogen.

Olivensorte: Sortenrein aus Manaki, Koroneiko oder Koutsourelia 

Herkunft: Griechenland

Geschmack: mild und ausgewogen

Besonderheit: Bio-Olivenöl mit Zitrone

Gebinde: 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

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Der Feinschmecker-Shop – mit einem besonderen Bio-Olivenöl aus Frankreich

Cuvée Pauline ist ein hochwertiges, kaltgepresstes natives Bio-Olivenöl extra*, das aus einer feinen Assemblage (Mischung) grüner Oliven aus den besten Anbaugebieten hergestellt wird. Es hat einen leichten Grünton, ein lebendiges Aroma von frischem Gras und einen intensiv fruchtigen Geschmack mit pfeffrigem Abgang, wie es von unreif geernteten Oliven zu erwarten ist. Es passt gut zu knackigen Salaten, rohem Gemüse und frischen Tomaten. Da es nur wenige hochwertige Bio-Olivenöle aus Frankreich auf dem Markt gibt (- die Masse wird in Spanien produziert -), spiegelt sich das auch im Preis wider. Im 5-Liter-Kanister ist dieses Olivenöl weiterhin hoch angesetzt, was jedoch bei früh geernteten Olivenölen oftmals der Fall ist. Wir empfehlen daher, zunächst eine kleinere Gebindegröße zu wählen, um erstmal zu probieren.

Olivensorte: Cuvée / Assemblage verschiedener grüner Oliven

Herkunft: Frankreich

Geschmack: herb und pfeffrig, nach frischem Gras und grünen Oliven

Besonderheit: Ein Olivenöl aus Frankreich!

Gebinde: 5-Liter-Kanister

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Delidía mittelfruchtiges und intensives Picual-Olivenöl aus Spanien im 2,5-Liter-Kanister kaufen

Im Onlineshop von Delidía* finden sich drei verschiedene sortenreine Picual Bio-Olivenöle aus Spanien, von denen zwei auch im Kanister verfügbar sind. Die Olivenöle bezieht Delidía direkt vom Bio Olivenbauer Enrique. Als Olivenöl-Produzent in der 8. Generation, mit eigener Ölmühle und über 40 Jahren Erfahrung, weiß Enrique, wie man ein hochwertiges Bio Olivenöl produziert – fernab des Mischmaschs im Supermarkt!

Zur Herstellung verwendet der Olivenölbauer Enrique ausschließlich seine selbst angebauten Picual-Oliven. Enrique presst die Oliven in seiner eigenen Ölmühle – eine Besonderheit, weil Ölmühlen in der Anschaffung teuer sind. Aber nur so kann er seinen hohen Ansprüchen genügen, weil es nur so verlässlich möglich ist, dass zwischen Ernte und Presse in der Regel nicht mehr als 3 Stunden vergehen. Warum ist das nicht nur besonders, sondern auch besonders wichtig? Weil jede Verletzung der Olive zu einer Oxidation führt. Und jede Oxidation führt zu Fehlern in Geruch und Geschmack. Mit der fincaeigenen Ölmühle erreicht er eine möglichst kurze Oxidationszeit und damit auch die geringste Oxidation. So entsteht ein sehr hochwertiges Olivenöl der Güteklasse “Nativ Extra”.

Das mittelfruchtige Medio* schmeckt fruchtig und aromatisch. Es passt gut zu leichten Speisen, als Salatdressing und als Öl für den Luxus im Alltag.

Intenso*, das intensiv fruchtige Olivenöl, passt gut zu anderen kräftigen Zutaten wie beispielsweise Oliven oder Knoblauch. Dieses Olivenöl ist ideal “pur” zu frischem Brot, damit das Aroma der fruchtig-scharfen Noten voll zur Geltung kommt.

Olivensorte: Picual

Herkunft: Andalusien, Spanien

Geschmack: mittelfruchtig bis intensiv

Besonderheit: Eigene Ölmühle des Olivenbauern

Gebinde: 2,5-Liter-Kanister

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Weitere Bio-Olivenöle im 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

Ancient Foods BIO – Kerós natives Bio-Olivenöl extra* wird aus der Olivensorte Athenoelia gewonnen, angebaut am Fuße des Bergs Taygetos in Griechenland. Es wird teilweise aus Oliven gepresst, die von über 1000 Jahre alten Bäumen geerntet wurden, ein wichtiger Beitrag für eine gesunde Umwelt. Die Oliven werden von Hand bzw. mithilfe von Ernterechen geerntet. In den Bewertungen wird der Geschmack als mild und ausgewogen bezeichnet.

Olivensorte: Athenoelia

Herkunft: Sparta am Berg Taygetos, Griechenland

Geschmack: von mild bis intensiv grasig

Besonderheit: Hoher Gehalt an Polyphenolen (ohne genaue Angabe), säurearm (<0,2%)

Gebinde: 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

Das sortenreine Bio-Olivenöl von Minotaur of Crete* in der Qualität nativ extra stammt aus Kreta. Es wird aus handgepflückten Koroneiki-Oliven kalt extrahiert und in 5-Liter-Kanistern abgefüllt. Dieses Olivenöl hat einen fruchtigen, ausgewogenen Geschmack mit wenig Bitterkeit, der weder zu scharf noch zu mild ist. Die Oliven werden auf traditionelle kretische Weise von Hand geerntet, wodurch sichergestellt wird, dass das Öl von höchster Qualität ist.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Griechenland

Geschmack: fruchtig, ausgewogen mit wenig Bitterkeit

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Das Bio-Olivenöl von Jordan ist ein natives Olivenöl extra*, welches auf der griechischen Insel Lesbos produziert wird. Die Oliven werden 100 % nach biologischen Standards angebaut, auf traditionelle Weise von Hand bzw. mithilfe von Ernterechen geerntet und am selben Tag in der regionalen Ölmühle zu einem Olivenöl höchster Güteklasse kalt extrahiert. Das Olivenöl von Jordan hat eine satte, goldene Farbe und ein mildes Aroma mit einer delikaten Balance aus fruchtigen und pfeffrigen Aromen. Dieses Öl wird aus den Olivensorten Kolovi und Adramitiani hergestellt. Bewertungen von Kund*innen zeigen, dass der Geschmack, die Qualität und die Nachhaltigkeit dieses Olivenöls besonders gelobt wird. Jordan gehört zu einer der beliebtesten Olivenöl-Marken in Deutschland. Der 3-Liter-Kanister bietet zudem die Möglichkeit, ein hochwertiges Olivenöl zu einem sehr günstigen Preis zu kaufen.

Olivensorte: Kolovi und Adramitiani

Herkunft: Insel Lesbos, Griechenland

Geschmack: mild mit leicht pfeffrigen Noten

Besonderheit: Einer der Marktführer in Deutschland, sehr beliebt, seltene Olivensorten

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Das extra native Bio-Olivenöl „Cretan Agrelia“ im 5-Liter-Kanister* wird auf der Insel Kreta in Griechenland produziert. Produziert wird es von der Familie Almantakis, die seit 1866 Olivenöl herstellt. Dieses Bio-Olivenöl zeichnet sich durch seinen leichten und fruchtigen Geschmack aus, der einen Hauch von Kräutern und Gewürzen sowie den typisch pfeffrigen Nachgeschmack der Koroneiki-Olive aufweist. Es wird zu 100 % aus der für Griechenland typischen Olivensorte Koroneiki gewonnen. Der Säuregehalt liegt unter 0,8 %.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Kreta, Griechenland

Geschmack: leicht mit fruchtigen Noten

Besonderheit: Auszeichnung “Gold Elea BIO Award 2017”

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Cretalea natives Olivenöl extra* ist ein sortenreines Koroneiki-Olivenöl, das auf der Insel Kreta in Griechenland hergestellt wird. Die Oliven werden traditionell und singvogelfreundlich von Hand gepflückt bzw. mit dem Ernterechen geerntet. Die Familie Dimitrakis produziert seit dem Jahr 1890 Olivenöle. Das Olivenöl wird als Jahrgangs-Olivenöl verkauft, mit einem niedrigen Säuregehalt von ~0,26 % für die Ernte 2022/2023.

Die Bewertungen für dieses Olivenöl sind überwältigend positiv, wobei viele Leute seinen milden Geschmack und seine Vielseitigkeit beim Kochen loben.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Kreta, Griechenland

Geschmack: mild-fruchtig, leicht bitter

Besonderheit: Auch ein naturtrübes Olivenöl im Sortiment

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Das Oelea Premium natives Bio-Olivenöl extra* ist ein perfektes Beispiel für hochwertiges Olivenöl, das nachhaltig und fair produziert wird. Das Olivenöl, welches jahrgangsrein abgefüllt wird, ist zugleich auch sortenrein. Das bedeutet, dass das Olivenöl nur aus einer Sorte Oliven gewonnen wird – nämlich der Koroneiki-Olive, die für Griechenland sehr typisch ist. Angebaut wird es auf dem Landstrich Mani, der auf der Halbinsel Peloponnes liegt. Im Geschmack ist das Olivenöl von Oelea ausgewogen und fruchtig mit wenig Bitterkeit, womit es den Geschmack der meisten Verbraucher*innen trifft und sich als Allrounder für die Küche anbietet. Es wird auf Farmen produziert, die nach biologischen Richtlinien arbeiten. Die Erzeuger*innen werden fair bezahlt. Im 5-Liter-Kanister ist das Olivenöl besonders günstig.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Peloponnes, Griechenland

Geschmack: ausgewogen und fruchtig mit wenig Bitterkeit

Besonderheit: Einer der Marktführer in Deutschland, hohe Qualität

Gebinde: 5-Liter-Kanister & 5-Liter-Bag-in-Box

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Bild: Für Griechenland typische Koroneiki-Oliven

Das native Bio-Olivenöl extra “Clásico” von El Lagar del Soto* wurde als spanisches Premium-Öl im Jahr 2019 mit einer Goldmedaille des Wettbewerbs Ecotrama ausgezeichnet. Es stammt aus einer frühen Ernte und ist ungefiltert. Im Geschmack wird es von Kund*innen – trotz der frühen Ernte – als grundsätzlich mild und mittelfruchtig, mit einer leichten Bitterkeit im Nachgang beschrieben. Als Aromen werden grüne Oliven, grüner Apfel, grünes Gras und grüne Mandeln genannt. Für das sortenreine Olivenöl werden nur Oliven der einheimischen Sorte Manzanilla Cacereña verwendet. Der Polyphenolgehalt wird mit über 400 mg/Liter angegeben.

Olivensorte: Manzanilla Cacereña

Herkunft: Extremadura, Spanien

Geschmack: mittelfruchtig mit leichter Schärfe, Aromen von grünen Mandeln und grünen Tomaten

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Das native Bio-Olivenöl extra “Frantoio Le Fascine Biologico*” wird zu 100 % sortenrein (Monocultivar) aus der italienischen Olivensorte Peranzane gewonnen, die in den Gemeinden San Severo, Torremaggiore und San Paolo di Civitate, Foggia, direkt in der Region Tavoliere delle Puglie, angebaut wird. Dieses Olivenöl hat einen angenehmen, fruchtigen Geschmack mit einer gewissen Würze, Bitterkeit und Schärfe, die im Hals kratzt.

Olivensorte: Peranzane

Herkunft: Apulien, Italien

Geschmack: ausgewogen bis bitter / scharf

Besonderheit: Ungefiltert

Gebinde: 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

Das Don Giovanni Bio-Olivenöl extra vergine* ist ein exquisites italienisches Olivenöl, welches zu 100 % sortenrein (Monocultivar) aus Coratina-Oliven gewonnen wird. Besonders hervorzuheben ist der sehr niedrige Säuregrad von 0,11% und der hohe Gehalt an Polyphenolen mit 866 mg/kg. Daraus resultierend ist der Geschmack intensiv, bitter und würzig, mit Aromen von grünen Oliven, frisch geschnittenem Gras und einem Hauch von Artischocke und Mandel. Die hohe Qualität wird im Bag-in-Box-Behälter für mehrere Monate optimal bewahrt, auch bei geöffneter Packung.

Olivensorte: Coratina

Herkunft: Italien

Geschmack: intensiv, bitter, leicht würzig

Besonderheit: Sehr niedriger Säuregrad: 0,11% / Hoher Gehalt an Polyphenolen: 866 mg/kg

Gebinde: 5-Liter–Bag-in-Box

Das native Bio-Olivenöl extra “Finikas” von Hellenikos* wird in der gleichnamigen Region im Süden Kretas sortenrein aus der Koroneiki-Olive gewonnen. Hier schmeckt man die Oliven richtig gut heraus, dennoch ist es mild mit einem leicht pikanten und scharfen Abgang. So eignet es sich als Allroundtalent in der Küche für jeden Geschmack und ist sowohl zum Backen, Braten, Frittieren und Kochen gut geeignet. Es sollte jedoch nicht über 170°C erhitzt werden.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Kreta, Griechenland

Geschmack: mild mit leichter Schärfe

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Aus der Frühernte stammt das Biotopos native Bio-Olivenöl extra*. Typisch für Griechenland handelt es sich auch hier um ein sortenreines Koroneiki-Olivenöl. Das Aroma ist kräftig-frisch, dominiert vom Geschmack unreifer, grüner Oliven. Zudem weist es Noten von grünem Apfel und Thymian sowie einen bitteren Nachgeschmack auf. Es eignet sich perfekt für Salatdressings, Marinaden und Saucen. Der Säuregehalt ist mit 0,27 % sehr niedrig. Die Ernte der Oliven findet traditionell von Hand bzw. mit Ernterechen statt.

Olivensorte: Koroneiki

Herkunft: Messenien, Griechenland

Geschmack: kräftig-frisch mit dem Geschmack unreifer Oliven

Besonderheit: Die Olivenbäume werden nicht bewässert

Gebinde: 3-Liter-Kanister & 5-Liter-Kanister

Olio Cirulli bietet ein natives Bio-Olivenöl extra*, welches nur aus der Coratina-Olive gewonnen wird (Monocultivar). Das Aroma ist fruchtig mit mittlerer Intensität in einer Balance zwischen bitter und würzig.

Olivensorte: Coratina

Herkunft: Italien

Geschmack: Mittlere Intensität

Gebinde: 3-Liter-Kanister

Beim Happy Belly Select griechisches natives Olivenöl extra* handelt es sich um eine Eigenmarke von amazon. Es hat ein fruchtiges Aroma mit zarter Bitterkeit sowie einen pfeffrigen Abgang. In Anbetracht des günstigen Preises hat dieses Bio-Olivenöl sehr gute Bewertungen, da der ausgewogene Geschmack hervorgehoben wird. Ein Olivenöl also für alle, die ein gutes Produkt zu einem günstigen Preis erwerben möchten. Wem Transparenz, Fairness und nachhaltiger Anbau wichtig ist, der sollte jedoch lieber auf Alternativen setzen.

Olivensorte: Nicht angegeben

Herkunft: Griechenland

Geschmack: Ausgewogen mit leichter Bitterkeit und Schärfe

Gebinde: 5-Liter-Kanister

Als eines der wenigen Bio-Olivenöle mit NATURLAND Zertifizierung sticht der 3-Liter-Kanister von SPARTA* aus der Masse heraus. Diese Zertifizierung steht auch für einen fairen Handel. Die Oliven für dieses Olivenöl werden von griechischen Kleinbauern auf der griechischen Halbinsel Peloponnes angebaut und von Hand gepflückt bzw. mit Ernterechen geerntet. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus den Olivensorten Koroneiki und Athinolia. Im Aroma ist es sehr fruchtig mit wenig Bitterkeit. Es wird im Geschmack auch als “leicht” beschrieben und eignet sich dadurch für fast alle Anwendungsfälle – von der Salatsauce bis zum puren Olivenöl mit Brot.

Olivensorte: Koroneiki & Athinolia

Herkunft: Peloponnes, Griechenland

Geschmack: mild-fruchtig

Besonderheit: Mit NATURLAND-Zertifizierung, fair gehandelt

Gebinde: 3-Liter-Kanister

Mehrfach prämiert wurde das native Bio-Olivenöl extra von Olivares de Altomira*. Gewonnen wird es aus der Olivensorte Verdeja, die in der Region La Alcarria beheimatet ist. Trotz seines sehr niedrigen Säuregehaltes von 0,16 % ist es im Geschmack nicht zu intensiv oder dominant. Das Aroma wird als fruchtig und leichter Bitterkeit und Schärfe beschrieben.

Olivensorte: Verdeja

Herkunft: Region La Alcarria, Spanien

Geschmack: fruchtig, ausgewogen mit leichter Schärfe und Bitterkeit

Besonderheit: Sehr niedriger Säuregehalt von etwa 0,16 %, mehrfach prämiert

Gebinde: 3-Liter-Kanister

Schon gewusst? Der Säuregrad von Olivenöl hat nichts mit saurem Geschmack zu tun!

Manchmal steht bei einem Olivenöl zum Beispiel: “Der Säuregrad ist mit 0,15 % sehr niedrig.” Doch was heißt das konkret – und schmeckt das Olivenöl jetzt nur ganz wenig “sauer”? Nein! Der Säuregehalt von Olivenöl ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Qualität des Öls. Je niedriger der Säuregehalt, desto höher die Qualität. Laut Gesetz darf der Säuregehalt eines nativen Olivenöls extra 0,8 % nicht überschreiten. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen einem Olivenöl mit einem Säuregehalt von 0,8 % und einem mit 0,1 %. Ein so niedriger Säuregrad wird nur erreicht, wenn die Oliven extrem schonend während der Ernte, der Extraktion des Olivenöls und bei der Lagerung behandelt werden.

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Olivenöl in der Flasche vs. im Kanister – was ist besser?

Bio-Vegan-Bestellen bevorzugt Olivenöl in Blechkanistern (statt Glasflaschen)! Aber ist das wirklich nachhaltig? In Zeiten eines gut etablierten Pfand- und Recyclingsystems in Deutschland ist diese Frage durchaus berechtigt: Bio-Vegan-Bestellen steht für eine enkeltaugliche Landwirtschaft. Warum verkaufen viele Olivenölerzeuger*innen ihr Olivenöl nur in Glasflaschen und sind nicht an ein Pfandsystem angeschlossen? Und warum bevorzugen wir von Bio-Vegan-Bestellen die Blechkanister?

Weniger schwer ist mehr!

Die Antwort ist ganz einfach: Glas ist sehr viel schwerer als Blech. Verglichen mit einer 0,5l Glasflasche, die 380 g wiegt, wird deutlich, dass der 0,5l Blechkanister mit ganzen 330 g weniger Gewicht den besseren ökologischen Rucksack hat, denn er wiegt nur 50 g.

Bei einer einzigen Palette, die mit 500 Flaschen Olivenöl nach Deutschland transportiert wird, würden insgesamt 165 kg mehr Gewicht anfallen. Da der Weg aus Südeuropa weit ist, macht das in Bezug auf den verbrauchten Kraftstoff einen enormen Unterschied.

Pfandflaschen müssten den weiten Weg auch wieder zurückgeschickt werden, was nicht nur logistisch sehr aufwändig, sondern auch mit einem hohen Energieverbrauch verbunden ist. Pfandflaschen machen für Kurzstrecken sehr viel Sinn. Im Falle der Olivenöl-Flaschen jedoch eignet sich ein Mehrwegsystem nicht, wenn es um Nachhaltigkeit und Klimaschutz geht. Das wäre nur dann sinnvoll, wenn das Olivenöl in Deutschland abgefüllt würde. Die Maschinen dafür stehen jedoch in der Regel im Erzeugungsland.

Selbst für den anschließenden Versand des Olivenöls innerhalb Deutschlands macht das geringere Gewicht der Blechkanister einen deutlichen Unterschied in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch und letztlich auch für deinen Geldbeutel. Denn höheres Gewicht bedeutet höhere Transportkosten, die am Ende die Konsument*innen zahlen müssen.

Ein anderer Aspekt ist: Wenn eine Glasflasche zerbricht, läuft das ganze hochwertige Öl aus und eine ganze Lieferung wäre deswegen hinüber. Blechkanister sind hingegen deutlich bruchsicherer.

Aber ist Blech nicht schlecht für die Umwelt und schwer zu recyceln?

Nein. Die Hauptgründe für die ungünstige Umweltbilanz von Glas und Blech sind das Gewicht sowie die Herstellung des Materials. Der Verzicht auf (schweres) Glas macht daher also schon einiges wett. Weißblech schneidet daher in seiner Umweltwirkung sogar ein bisschen besser ab als Einwegglas, sofern es gesammelt und adäquat recycelt wird – wovon wir bei Käufer*innen von Bio-Olivenöl ausgehen! Zwar wird für die Herstellung viel Energie benötigt, dank der magnetischen Eigenschaft von Blechdosen können diese jedoch kostengünstig und sortenrein der Wiederverwertung zugeführt werden. Im Gegensatz zu Glas können sie außerdem zu 100 % immer wieder verwendet werden.

Es empfiehlt sich natürlich dennoch, auf effiziente Verpackungseinheiten zu achten: Bei einer Bestellung von 6 kleinen Kanistern mit je einem halben Liter Inhalt fällt selbstverständlich mehr Verpackungsmüll an, als wenn nur ein Kanister à 3 l, wie er z.B. bei PlantAge zu erwerben ist* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt), entsorgt werden muss. Und auch in der Herstellung, der Abfüllung und im Versand ist der Energieaufwand von 6 kleinen Kanistern bedeutend höher als der von einem 3-Liter-Kanister* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt). Auch ist die Produktion günstiger: Ein großer Kanister kostet etwa das gleiche wie ein kleiner. Daher zahlst du bei der Bestellung von kleinen Kanistern im Grunde viel Geld für die Verpackung. Diese Ersparnis können unsere Partnershops bei größeren Gebinden an dich weitergeben, weshalb der 3-Liter-Kanister* (Mit dem Rabattcode “bioveganbestellen” erhältst du 10 % Rabatt) perfekt ist, um für einen sehr guten Preis ein wunderbares Olivenöl zu erwerben.

Unser Tipp: Teile das Olivenöl mit Freunden und Verwandten. Dann sind selbst 5 Liter schnell verbraucht und das Olivenöl ist immer frisch!

Ist der Blechkanister nicht gesundheitsschädlich?

Viele Bio-Ölproduzenten verwenden seit Jahrzehnten lichtundurchlässiges Weißblech, da es die längste Haltbarkeit für das Olivenöl garantiert. So verliert es nicht seine wertvollen Eigenschaften. Problematisch kann dabei allerdings die Innenbeschichtung des Kanisters mit einem dünnen Kunststoff sein, der verhindert, dass sich Metalle lösen und auf das Öl übertragen. Anfang Januar 2015 hat die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit einen vorläufigen neuen Grenzwert für die Aufnahme an Bisphenol A bekannt gegeben. Die als sicher geltende tägliche Aufnahmemenge wurde von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht auf 4 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht herabgesetzt. Wir vertrauen dabei auf die Erfahrung und die Tatsache, dass solche Blechkanister bereits seit langem nicht nur in Supermärkten, sondern auch in Bioläden Alltag sind, und sagen: Blechkanister sind sicher.

Wie lange hält sich Olivenöl im Kanister?

Ungeöffnet hält sich Olivenöl bis zu zwei Jahren. Allerdings lässt die Qualität nach der Ernte recht schnell nach. So reduziert sich der Anteil der gesunden Polyphenole innerhalb des ersten Jahres um die Hälfte – bei verschlossenen Gebinden! Auch die Aromen verflüchtigen sich und sind nach einem Jahr bereits nicht mehr so intensiv. Je wärmer die Lagerungstemperatur ist, desto schneller sinkt die Qualität. Ranzig wird das Olivenöl dabei nicht unbedingt, verzehrbar ist es oftmals auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Wir empfehlen es dann aber nur noch zum Kochen. Unser Tipp: Olivenöl schnell verbrauchen und am besten auf Bag-in-Box-Verpackung setzen. Hier bleibt die Qualität nachweislich länger gleichbleibend.

Olivenöl im Kanister ideal aufbewahren

Olivenöl sollte lichtgeschützt, kühl und trocken gelagert werden, am besten eignet sich der Keller oder ein ähnlich kühler Raum im Haus. Oliven als Früchte am Baum wachsen zwar gut bei Hitze, das Olivenöl aber verträgt sie nicht gut. Am besten wird es bei Temperaturen zwischen 6° und 20 °C gelagert. Darüber hinaus büßt das Olivenöl an Geschmack ein und wird schneller ranzig, wenn es zu warm gelagert wird. Hast du also den perfekten Platz für die Lagerung deines Olivenöl-Kanisters gefunden, musst du ihn nicht ständig in die Küche tragen: Einfach je nach Gebrauch etwas von den 3 Litern aus dem Kanister in eine kleine Flasche umfüllen, die für den regelmässigen Gebrauch verwendet wird. Ist diese geleert, kannst du sie wieder auffüllen. So kommt weniger Luft in den Kanister und das Olivenöl bleibt länger haltbar.

Für Olivenöl gilt generell: Es sollte auch von direktem Licht und Fenstern ferngehalten werden, da die UV-Strahlen das Olivenöl zersetzen können.

Übrigens: Der Kühlschrank ist durchaus ein gut geeigneter Ort, um Olivenöl aufzubewahren. Wenn Olivenöl im Anschluss etwas trüb oder flockig aussieht, ist dies kein Indikator für Qualität, sondern meist der niedrigen – aber guten – Lagertemperatur “geschuldet”. Die natürlichen Trüb- und Schwebstoffe bzw. die natürlichen Wachse im Öl verändern sich mit der Temperatur und werden zum Beispiel im Kühlschrank fester. Das hat keine Auswirkung auf die Qualität.

Aber wie soll ein 3-Liter-Kanister in den Kühlschrank passen? Und gibt es nicht noch eine bessere Möglichkeit? Ja! Wir empfehlen die Bag-in-Box Variante, z.B. von JC-Olivenöl*, zur längeren Lagerung. Damit lässt sich auch eine Menge von 3 Litern Olivenöl immer wieder gut und schnell verschließen. Kannst du dein Olivenöl nicht innerhalb von drei Monaten aufbrauchen, sind kleinere Einheiten zu 0,5 oder 1 Liter besser geeignet.

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Bio-Olivenöl Bag in Box – warum wir solche Fans sind!

Diese praktische Verpackung ist ein “Beutel im Karton” und sorgt dafür, dass dein Olivenöl vom ersten bis zum letzten Tropfen frisch bleibt! Gleichzeitig ist es pro Liter sehr günstig und macht weniger “Sauerei”!

Der Bag-in-Box Behälter schützt das Olivenöl optimal vor Licht und Sauerstoff. Das bedeutet, dass auch nach dem Öffnen der Box gewisse Qualitätsverluste erst nach mehreren Monaten entstehen. Besser als im Kanister – Das wurde sogar wissenschaftlich nachgewiesen! Dazu kommt, dass die Verpackung ein sehr geringes Gewicht und eine gute Ökobilanz aufweist. Praktisch in der Anwendung mit Zapfhahn besteht kaum Gefahr, Öl zu verschütten.

Bei der Umweltfreundlichkeit punktet die Bag-in-Box ebenfalls: Ist das Olivenöl verbraucht, wird die Box aus Pappe zusammengefaltet in den Papiermüll gegeben. Es bleibt lediglich der Kunststoffbeutel übrig, der leer über den Gelben Sack entsorgt werden kann. Mehr über die Vorteile der Bag-in-Box-Verpackung liest du in diesem Beitrag. Klick einfach hier >>>

Olivenöl Kanister öffnen

Schluss mit: “Olivenöl im Kanister ist doch viel zu umständlich!”, “Wie bekomme ich nur den Kanister auf?” oder “Oh nein! Das ganze Olivenöl ist beim Umfüllen verschüttet.” Das gehört ab sofort der Vergangenheit an (außer beim ersten Ausschenken: Da ist der Kanister noch randvoll und kleckert auch beim Profi).

Olivenöl aus dem Kanister (statt z.B. aus der Flasche) bietet einige tolle Vorteile und muss überhaupt nicht kompliziert sein oder eine Sauerei beim Umfüllen anrichten. 

Und weil ich ein richtiger Profi-Kanister-Aufmacher geworden bin, habe ich auch eine Anleitung zum Öffnen und Umfüllen geschrieben: Du findest sie ausführlich im Blog auf der Webseite sowie im Folgenden in der Kurzvariante.

Wie öffnet man einen Olivenöl-Kanister richtig?

Schritt 1: Die Vorbereitung
Zuerst nimmst du den Kanister und stellst ihn auf eine feste Fläche, zum Beispiel auf eine Arbeitsplatte oder den Tisch. Achte bei der Auswahl des Platzes auf eine gute Arbeitshöhe.

Olivenöl im Kanister online kaufen - Wie öffnet man einen Olivenöl Kanister?

Schritt 2: Laschen öffnen

Am Deckel des Kanisters sind zwei Laschen, die nach oben aufgeklappt werden müssen. Der Verschluss kommt versiegelt bei dir an, um zu garantieren, dass der Kanister vorher nicht geöffnet wurde. Deshalb kann zum Öffnen ein etwas höherer Kraftaufwand notwendig sein.

Olivenöl Kanister kinderleicht öffnen - Bestelle biozyklisch-veganes Olivenöl im Kanister

Schritt 3: Ausgießer nach oben ziehen

Nun wird der Deckel an den beiden Laschen nach oben gezogen, bis der Ausgießer vollständig oben ist und du ohne Probleme den Deckel abschrauben kannst.

Schritt 4: Kanister öffnen

Zum Schluss musst du einfach nur den Deckel öffnen, indem du ihn nach links drehst und den Kanister dabei gut festhältst.

Olivenöl aus einem Kanister ausgießen bzw. umfüllen

Olivenöl Kanister ohne Hilfsmittel nach dem Kauf tropffrei umfüllen - so gehst du vor

Du hast dich aufgrund der Vorteile bewusst für einen Kanister entschieden, doch verbrauchst die 3 Liter nicht sofort? Dann ist es sinnvoll, einen kleinen Teil zum täglichen Gebrauch umzufüllen, damit dein Olivenöl-Vorrat im Kanister länger haltbar und aromatisch bleibt. Olivenöl tropffrei umfüllen ist auch gar nicht so schwer.

Am einfachsten ist es, wenn du dafür einen Trichter nimmst. Die Flasche, in die das Olivenöl abgefüllt werden soll, wird einfach auf den Tisch gestellt. Der Trichter wird in den Flaschenhals gesteckt. Achte darauf, dass er sicheren Halt hat und nicht wackelt oder herausfallen könnte. Dann nimmst du einfach den Kanister und füllst das Olivenöl langsam in den Trichter, bis die gewünschte Menge in der Flasche ist. 

Solltest du keinen Trichter zur Hand haben, kannst du das Olivenöl auch ohne ihn umfüllen. Dazu stellst du den Kanister an die Tischkante, sodass der Ausgießer oben(!) ist. Die Flasche mit der einen Hand an den Ausgießer halten und mit der anderen den Olivenöl-Kanister leicht kippen. So klappt das Umfüllen kinderleicht!

Olivenöl Kanister richtig entsorgen

Auch nach Aufbrauchen deines Olivenöl Kanisters ist die richtige Entsorgung wichtig, um wertvolle Ressourcen und die Umwelt zu schützen. Deine leeren Blechkanister kannst du, je nach Region, im Gelben Sack / Gelbe Tonne oder im Blech- und Metallcontainer entsorgen.

Die Umweltwirkung von Weißblech ist durch das fachgerechte Recyceln sogar etwas besser als das von Einweggläsern. Beim Kauf solltest du deshalb darauf achten, einen großen Kanister zu nehmen, anstatt mehrere schwere Glasflaschen. Durch geringere Herstellungs- und Abfüllkosten bei größeren Kanistern sparst du Geld und durch den niedrigeren Energieaufwand wird zudem die Umwelt weniger belastet.

Upcycling: Ideen, was du mit leeren Olivenöl-Kanistern anstellen kannst

Als Blumentopf: Das Erstellen schöner Blumentöpfe aus einem leeren Olivenöl-Liter-Kanister ist eine großartige Möglichkeit, den Olivenöl Kanister “upzucyceln”. Der Prozess ist einfach und leicht durchzuführen. Zuerst musst du den Deckel des Kanisters abschneiden, am besten mit einem sehr scharfen Cuttermesser. Dann kannst du den Kanister in jeder Farbe oder jedem Design deiner Wahl bemalen. Zum Beispiel als kleine mediterrane Häuser, in welche du Sukkulenten oder mediterrane Kräuter pflanzt. Vergiss nicht, in den Kanisterboden noch ein Abflussloch für das Gießwasser zu machen!

Ähnlich ist das Vorgehen als Kerzenhalter: Deckel abschneiden & kleine Löcher in die Seiten zu schneiden. Schon kannst du das Kerzengeflacker im Garten genießen!

Bei meiner Recherche bin ich auf viele weitere lustige und verrückte Ideen gestoßen, wie ein Gewürzregal aus einem Olivenöl-Kanister, Möbel aus Olivenöl-Kanistern und sogar eine Mini-Gitarre!